Verlag „Henris Edition“ verabschiedet sich vom Gault Millau – was wird aus den Hauben in Deutschland?

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In den letzten Jahren machte der Gault Millau in Deutschland nicht nur mit Restaurantauszeichnungen von sich reden. Auch ein Streit mit dem Lizenznehmer in Deutschland, der Henris Edition GmbH, der zuweilen vor Gericht ausgetragen wurde, sorgte für Schlagzeilen (Tageskarte berichtete). Jetzt gehen Henris und Gault Millau anscheinend getrennte Wege.

In einer Presseerklärung sagt Henris, dass die mit Gault Millau planmäßig mit der Veröffentlichung und abschließenden Auswertung der Guides 2025 für dieses Jahr ende. Der Führer für 2025 ist bereits im Januar des Jahres erschienen (Tageskarte berichtete)

Henris Edition hat inzwischen mit Henris eine neue Plattform für kulinarische Orientierung online gestellt.  Hier sollen Diamanten, genannte „Henris Diamonds“ veröffentlich werden.

Henris leitet die Webseite gaultmillau-media.com bereits  auf seine neue Plattform um. Die deutsche Kachel auf der internationalen Webseite des Führers auf www.gaultmillau.com ist seit einiger Zeit eine „digitale Baustelle“.

Auf seiner neuen Plattform will Henris nun Bewertungen führender Guides wie Michelin, Gault&Millau, Gusto, Gambero Rosso und anderen Länder-Guides kombinieren. Die Auswertung der Bewertungen soll durch eigenständige Expertenbewertungen und Rezensionen sowie redaktionelle Inhalte ergänzt werden. „Die neue Bewertungseinheit, die Henris Diamonds, bietet eine Einschätzung kulinarischer Qualität.“, sagt Verleger Hans Fink.

Der Start erfolge mehrsprachig mit Inhalten für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien. Weitere Länder wie Frankreich, Spanien und Kroatien sollen noch noch in diesem Jahr.

Im Zentrum stünden nicht nur Restaurants, sondern auch Empfehlungen rund Übernachtungen und Essen, Wein und kulinarisches Reisen.


 

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