Viktoria Fuchs kocht gegen Tim Mälzer bei Kitchen Impossible

| Gastronomie Gastronomie

Viktoria Fuchs tritt bei Kitchen Impossible gegen Tim Mälzer. Die Köchin aus dem Schwarzwald kennt den Fernsehkoch und will zeigen, wer Unmögliches besser kochen kann. Wie geht das Duel aus?

„Er ist ja ein alter Mann, auch langsam, dieser Tim.“ Wer es wagt, den König von Kitchen Impossible so anzugehen, muss echt Eier in der Hose haben. Oder eben nicht. Viktoria „Viki“ Fuchs heißt Tims Kontrahentin bei Kitchen Impossible und die 32jährige ist für Tim fast wie sein weibliches, jüngeres Ich. „Ich gucke ein bisschen in den Spiegel, nur ohne Pillermann. Ganz schön große Fresse.“

Viktoria Fuchs: Die Aufgaben bei "Kitchen Impossible"

Es wird aber nicht nur geflucht, sondern auch gekocht. Und zwar auf allerhöchstem Niveau, denn bei den Aufgaben schenken sich beide nichts.

Tim Mälzer wird nach Paris zu einer alten Freundin von Viktoria Fuchs geschickt: Küchenchefin Mélanie Serre war Chefköchin im Atelier Étoile von Jahrhundertkoch Joël Robuchon. Ihr Küchenstil bewegt sich zwischen französischer Bistrokultur und der Haute Cuisine. Viktoria Fuchs rechnet jedenfalls fest damit, dass Tim bei der Filigranarbeit an dem Gericht versagt, Doch der sieht das naturgemäß ganz anders: „Ich bin ja inzwischen nicht nur der beste italienische Koch außerhalb Italiens, sondern inzwischen auch der beste französische Koch außerhalb Frankreichs.“

Eine kulinarische Reise in den Osten darf Viktoria Fuchs im „Dim Sum Haus“ in Hamburg antreten. Ausgerechnet Tims Lieblingsrestaurant. Kann sie diese Perfektion und traditionelle Machart kopieren und vor einer kantonesischen Jury bestehen? Selbst mit Anleitung oder Rezept ist die richtige Teigherstellung und das Frittieren eine richtig schwierige Challenge, also perfekt für Kitchen Impossible! Um sich von Viktorias Scheitern zu überzeugen, stattet Tim ihr sogar einen kurzen Besuch in der Küche ab.

Viktoria Fuchs muss zu Juan Amador

Für Tim geht die Reise dann nach Großbritannien. Ok, vielleicht nicht so ganz. Denn er darf in der britischen Botschaft in Berlin kochen, die als britisches Hoheitsgebiet gilt. Für die Botschafterin und ihre illustren Gäste soll er ihr Lieblingsgericht kochen: ein Käsesoufflé, dass es ganz schön in sich hat.

Im wunderschönen Wien kommt es für Viki Fuchs dann knüppelhart: Der Originalkoch des Gerichtes ist niemand Geringeres als ein ehemaliger Gegnerkoch bei Kitchen Impossible und guter Freund von Tim Mälzer - der einzige Drei-Sterne-Koch Österreichs: Juan Amador.

Viktoria Fuchs aus dem Romantik Hotel Spielweg

Das Hotel Spielweg ist, so kann man sagen, eine kulinarische Berühmtheit. Mit Sabine und Karl Josef Fuchs und ihren Töchtern Kristin und Viktioria wird der Familienbetrieb nun von der fünften und sechsten Generation geführt. Josefine Fuchs, die Seniorchefin ist und zur vierten Generation gehört, packt auch noch kräftig an, und gemeinsam macht die Familie Fuchs den Betrieb zu einem äußerst beliebten und bekannten Gasthof, ein Mekka für großartigen regionalen Genuss.

Die Herausforderung, ein so altes Haus mit einer derart langen Geschichte so weiterzuentwickeln, dass es für Alt und Jung, Familien und Einzelreisende gleichermaßen ein Zuhause wird, hat der Familienbetrieb nur zu gerne auf sich genommen – und bewältigt. Die Gäste kommen von nah und fern angereist, um sich Leib und Seele verwöhnen zu lassen. Zu der Gastlichkeit des Hotels gehört nämlich auch eine Küche, die begeistert. 

Die duftenden Kräuter, die Sabine Fuchs im hauseigenem Garten pflegt, sind ein wichtiger Bestandteil der Spielwegküche und verfeinern je nach Jahreszeit, das, was auf die Teller kommt. Angerichtet wird die raffinierte Regionalküche in der historischen Wirtsstube mit Schwarzwälder Kachelofen, Wandvertäfelungen und Kassettendecken. Im Jahr 2016 wurde die Familie Fuchs vom baden-württembergischen Ministerium als Genussbotschafter ausgezeichnet. Der Titel wird jährlich an zwei Kandidaten vergeben, die "besondere Leistungen für das Genießerland Baden-Württemberg" erbringen.

In seiner Küche ist inzwischen Tochter Viktoria Fuchs die Chefin. Die junge Köchin, erlernte den Kochberuf bei der großen Douce Steiner im „Hirschen“, arbeitet bei Harald Rüssel im „Landhaus St. Urban“, im "Le Canard Nouveau" bei Ali Güngörmüş in Hamburg und zuletzt im "Luce d'Oro", dem Restaurant von Schloss Elmau. In ihrer Küche sind Fuchs'sche Hausklassiker wie das Sauté vom Kalbsbries und Niere in luftiger Pommery-Senfsauce weiter gesetzt, doch darüber hinaus ist hier und da erkennbar, wie der Spielweg in Zukunft auch schmecken wird.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.

In einer Branche, die sich aktuell zwischen regulatorischen „Knüppeln in den Speichen“ und einer schleichenden „Dienstleistungs-Apathie“ aufreibt, ist eine klare Stimme seltener denn je. Wer den Newsletter der Frankfurter Mook Group abonniert, bekommt jedoch genau das: Eine regelmäßige Dosis intellektuelles Gastro-Adrenalin, serviert auf einem Bett aus radikaler Transparenz und kompromissloser Ästhetik.

In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.