VW will Kantinen schließen

| Gastronomie Gastronomie

Nachdem die berühmte VW-Currywurst im Sommer nach zwei Jahren Pause wieder in die Kantinen von Volkswagen Wolfsburg zurückgekehrt ist, droht dem Autobauer neuer Wirbel. Der Konzern plant die Schließung mehrerer Betriebsrestaurants. Das Restaurant im Markenhochhaus soll schon Ende des Jahres geschlossen werden.

Die Plattform news38.de bezieht sich in einem Bericht auf einen Podcast, in dem Personalvorstand Gunnar Kilian und Gastro-Chef Markus Greiner über die Zukunft der Betriebsrestaurants sprechen. Demnach sei es unausweichlich, zukünftig vielleicht das ein oder andere Restaurant zu schließen. Der Grund: Es gebe weniger Kunden. Dies sei eine Folge der Corona-Pandemie sowie der Möglichkeit des mobilen Arbeitens. Noch ist unklar, welche Kantinen und Restaurants geschlossen werden sollen, jedoch steht schon jetzt fest, dass das Betriebsrestaurant im Markenhochhaus bereits Ende des Jahres die Türen für immer schließt.

Um die VW-Restaurants war zuletzt eine Debatte entbrannt, weil die gesamte Kantine des Komplexes auf vegetarische Gerichte umgestellt wurde – auch die beliebte VW-Currywurst wurde von der Karte gestrichen. Sogar Altbundeskanzler und Ex-VW-Aufsichtsrat Gerhard Schröder meldete sich zu Wort und bezeichnete Currywurst und Pommes als „Kraftriegel der Facharbeiterin und des Facharbeiters in der Produktion“. Seit Sommer 2023 steht der Klassiker wieder auf der Speisekarte. Eine VW-Sprecherin sagte damals dem NDR Niedersachsen, dies entspreche den Wünschen der Mitarbeiter, die dazu befragt worden seien. Es handele sich um ein „Zusatzangebot“. Die VW-Currywurst stehe aber nicht täglich auf dem Speiseplan. Sie gehöre aber zu Volkswagen und werde gelegentlich angeboten. (Tageskarte berichtete)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Lieferdienst-Konzern Delivery Hero verkauft sein Essensliefergeschäft Foodpanda in Taiwan für 600 Millionen US-Dollar. Das Berliner Unternehmen betreibt Lieferdienste in 65 Ländern in Asien, Europa, Südamerika und Afrika.

Die Gastronomiemarke O’Learys plant den Eintritt in den deutschen Markt. Das geht aus Informationen des Beratungsunternehmens Franchise Focus hervor, das nach eigenen Angaben auf Gastronomie-Franchises spezialisiert ist.

Christian Scharrer hat das Restaurant Verbena im Waldhotel by Bürgenstock – Teil des Bürgenstock Resort Lake Lucerne eröffnet. Mit seiner Ehefrau Nathalie Scharrer, die als Restaurant- & In-Room-Dining-Managerin verantwortlich zeichnet, bildet er ein eingespieltes Führungsduo.

Das Restaurant Somssi by Jihun Kim im Hotel Mandarin Oriental Mayfair in London hat den Betrieb eingestellt. Die Schließung erfolgte lediglich fünf Wochen, nachdem das Restaurant mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet worden war.

Mehr als 2.900 Betriebe gingen 2025 pleite – so viele wie seit über einem Jahrzehnt nicht. Steigende Kosten, sinkende Nachfrage und verändertes Konsumverhalten setzen Restaurants und Bars massiv unter Druck. Seit 2020 mussten mehr als 11.000 Betriebe aufgeben.

Die Althoff Collection präsentiert mit der „6 Hands Series“ eine neue Eventreihe, bei der drei Spitzenköche der Gruppe gemeinsam ein Sechs-Gang-Menü an drei Standorten inszenieren.

Der Guide Michelin hat seine nationale Auswahl 2026 für Österreich vorgestellt und bestätigt die Drei-Sterne-Liga in Wien. Mit 101 Sterne-Restaurants und zahlreichen Neuzugängen zeigen die Auszeichnungen die positive Entwicklung in der österreichischen Gastronomieszene.

Das Zwei-Sterne-Restaurant Ammolite im Europa-Park hat unter dem neuen Namen „House of Light“ nach einer Modernisierung wiedereröffnet. Küchenchef Peter Hagen-Wiest setzt weiterhin auf eine klassisch europäische Küche mit regionalem Fokus in einem neu gestalteten Ambiente.

Der neue Michelin Guide Frankreich & Monaco 2026 ist vorgestellt worden. Wie der Veranstalter mitteilt, wurde die Auswahl im Grimaldi Forum in Monaco präsentiert. Insgesamt umfasst die aktuelle Ausgabe 668 Sterne-Restaurants, darunter 31 Häuser mit drei Sternen, 84 mit zwei Sternen und 553 mit einem Stern.

Das Restaurant Noma hat einen Bericht zu Arbeitsbedingungen veröffentlicht. Hintergrund sind Vorwürfe gegen Küchenchef René Redzepi sowie eine breitere Debatte über Strukturen in der Spitzengastronomie.