Was gegen Restaurant-Grapscher hilft

| Gastronomie Gastronomie

Laut einer Studie des „Restaurant Opportunities Centers United“ wurden bereits 80 Prozent der Frauen in der Gastronomie Opfer sexueller Belästigung. So auch im Familienrestaurant von Erin Wade im kalifornischen Oakland. Die Wirtin war davon derart schockiert, dass sie sich auf die Suche nach einer Lösung begab. So schlug sie ihren Angestellten ein dreistufiges Farbsystem vor:

Stufe Gelb: Die Mitarbeiterin hat bei der Bedienung ein unangenehmes Gefühl. Bei dieser Stufe bleibt es den Kellnerinnen überlassen, ob sie den Tisch weiter bedienen möchten. 

Stufe Orange: Ein anzüglicher Kommentar, der belästigend aufgefasst werden kann oder auch nicht. Bei dieser Stufe übernimmt umgehend ein Manager die Bedienung. Eine weitere Erklärung seitens der Angestellten ist nicht notwendig.  

Stufe Rot: Eindeutige sexuelle Belästigung oder eine Berührung, die einen sofortigen Rauswurf des Gastes zur Folge hat. 

Wade hat das System bereits vor drei Jahren eingeführt. Das Problem habe sich anschließend sofort entschärft, wie sie nun dem SZ-Magazin verriet. So hätte es früher ständig Rot gegeben, heute passiere das höchstens einmal im Jahr. Das System setze dem ganzen schon ein Ende, bevor es eskalieren könne. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.

Lufthansa nimmt ab September fünf warme Speisen in das Onboard-Delights-Angebot auf. In der Economy Class können Passagiere unter anderem Currywurst von Dönninghaus und einen Cheeseburger von Hans im Glück vorbestellen.

​​​​​​​Der Kochberuf scheint bei jungen Menschen wieder stärker gefragt zu sein. In Dresden beginnen in diesem Sommer 186 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin. Der Beruf gewinnt nach Einschätzung des Tourismusverbandes wieder an Attraktivität.

Feinkost Käfer baut seine Aktivitäten in Japan aus. In Fukuoka hat die erste Käfer Alps Kitchen eröffnet. Das Engagement des Münchner Unternehmens in Japan reicht bis 1992 zurück – und bereits 2016 gab es Pläne für eine eigene Coffee-Shop-Kette.

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.