Wettbewerbsvorteile im Detail nutzen – 5 Methoden für mehr Erfolg

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Die Gastronomie ist grundsätzlich eine hart umkämpfte Branche. Nur Restaurants, die vieles richtigmachen, können langfristig Erfolg haben. Dabei steckt der Teufel oft im Detail – schon kleine Faktoren können einen großen Unterschied machen. Nicht umsonst gibt es regelmäßig saubere, schön eingerichtete Restaurants mit freundlicher Belegschaft und gutem Essen, die dennoch nicht besonders erfolgreich sind.

Natürlich müssen all diese grundlegenden Voraussetzungen stimmen – keine Frage. Aber auch darüber hinaus muss man als Inhaber sehr nuanciert agieren und darf den Blick fürs Detail nicht verlieren. Der Liste der möglichen Faktoren ist dabei endlos lang und bietet immer Verbesserungspotentiale.

Dabei kann es helfen, die vier grundlegenden Wachstumsfaktoren zu beachten, die alle Unternehmen betreffen, die an Endkunden gerichtet sind:

  1. Kundenzahl erhöhen
  2. Durchschnittliche Ausgaben pro Besuch erhöhen
  3. Besuchsfrequenz erhöhen
  4. Kundenbindung verlängern

Jede geschäftliche Entscheidung hat einen bestimmten Effekt auf diese vier Punkte – ein höherer Preis der gleichen Produkte erhöht beispielsweise die durchschnittlichen Ausgaben, kann jedoch negativ auf die drei anderen Faktoren wirken und so insgesamt dem Wachstum schaden. 

Es ist also wichtig, dass alle Entscheidungen wohlüberlegt getroffen werden und die richtigen Chancen zu nutzen. Fünf Methoden, um bei der Vermarktung Vorteile zu erreichen, sollen beispielhaft für die Vielfalt an Möglichkeiten stehen.

1. Standort richtig nutzen und eine Beziehung dazu aufbauen

Das viel zu umfangreiche Feld der Standortfaktoren reduzieren wir hier auf zwei Aspekte: Einmal die richtige Anpassung auf bereits gegebene Standortfaktoren und dazu die Vorteile einer lokalen Beziehung mit dem Umfeld.

Es kann sehr hilfreich sein, sich auch nach der Wahl der Location oder sogar nach längerem Bestehen in Kennzahlen bezüglich des Standortes einzulesen. Selbst, wenn das Restaurant nicht mehr umziehen kann, kann man immer noch Marketingentscheidungen davon abhängig machen.

Wie ist die Infrastruktur in der näheren Umgebung, besteht das Publikum eher aus Anwohnern oder Laufkundschaft? Falls letzteres, sind dieses vornehmlich Schüler, Arbeiter oder junge Nightlife-Besucher?

Jeder Punkt hat einen großen Einfluss auf das durchschnittliche Konsumverhalten und Vorlieben und kann somit zur Entscheidungsfindung beitragen, wenn man beispielsweise eine neue Produktpalette einführen möchte. 

Je nach Standort kann es besonders effektiv sein, sich als Gaststätte mit dem Umfeld zu identifizieren und eine direkte Beziehung aufzubauen – vor allem, wenn die Gäste sich klar mit dem Stadtteil identifizieren. Dies ist entweder in Szenevierteln mit einer stark ausgeprägten Ausgehkultur oder traditionellen Wohnvierteln mit einer gesellschaftlich aktiven Gemeinde der Fall.

Eine Nippes-Pizza kommt auf der Speisekarte im gleichnamigen Kölner Viertel gut an und zeigt Verbundenheit mit dem Quartier. Alternativ kann eine solche Orientierung in Gegenden mit viel Tourismus ebenso effektiv sein.

2. Corporate Design und Branding

Wir modernen Menschen konsumieren immer mehr visuelle Medien und sind dadurch viel stärker darauf sensibilisiert als ältere Generationen. Daher ist es unglaublich wichtig, das eigene Restaurant als Marke zu sehen und diese zeitgemäß und sauber durchzugestalten.

Wie bei einem größeren Unternehmen, oder wie es beispielsweise bei Franchise-Lokalen üblich ist, kann sich ein professionell entworfenes Firmenlogo inklusive „Corporate Design“-Anleitung auch bei kleineren Restaurants lohnen.
 

Ein gutes Logo bringt Wiedererkennungswert. Es bildet somit die Basis für eine erfolgreiche Vermarktung. Das richtige Design und ein zum Restaurant selbst passendes, auf dem Logo aufgebautes Branding sind sehr wichtig. Vor allem, da in der Gastronomie frei nach dem Motto „das Auge isst mit“ der Optik eine besondere Bedeutung zukommt. Dieses Markenlogo sollte anregend und möglichst auf verschiedenen Oberflächen sichtbar sein – beispielsweise auch auf der Arbeitskleidung der Belegschaft.

Dabei kann eine clevere Konzeption, die gut zum Angebot des Lokals passt, Wunder bewirken. So gibt es beispielsweise in Irland eine kleine Burger-Kette, die lediglich zwei Sorten Burger führt (und zwar ein Standard-Hamburger einmal mit, einmal ohne Käse) – aber aufgrund der hohen Qualität dennoch schnell erfolgreich war. 

Das beschränkte Angebot wurde dann zur Tugend gemacht: Das Design ist, wie der Inhalt der Speisekarte, sehr simpel gehalten mit viel Negativraum und Farbflächen. Da alle Informationen auf eine Visitenkarte passen, gibt es das Menü auch nur in der Form – auch an den Plätzen im Lokal liegen nur die Kärtchen aus. So ein „Gimmick“ spricht sich schnell rum und sorgt außerdem dafür, dass viele Gäste eine Visitenkarte mitnehmen werden – perfekt, um Kundenbindung aufzubauen.

Dabei natürlich darauf achten, dass das Gimmick nicht zu kitschig wird und gut zum angepeilten Milieu passt – eine solche Mini-Speisekarte wäre für ein teures französisches Restaurant sicherlich nicht angebracht.

3. Digitale Marketingmethoden

Dies wäre kein Artikel mit Ideen zur zeitgemäßen Vermarktung, würde er nicht digitales Marketing erwähnen. Wer nicht auf eine langjährig angestammte Kundschaft zurückgreifen kann, kommt nicht umhin, zur Kundenbindung und –gewinnung moderne Methoden aus dem digitalen Bereich zu verwenden.

Die Grundlage ist natürlich eine leicht aufzufindende Präsenz im World Wide Web, die auf den ersten Blick möglichst alle häufig angefragten Informationen vermittelt:

  • Location und Anfahrt
  • Speisekarte und Preise
  • Öffnungszeiten
  • Ggf. Aktionen wie Angebots-Tage

Für diese Informationen kann schon ein gut bestücktes Profil bei „Google My Business“ ausreichen – die dort eingetragenen Informationen tauchen direkt in der kleinen Infobox auf, wenn nach dem Etablissement gesucht wird. Ausführlicher, besonders im Hinblick auf das Branding, ist natürlich die klassische Webseite als Internetpräsenz. 

Darüber hinaus können zeitaktuelle Methoden wie Social Media Marketing oder Influencer Marketing (also die aktive Zusammenarbeit mit Food-Bloggern) besonders erfolgreich sein, wenn ein junges Publikum erreicht werden möchte.

4. Die Speisekarte und das Angebot

Mit der Karte halten die Gäste die destillierte Essenz eines Restaurants in Händen. Die darauf angebotenen Gerichte, die dazu gehörigen Preise und die Gestaltung geben schnell Aufschluss darüber, ob der Laden gefällt. 

Zwar ist eine makellos gestaltete Speisekarte, ganz ohne die leider immer noch häufig vorhandenen Tippfehler, eine perfekte Grundlage. Doch hier soll es mehr um den Inhalt selbst, also das Angebot des Restaurants gehen.

Die Auswahl der Getränke und Gerichte sollte nach Möglichkeit passend zum Image des Restaurants und des angepeilten Milieus erfolgen. Wer sich vornehmlich an ein jüngeres, weltgewandtes Publikum richtet, kann beispielsweise betonen, dass ein Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird. So wäre hier ein Hinweis auf die Fleischherkunft von lokalen Höfen perfekt.

Wichtig dabei ist, dass eine klare Linie direkt erkennbar ist, mit der sich Besucher gegebenenfalls identifizieren können. Aber nicht als Mittel zum Zweck spezialisieren – wenn damit (wie beispielsweise in der Bio-Gastronomie) ein bestimmtes Image in Verbindung gebracht wird, sollte dies auch authentisch verkörpert werden.

5. Die Zielgruppe perfekt erkennen – Eine Nische finden

Wer es bereits geschafft hat, eine gute Basis an Gästen zu gewinnen, konzentriert sich möglicherweise vermehrt auf die beiden Faktoren drei und vier, also Besucherfrequenz und Kundenbindung.

Hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Wer die eigene Zielgruppe kennt, mit dieser aktiv kommuniziert und analysiert, hat es leichter, die richtige Nische für langanhaltenden Erfolg zu finden.

Da sich der öffentliche Geschmack und die Nachfrage mit der Zeit verändern, sollte man stets versuchen, Trends im eigenen Umfeld zu erkennen und gegebenenfalls zu verfolgen. Besonders „early adopter“, die den richtigen Riecher haben, können so großen Erfolg haben. Craft Beer war vor einigen Jahren solch ein Trend, der explodiert ist. Bars, die rechtzeitig darauf reagiert haben, konnten sich zu wichtigen Treffpunkten für Anhänger der Bewegung entwickeln.

Ähnliches gilt für vegane Restaurants, die eine riesige Chance für kreative Betriebe darstellten und es vermutlich noch sind. Oder auch die Nutzung anderer Vertriebswege – wenn auffällt, dass vermehrt nach Essen zum Abholen oder Mitnehmen gefragt wird, kann ein Umstieg auf Liefer-Apps viel Umsatz bringen. Auch, wenn dies eigentlich als unpassend zum eigentlichen Konzept des Restaurants empfunden wird: Der Kunde ist König und entscheidet letztendlich, wo die Potentiale liegen.

Ebenso bestimmt die Konsumgewohnheit der Kunden, ob es sinnvoll ist, regelmäßig ein verändertes Angebot zu entwickeln, oder ob eher Konstanz gewünscht wird. Eine statistische Analyse der über einen längeren Zeitraum bestellten Gerichte kann an dieser Stelle hilfreich sein.

Wenn die Besucher gerne eine längere Zeit mit Getränken verweilen, anstatt nur zum Essen zu kommen und sofort wieder zu gehen, sobald der Teller geleert ist, könnte ihnen die Geselligkeit im Etablissement besonders gut gefallen. In diesem Fall könnten abendliche Veranstaltungen, je nach Milieu beispielsweise Livemusik oder Lesungen, eine große Chance sein.


 

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Das Menü beim Sternekoch oder die Pizzarunde mit Freunden - ohne Foto für die Insta-, Twitter- oder Facebook-Gemeinde geht es bei vielen fast nicht mehr. Nun hat der Mitteilungsdrang offensichtlich auch Berliner Gefangene erreicht - trotz Handy-Verbots. Die Foodporn-Aktion aus der Knast-Küche wirft kein gutes kulinarisches Licht auf die Haftanstalt.

Nutella öffnet Pop-up-Café in Hamburg

In der Hamburger Hafencity gibt es jetzt ein Nutella-Café in Form eines riesigen Nutella-Glases. Liebhaber der süßen Creme müssen sich jedoch beeilen, der zweistöckige Pop-up-Store hat nur bis zum 31. August geöffnet. Im Angebot sind verschiedene Backwaren mit dem berühmten Brotaufstrich und jede Menge Fanartikel.

29. Forum Systemgastronomie am 8. Oktober auf der Anuga in Köln

Am 8. Oktober veranstaltet der DEHOGA Bundesverband auf der Anuga in Köln das 29. Forum Systemgastronomie. Die Veranstaltung präsentiert eine Mischung aus Politik und Wirtschaftsthemen. Erfolgsunternehmer präsentieren ihre Konzepte. Die besten Azubis werden ausgezeichnet.

Interview: „Wie Gründen in der Gastronomie nicht zum unternehmerischen Himmelfahrtskommando wird“

Ein gescheitertes Restaurant ist mehr als ein geplatzter Traum. Im Interview erklären Patrick Rüther und Tim Koch, warum so viele Gründer scheitern, wie der Leaders Club unterstützt und was die Politik tun sollte, damit Gründen in der Gastronomie nicht mit einem Schuldenberg endet.

McDonald's setzt auf weniger Plastik- und Verpackungsmüll und schafft Plastikartikel ab 

Schon in diesem Jahr werden die Luftballonhalter durch eine Papieralternative ersetzt und das Verpackungsvolumen der Chicken McNuggets reduziert. Über diese und weitere Maßnahmen berichtet McDonald's in seinem neuen Nachhaltigkeitsbericht.

Ehemalige Deliveroo-Mitarbeiter gründen eigenen Lieferdienst in Berlin

Drei Ex-Mitarbeiter des kürzlich gescheiterten Unternehmens Deliveroo haben in Berlin einen eigenen Lieferdienst gegründet. An den ersten drei Liefertagen seien fünf Bestellungen eingegangen. Die Initiatoren des neuen Lieferdienstes planen für die nahe Zukunft, weitere Fahrer und Restaurants in ihr Portfolio aufzunehmen.

Hauptversammlung: Unmut und Hoffnung von Vapiano-Aktionären - Gewinnziel bekräftigt

Die Führungsspitze der angeschlagenen Restaurantkette Vapiano hat scharfe Kritik von Aktionären einstecken müssen. Bei der Expansion habe das Unternehmen viel Geld «verbrannt» und sei nicht fähig gewesen, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, so die Kritik. Vapiano bekräftigte dennoch das Gewinnziel.

Wettbewerb für mehr gesunde Angebote auf den Speisekarten gestartet

Mit dem Wettbewerb „Gesünder kochen – gesünder leben“ startet die Initiative „Deutschland neu entdecken“ eine Kampagne für mehr Bewusstsein für gesunde Ernährung und für mehr gesunde Angebote auf den Speisekarten Deutschlands. Den Startschuss gab der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Wiesn weltweit: Oktoberfeste rund um die Welt

In genau einem Monat heißt es wieder: „O’zapft is!“ und das Münchener Oktoberfest öffnet seine Tore. Das wohl weltweit berühmteste Volksfest begeistert Menschen überall auf der Welt. So kommen nicht nur jedes Jahr tausende Besucher aus dem Ausland zum Oktoberfest in München, auch an anderen Orten dieser Welt wird die deutsche Tradition gefeiert.

Hauptversammlung: Scharfe Kritik und leise Hoffnung von Vapiano-Aktionären

Bei Vapiano haben Aktionäre vor Beginn der Hauptversammlung Kritik geäußert. Die Hauptversammlung begann am Mittwochmorgen in Köln, mit dabei war auch Konzernlenker Cornelius Everke. Es dürfte sein letzter großer Auftritt als Vapiano-Chef sein. Trotz der angespannten Situation äußerten Anleger auch zaghafte Hoffnung.

Fleischersatz: Sind Pflanzen das bessere Schnitzel?

Egal ob Tierwohl, Umweltschutz oder Gesundheit: Die Gründe für eine fleischarme Ernährung sind vielfältig. Aber wer sich gesund ernähren will, sollte bei Fleischalternativen genauer hinsehen. Zuweilen enthalten die Imitate kaum Vitamine und auch keine sekundären Pflanzenstoffe, die Gemüse ausmachen.

Erstes Cannabis-Restaurant in der USA eröffnet

Das erste von mehreren Restaurants in Kalifornien, die legal Cannabis auf der Speisekarte anbieten, soll im September in West Hollywood eröffnet werden. Wieviel THC sich im Essen befindet, entscheiden die Gäste selbst.

Hauptversammlung bei Vapiano - Kritik von Aktionären erwartet

Bei ihrer Hauptversammlung muss die angeschlagene Restaurantkette Vapiano an diesem Mittwoch (11.00 Uhr) in Köln mit viel Kritik von ihren Anteilseignern rechnen. Der Aktienkurs ist seit dem Börsengang vor zwei Jahren auf Talfahrt - wer damals zum Ausgabepreis zugegriffen hat, hat mehr als 80 Prozent des Wertes verloren.

9. Gourmet Festival Düsseldorf: Europas größtes Gourmet Festival mit 2,3 km Länge

Mit einer Beteiligung von 217 Ausstellern findet das Gourmet Festival Düsseldorf nunmehr zum 9. Mal statt. Mit rund 100.000 Besuchern in drei Tagen ist dieses Event mittlerweile nicht mehr aus Düsseldorfs Eventkalender wegzudenken und hat sich zu Europas größtem Open Air Food Festival entwickelt.

Restaurant-Ranglisten: Restaurant de l’Hotel de Ville ist bestes Restaurant der Welt

Die Restaurant-Weltrangliste von Restaurant-Ranglisten.de hat einen neuen Spitzenreiter. Erstmals führt das Restaurant de l’Hotel de Ville in Crissier am Genfer See das Ranking an. Es verdrängt den langjährigen Spitzenreiter El Celler de Can Roca vom ersten Platz. Unter den Top 10 sind in diesem Jahr auch deutsche Restaurants prominent vertreten.

Vapiano verliert auch noch Deutschland-Chef

Vapiano verliert nicht nur Gäste, sondern derzeit auch Führungskräfte. Nach dem Bekanntwerden des Abgangs von CEO Cornelius Everke verlässt jetzt auch noch Deutschland-Chef Martin Heuer das Unternehmen und geht zu Block House. Das berichtet das Branchenmagazin food service.

500 Betriebe: Eat Happy mit erstem Store außerhalb des Handels

Der Sushi-Anbieter Eat Happy betreibt mittlerweile 500 Verkaufsinseln in deutschen Supermärkten. Jetzt wagt das Unternehmen, das in den letzten Jahren rasant gewachsen ist, den Schritt aus dem Handel. Am Flughafen Köln-Bonn eröffnete jetzt das erste eigenständige Eat Happy-Restaurant.

Jeff Ow Tuck Huat bringt neue Speisen ins Vox Restaurant im Grand Hyatt Berlin

Küchendirektor Holger Joost liebt asiatische Aromen und so kommen die Gäste im Vox Restaurant künftig mehr und mehr in den Genuss der Küche aus dem Fernen Osten. Dazu lädt sich Joost Gastköche ein. Den Auftakt macht Jeff Ow Tuck Huat aus dem Grand Hyatt Singapur.

„Bekenntnisse eines Fleischessers“

Ein schlechtes Gewissen beim Fleischessen? Kommt nicht infrage. Der Mensch wäre kein Mensch ohne Fleisch. Nicht das Fleisch an sich, sondern allein der Exzess seines Konsums ruiniere die Regenwälder und das Klima, schreibt Jakob Strobel y Serra in der Frankfurter Allgemeinen.

ver.di-Protestaktion gegen LSG-Verkauf  

Mit einer Feuerlöscheraktion protestierten die Beschäftigten der Lufthansa Service Gesellschaft (LSG) am Montagmittag gegen den geplanten Verkauf der Lufthansa-Cateringtochter. Am Nachmittag wird ver.di dann mit der Lufthansa in Verhandlungen über eine „best owner“-Vereinbarung treten.

Generator und Jimi Blue Ochsenknecht eröffnen die „Bar Box“ in Berlin

Die Hotelgruppe Generator​​​​​​​ kooperiert mit Jimi Blue Ochsenknecht, um in Berlin die Bar „Bar bOx“ ins Leben zu rufen. Generator und Jimi Blue eröffnen die Bar mit einer exklusiven Launch-Party am 22. August. Ab dem 23. wird die Bar bOx dann für jedermann zugänglich sein.

Nach überraschendem Chef-Abgang: Vapiano will Sanierung fortsetzen

Cornelius Everke sollte die angeschlagene Gastro-Kette Vapiano auf Vordermann bringen. Jetzt hat der Vorstandsboss hingeschmissen. Das sei «hundertprozentig» freiwillig geschehen betont das Unternehmen, das an der aktuellen Strategie nichts ändern will.

Aljoscha Knoblich: 20-jähriger Koch aus Lüneburg will Weltmeister werden

In dieser Woche starten im russischen Kasan die World Skills, die Weltmeisterschaften der Berufe. Mit dabei: Aljoscha Knoblich aus Lüneburg. Der 20-jährige Koch hatte im letzten Jahr die Jugendmeisterschaften des DEHOGA gewonnen.

Black Food Festival: Street-Food-Liebhaber sehen schwarz in Berlin

Auf Instagram und in Szenekneipen taucht es immer mal wieder auf: schwarz eingefärbtes Essen. Bei einem «Black Food Festival» haben sich am Sonntag auch in Berlin mehrere Gastronomen zusammengetan. In einem Biergarten zwischen Spree und Landwehrkanal gab es an rund zwei Dutzend Ständen schwarze Speisen.

Sammler-Maßbierkrüge des Oktoberfestes kommen aus Rheinland-Pfalz

Die Sammler-Maßbierkrüge der Stadt München und der Wirte beim Oktoberfest kommen nicht aus Bayern, sondern aus dem Westerwald in Rheinland-Pfalz. Wenn das größte Volksfest der Welt am 21. September beginnt, wird es wieder von verzierten Sammler-Keramikkrügen des Trinkglas-Herstellers Rastal​​​​​​​ begleitet.

Frosta eröffnet in Hamburg Social Bowl Bar

Essen aus Schüsseln ist schon seit einiger Zeit ein echter Trend. Dazu passend eröffnet Frosta im Hamburger Schanzenviertel nun ein Pop-up-Bowl-Restaurant. Aufgetischt werden Rezepte aus den sozialen Netzwerken, die laut Unternehmen nahezu in Echtzeit auf der Speisekarte landen.