Wiesn-Bier: Sechs Sorten, sechs Spezialrezepte

| Gastronomie Gastronomie

Goldgelb, malzbetont und mit rund sechs Prozent Alkohol: Das eigens für das Oktoberfest gebraute Bier ist stärker als ein gewöhnliches Helles. Die traditionelle Bierprobe vor dem Oktoberfest zeigt die Eigenheiten der sechs Münchner Festbiere - und markiert zugleich den Countdown zum Wiesnstart in einer Woche. An die sieben Millionen Liter des speziellen Gerstensafts werden alljährlich auf dem Fest getrunken. 

Sechs Brauereien, streng geheime Rezepte 

Die auf der Wiesn vertretenen Münchner Traditionsbrauereien Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten brauen jeweils ihr eigenes Oktoberfestbier - nach streng geheim gehaltenen Rezepten. Vorgeschrieben sind für alle Biere die Münchner Herkunft, die Einhaltung des Reinheitsgebots und eine Stammwürze von mindestens 13,6 Prozent. Die höhere Stammwürze sorgt für mehr Alkohol und einen volleren Geschmack. 

«Sonnig gelb», «wohlklingend im Abgang» und «charaktervoll» 

Die Braumeister setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. «Zarte Süße», «wohlklingend im Abgang», «erfrischend süffig», «würzig floral», «elegant malzbetont» und «charaktervoll» - so wohlklingend beschreiben die Brauereien ihre Biere. Und auch bei der Farbe gibt es Unterschiede, sie rangiert von «sonnig gelb» bis «eher dunkel». 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer früher an der Cafétheke ein paar Cent Trinkgeld in einen Becher warf, steht heute oft vor einem kleinen Bildschirm mit voreingestellten Prozentsätzen. Die Null-Prozent-Option, also kein Trinkgeld, ist dabei schwerer oder auch gar nicht zu finden, wie Verbraucherschützer kritisieren. 

Nach der Insolvenz der Kalle Halle GmbH wird die Food Hall im Berliner Kalle Neukölln von den dort ansässigen Gastronomen weitergeführt. Während der Eigentümer MREI auf Eigenverantwortung und neue Strukturen setzt, verweist der bisherige Betreiber auf die Kündigung des Mietvertrags und die schwierige Lage im Gastgewerbe.

Spanien will das Rauchverbot deutlich ausweiten. Künftig könnten Restaurantterrassen, Strände und zahlreiche weitere öffentliche Außenbereiche rauchfrei werden – sofern das Parlament zustimmt.

Die Deutsche Bahn plant ein Alkoholkonsumverbot an allen rund 5.400 Bahnhöfen. Restaurants, Bars und Cafés in den Stationen sowie die Bordgastronomie in den Fernzügen sind von der Regelung jedoch ausdrücklich ausgenommen.

Teaser: Das weltweit einzige dauerhaft betriebene Nutella Café in Chicago hat nach einer umfassenden Modernisierung wieder eröffnet. Ferrero erweitert das Angebot und kündigt neue digitale Bestellfunktionen an.

Der New York Slice Club eröffnet am 31. Juli 2026 seinen ersten Flagship-Store in Hamburg. Das Konzept orientiert sich nach Unternehmensangaben an der New Yorker Slice-Shop-Kultur und zieht in die Alsterarkaden ein.

Die Villa Florhof in Zürich eröffnet am 1. August 2026 wie geplant. Kurz vor dem Start trennen sich das Luxushotel und der als kulinarischer Leiter vorgesehene Christian Jürgens im gegenseitigen Einvernehmen.

Sodexo übernimmt die weltweite Arbeitsplatzverpflegung für über 130 Standorte des Konzerns Meta. Die Partnerschaft umfasst digitale Lösungen und Nachhaltigkeitsstandards an verschiedenen Unternehmensstandorten.

Das Berliner Unternehmen Delivery Hero will gemeinsam mit Uber seine weltweite Präsenz ausspielen. Die Hintergründe zum Zusammenschluss.

Neue Umfragen von Metro beleuchten die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Landgastronomie. Trotz hoher Relevanz für die Lebensqualität blicken viele Betreiber aufgrund bürokratischer Hürden mit Sorge in die Zukunft.