Wiesn-Maß teurer: Was kostet das Bier in diesem Jahr auf dem Oktoberfest?

| Gastronomie Gastronomie

Wiesn-Gäste müssen auch in diesem Jahr für das Festbier tiefer in die Tasche greifen: Die Maß kostet laut Stadt München diesmal zwischen 14,80 Euro und 15,90 Euro – die Marke von 16 Euro für den Liter Festbier wurde damit nicht überschritten. 

Die Teuerung liege bei durchschnittlich 2,38 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte die Stadt München mit. Im vergangenen Jahr reichte die Preisspanne von 14,50 bis 15,80 Euro. Der Bierpreis auf dem Oktoberfest ist alljährlich in München ein wichtiges Gesprächsthema – und zeitweilig auch ein Politikum.

Das Oktoberfestbier wird speziell für die Wiesn gebraut. Es hat mehr Stammwürze und einen höheren Alkoholgehalt als andere helle Biere.

Wie teuer werden andere Getränke?

Die Durchschnittspreise für alkoholfreie Getränke liegen bei 11,13 Euro für Tafelwasser (2025: 10,95 Euro), 12,84 Euro für Spezi (2025: 12,48 Euro) und 12,47 Euro für Limonade (2025: 12,11 Euro). Seit einigen Jahren gibt es auf dem Festgelände auch kostenloses Trinkwasser aus Brunnen.

Die Getränkepreise werden nicht von der Stadt München festgelegt. Sie prüft als Veranstalterin lediglich, ob die von den Wirten genannten Preise angemessen sind - und zieht dazu auch den Vergleich mit Preisen in den Gastwirtschaften in München heran. Diese Preise liegen beim Bier aktuell zwischen 7,70 und 13,40 Euro pro Liter Export.

Am 19. September heißt es auf der Theresienwiese wieder «Ozapft is». Bis zum 4. Oktober werden rund sechs Millionen Besucher erwartet. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.

Eine aktuelle Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen aufgrund gestiegener Preise seltener essen geht, während das Preis-Leistungs-Verhältnis zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Restaurants geworden ist.

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.