Winzerer Fähndl: Chef von Reinigungsfirma gesteht Schwarzarbeit auf dem Oktoberfest

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Im Paulaner Festzelt Winzerer Fähndl auf dem Oktoberfest kam es 2018 zu einer großen Razzia des Hauptzollamts, der Steuerfahndung und der Polizei. Dabei standen jedoch nicht die Wirte Arabella und Peter Pongratz im Visier, sondern ein Subunternehmer, der für die Reinigung des größten Wiesnzelts verantwortlich war.  

Wie nun die Süddeutsche berichtet, geht der entsprechende Gerichtsprozess nun in die letzten Runden: Der Geschäftsführer der Reinigungsfirma hat gestanden und dafür einen Strafnachlass erhalten. Rund viereinhalb Jahre wird er dennoch ins Gefängnis müssen, so die SZ. Da der Angeklagte geständig ist, müssen Peter Pongratz und seine ehemalige Frau Arabella nicht vor Gericht aussagen.

Der angeklagte Geschäftsführer der Reinigungsfirma hatte offenbar immer neue GmbHs gegründet. Drohte dann eine Umsatzsteuer-Prüfung, ließ er die Unternehmen in die Insolvenz schlittern und gründete eine neue Firma. Laut Staatsanwaltschaft entstand so ein Schaden von rund 4,5 Millionen Euro.

Vor Gericht behauptete der Angeklagte jedoch, dass sein Gewinn deutlich niedriger gewesen sei. Vielmehr habe er einen Teil der Rechnungssumme an Pongratz in bar zurückgegeben. Wie die Süddeutsche berichtet, wurde aufgrund dieser Vorwürfe bereits die Wohnung des Wirts durchsucht. Beweise wurden jedoch nicht gefunden und das Ermittlungsverfahren eingestellt.


 

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