Wirtsfamilie Zinner übernimmt das „Weihenstephaner am Platzl“

| Gastronomie Gastronomie

Die Wirtsfamilie Zinner übernimmt die Nachfolge am historischen Platzl 6+8, einem Standort, der lange Zeit durch Alfons Schuhbecks Südtiroler Stuben geprägt war. Inmitten der Umbauarbeiten stellten die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan und das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst die neuen Pächter des künftigen „Weihenstephaner am Platzl“ vor. Die Familie Zinner wird ab Sommer 2026 mit moderner bayerischer Küche und Weihenstephaner Bier die Gäste empfangen.

Erfahrene Gastronomen aus Taufkirchen

Die Familie Zinner, bestehend aus Ferdinand, Sebastian und Cornelia Zinner, betreibt bereits erfolgreich das Wirtshaus „Zinners“ in Taufkirchen. Dieses ist bekannt für seine bodenständige, bayerische Küche, die modern interpretiert wird. Die Gastronomen haben zudem Erfahrung im Catering für hochkarätige Veranstaltungen, wie dem High Tech Preis oder dem Neujahrsempfang des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Ihr Konzept setzt auf Regionalität, handwerkliches Können und erstklassigen Service.

Prof. Dr. Josef Schrädler von der Brauerei Weihenstephan zeigte sich überzeugt von der Wahl: „Die Wirtsfamilie Zinner hat uns in einem intensiven Bewerbungsverfahren mit ihrem Konzept und ihrer Herzlichkeit überzeugt. Wir sind der festen Überzeugung, mit diesen Pächtern einen Volltreffer gelandet zu haben. Die Brauerei Weihenstephan und die Familie Zinner haben denselben Qualitätsanspruch. Das wird sich auch im Weihenstephaner am Platzl zeigen.“

Ein Ort der bayerischen Bierkultur

Ziel der neuen Pächter ist es, ein authentisches, modernes Wirtshaus zu schaffen, das die bayerische Bierkultur erlebbar macht. Es soll ein lebendiger Treffpunkt für Münchner und internationale Gäste werden. Staatsminister Markus Blume bezeichnete die Pächterwahl als „ein Perfect Match!“ und ergänzte: „Die älteste Brauerei der Welt trifft auf die Rising Stars am Münchner Gastro-Himmel: Die Wirtsfamilie Zinner wird Pächter unseres neuen Weihenstephaner am Platzl.“

Baufortschritt und Eröffnungstermin

Laut Prof. Dr. Schrädler sind die Rückbauarbeiten abgeschlossen. Es folgen nun die Ausbau- und technischen Planungsphasen. Die Eröffnung ist für Sommer 2026 geplant.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat eine neue Themenseite „Küchenbetriebe“ veröffentlicht. Diese bündelt nach Angaben der BGN relevante Anforderungen und Praxishinweise für Betriebe mit Küchen und ist im Bereich „Branchenwissen“ verfügbar.

Eat Happy Group und Hana Europe verhandeln über eine Fusion mit dem Ziel, eine europäische Plattform für asiatische Fertiggerichte aufzubauen. Die Umsetzung steht unter Vorbehalt von Genehmigungen und Betriebsratsanhörungen.

Das 39. Schleswig-Holstein Gourmet Festival verzeichnete rund 2.420 Gäste und über 12.700 servierte Speisen. Neben kulinarischen Schwerpunkten durch 22 Gastköche stand ein Charity-Dinner zugunsten des Kinderschutzbundes im Mittelpunkt der Saison.

Spitzenköche mit insgesamt 26 Michelin-Sternen trafen sich Ende März in Kitzbühel zum Wettbewerb Koch-Legenden am Hahnenkamm. Neben einem Skirennen standen handwerkliche Prüfungen und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.

Die Berliner Restaurant-Reservierungsplattform Quandoo wird ihren Betrieb einstellen. Das Unternehmen teilte auf seiner Webseite mit, die Plattform bis Ende Dezember 2026 „in einem geplanten und geordneten Prozess“ abzuwickeln.

Klüh Catering kooperiert mit der TU Dortmund und dem Universitätsklinikum Essen im Projekt Green Hospital Food. Die Initiative strebt eine klimaneutrale und gesundheitsfördernde Verpflegung im Krankenhaussektor bis 2027 an.

Eine aktuelle Bitkom-Studie belegt, dass die Mehrheit der Deutschen voreingestellte Trinkgeldoptionen an Kartenterminals ablehnt. Vor allem mangelndes Vertrauen in die Weiterleitung der Beträge und die Beeinflussung der Trinkgeldbeträge durch feste Prozentsätze sorgen für Skepsis.

Das Münchner Gastronomiekonzept „Kneipe 80“ soll nach Angaben des Unternehmens künftig auch außerhalb der Stadt umgesetzt werden. Erste neue Standorte sind in Augsburg und am Tegernsee geplant.

Bayerisches Bier ist auch in den USA sehr beliebt. Texaner müssen dafür künftig nicht mehr unbedingt über den großen Teich fliegen. Auch in einer Kleinstadt bei Dallas heißt es bald «O zapft is».

L’Osteria hat ihren ersten Standort in Halle an der Saale eröffnet. Im ehemaligen Kaufhof am Marktplatz bietet das Restaurant Platz für insgesamt 369 Gäste im Innen- und Außenbereich.