Witzigmann-„food lab“:  ECKART 2019 geht mit neuem Format nach Wien

| Gastronomie Gastronomie

Die BMW Group und Eckart Witzigmann erweitern ihr gemeinsames Engagement für Kochkunst, bewussten Genuss und soziale Verantwortung: Im achten Jahr der Kooperation wird neben der Verleihung des renommierten internationalen Eckart Witzigmann Preises zum ersten Mal ein ECKART foodlab veranstaltet.

„Das Produkt ist der Star“ – unter diesem Motto informiert der eintägige Event mit Messe-Charakter am 20. Mai 2019 in der Schönbrunner Orangerie über vielfältige Aspekte des guten Essens. Marktstände mit ausgesuchten Produkten aus ganz Österreich und der internationalen Alpenregion verleiten dazu, neues Wissen in die Tat umsetzen.

„Unsere Partnerschaft mit der Eckart Academy beruht auf dem gemeinsamen Ziel,gesunde Ernährung, nachhaltige Kulinarik und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu fördern“, sagt Dr. Nicolas Peter, Mitglied des Vorstands der BMW AG,Finanzen, und Schirmherr des ECKART. „Mit dem ECKART food lab rufen wir ein modernes Format ins Leben, mit dem wir ein breiteres Publikum ansprechen möchten.“

Eckart Witzigmann erklärt die Idee hinter dem foodlab: „Nachhaltigkeit, Qualität undVerantwortung in der Ernährung waren mir schon immer wichtig. Aber was bedeutet das für jeden konkret? Mit dem food lab wollen wir eine Plattform etablieren und mehr Aufmerksamkeit und Breitenwirkung gewinnen. Dem guten, verantwortungsvoll zubereiteten Essen zum Durchbruch verhelfen – das ist unser Ziel. Gemeinsam mit der BMW Group entwickeln und fördern wir Ideen und stellen sicher, dass sich wirklich etwas verändert.“

Das ECKART foodlab #1 unter dem Titel „Das Produkt ist der Star – die Erdung derAvantgarde“ widmet sich den Fragen: Was ist gutes Essen? Gibt es gutes Essen ohne schlechtes Gewissen? Helfen den Verbrauchern Etiketten wie Bio, saisonal oder regional?„Die Praxis entscheidet“, sagt Eckart Witzigmann. „Wichtiger als ab und an gut essen zu gehen ist es, selbst zu kochen.“ Das erste ECKART foodlab testet Antworten in Theorie und Praxis, in kleinen Workshops oder Diskussionsrunden mit spannenden Persönlichkeiten aus der Gastronomieszene. Der Kompass bei dieser Erkundung ist das gern zitierte und selten umgesetzte Credo des Jahrhundertkochs Witzigmann: „Das Produkt ist der Star!“ Die „Wiener Küche“ und das „Kulinarische Erbe der Alpen“ miteinem Produzentenmarkt liefern Anschauungsmaterial für erste Antworten. Eckart Witzigmann ergänzt: „Das Größte für einen Gastronomen ist seit jeher, seine Produzentenzu kennen. Wenn man ihnen mitteilen kann, was gut und was vielleicht nicht so gut warund welche Produkte man gerne hätte.“

Weitere Informationen und Tickets zur Veranstaltung sind zu finden unter https://eckart-foodlab.com.

Am Vorabend des ECKART foodlab #1 werden Preise in den Kategorien „Große Koch-Kunst“ und „Lebenskultur“ verliehen, die von der BMW Group wie bisher mit je 50.000 €dotiert sind. Mit diesen Geldern werden im Namen der Preisträger soziale oder nachhaltige Projekte finanziert. Die Änderung bei den Kategorien und den Formatwechselerklärt die ECKART Jury wie folgt: „Die Erweiterung des ECKART 2019 durch das eintägige foodlab #1 mit rund 100 Akteuren und bis zu 300 Teilnehmern bedeutet eine neue gesellschaftliche wie kommunikative Öffnung des bisherigen, bereits seit 15 Jahren erfolgreichen Formates. Vor allem Nachwuchstalente aus Gastronomie und Lebensmittel- Handwerk werden hierbei in einen kreativen Dialog gesetzt.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.

Lufthansa nimmt ab September fünf warme Speisen in das Onboard-Delights-Angebot auf. In der Economy Class können Passagiere unter anderem Currywurst von Dönninghaus und einen Cheeseburger von Hans im Glück vorbestellen.

​​​​​​​Der Kochberuf scheint bei jungen Menschen wieder stärker gefragt zu sein. In Dresden beginnen in diesem Sommer 186 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin. Der Beruf gewinnt nach Einschätzung des Tourismusverbandes wieder an Attraktivität.

Feinkost Käfer baut seine Aktivitäten in Japan aus. In Fukuoka hat die erste Käfer Alps Kitchen eröffnet. Das Engagement des Münchner Unternehmens in Japan reicht bis 1992 zurück – und bereits 2016 gab es Pläne für eine eigene Coffee-Shop-Kette.

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.