WM-Aus wird «auf Konsumklima insgesamt keinen Einfluss haben»

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Schon vor der Fußball-Weltmeisterschaft blickten Handel und Gastgewerbe wenig euphorisch auf das Großereignis - das frühe Aus der deutschen Nationalmannschaft belastet in erster Linie die Betriebe, die in Übertragungsmöglichkeiten investiert haben.

«Ohne die deutsche Mannschaft im Turnier wird das Interesse an Fanartikeln und anderen WM-Aktionen erfahrungsgemäß weiter massiv zurückgehen», sagte Stefan Hertel, Pressesprecher des Handelsverbands Deutschland (HDE), am Freitag.

Für den Einzelhandel sei das WM-Geschäft schon vor dem deutschen Ausscheiden schwierig gewesen. «Die ansonsten bei solchen Turnieren oft spürbare gute Stimmung hielt sich dieses Mal deutlich in Grenzen», sagte Hertel. «Sowohl die Wahl des Austragungsortes als auch der ungewohnte Wintertermin haben dazu ihren Negativ-Beitrag geleistet.»

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga bezeichnete den aus deutscher Sicht ungünstigen Turnierverlauf als bitter für die Betriebe, «die in Übertragungsmöglichkeiten für das gemeinschaftliche Mitfiebern investiert haben». Man gehe aber davon aus, dass das frühe Aus von Bundestrainer Hansi Flick und seinem Team keinen nachhaltigen Einfluss auf die Fußballbegeisterung in Deutschland haben werde.

«Auch auf das Konsumklima insgesamt wird das Ausscheiden keinen Einfluss haben», sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. «Die Menschen werden sich auf die Weihnachtszeit und die damit verbundenen Vorbereitungen und Veranstaltungen konzentrieren. Die Mehrheit unserer Betriebe berichtet von einer wachsenden Nachfrage bei Weihnachtsfeiern – auch wenn das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht ist.» (dpa)


 

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