WM-Aus wird «auf Konsumklima insgesamt keinen Einfluss haben»

| Gastronomie Gastronomie

Schon vor der Fußball-Weltmeisterschaft blickten Handel und Gastgewerbe wenig euphorisch auf das Großereignis - das frühe Aus der deutschen Nationalmannschaft belastet in erster Linie die Betriebe, die in Übertragungsmöglichkeiten investiert haben.

«Ohne die deutsche Mannschaft im Turnier wird das Interesse an Fanartikeln und anderen WM-Aktionen erfahrungsgemäß weiter massiv zurückgehen», sagte Stefan Hertel, Pressesprecher des Handelsverbands Deutschland (HDE), am Freitag.

Für den Einzelhandel sei das WM-Geschäft schon vor dem deutschen Ausscheiden schwierig gewesen. «Die ansonsten bei solchen Turnieren oft spürbare gute Stimmung hielt sich dieses Mal deutlich in Grenzen», sagte Hertel. «Sowohl die Wahl des Austragungsortes als auch der ungewohnte Wintertermin haben dazu ihren Negativ-Beitrag geleistet.»

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga bezeichnete den aus deutscher Sicht ungünstigen Turnierverlauf als bitter für die Betriebe, «die in Übertragungsmöglichkeiten für das gemeinschaftliche Mitfiebern investiert haben». Man gehe aber davon aus, dass das frühe Aus von Bundestrainer Hansi Flick und seinem Team keinen nachhaltigen Einfluss auf die Fußballbegeisterung in Deutschland haben werde.

«Auch auf das Konsumklima insgesamt wird das Ausscheiden keinen Einfluss haben», sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. «Die Menschen werden sich auf die Weihnachtszeit und die damit verbundenen Vorbereitungen und Veranstaltungen konzentrieren. Die Mehrheit unserer Betriebe berichtet von einer wachsenden Nachfrage bei Weihnachtsfeiern – auch wenn das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht ist.» (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.