Wolt schließt Partnerschaften zur Förderung nachhaltiger Lebensmittelsysteme

| Gastronomie Gastronomie

Wolt hat zwei strategische Partnerschaften bekanntgegeben. Kooperationen mit EIT Food, einer Innovationsinitiative im Lebensmittelbereich, und der Europäischen Föderation der Lebensmittelbanken (FEBA) sollen den Aufbau nachhaltiger und gerechterer Lebensmittelsysteme in Europa vorantreiben. Zu den Zielen zählen die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung und die Unterstützung von bedürftigen Menschen.

Innovationen und weniger Verschwendung mit EIT Food

Gemeinsam mit EIT Food will Wolt an Initiativen arbeiten, die sich mit nachhaltigen Verpackungslösungen und der Reduzierung von Lebensmittelverschwendung befassen. EIT Food wurde 2016 gegründet und bringt verschiedene Akteure der Lebensmittelwertschöpfungskette zusammen, um Innovationen zu beschleunigen.

„Wir unterstützen Projekte, Menschen und Organisationen, die unsere Mission teilen: schnell und in großem Maßstab positiven Wandel zu schaffen“, so Katarzyna Sypniewska von EIT Food. „Gemeinsam mit Wolt wollen wir diese Zusammenarbeit fördern und echte Lösungen für die dringendsten Herausforderungen im Lebensmittelsektor entwickeln.“

Unterstützung bedürftiger Menschen durch Kooperation mit FEBA

Parallel dazu kooperiert Wolt mit der Europäischen Föderation der Lebensmittelbanken (FEBA), einem Dachverband von über 30 nationalen Lebensmittelbanken in Europa, zu dem auch der Tafel Deutschland e.V. gehört. Angesichts von rund 38 Millionen Menschen in der EU, die von Ernährungsunsicherheit betroffen sind, wollen die Partner bestehende Unterstützungsstrukturen stärken.

Ein Fokus liegt auf der Entwicklung neuer Konzepte wie virtueller Lebensmittelbanken, Notfallversorgungssystemen und effizienterer Umverteilungsprozesse in den Wolt Markets.

Jamieson Saab, Global Head of Sustainability bei Wolt, kommentierte die Partnerschaft: „Die Unterstützung lokaler Lebensmittelbanken passt perfekt zu uns. Durch diese Partnerschaft können wir unsere Plattform und Technologie nutzen, um überschüssige Lebensmittel dorthin zu bringen, wo sie am dringendsten benötigt werden. Gleichzeitig ermöglichen wir unseren Kund:innen, aktiv mitzuhelfen.“

Langfristige Nachhaltigkeitsstrategie als Basis

Die Partnerschaften sind Teil von Wolts umfassender Nachhaltigkeitsstrategie. Ziel ist es, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und lokale Gemeinschaften zu unterstützen. „Das sind langfristige Kooperationen, keine einmaligen Kampagnen“, sagte Jamieson Saab. „Durch die Zusammenarbeit mit EIT Food und FEBA wollen wir skalierbare, wirkungsvolle Innovationen für ein Lebensmittelsystem schaffen, das vom Acker bis zum Teller neu gedacht wird.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.