Würzburg ist Deutschlands Eisdielen-Hotspot

| Gastronomie Gastronomie

Die Temperaturen steigen, die Eissaison läuft auf Hochtouren – und in Würzburg haben Eisliebhaber diesen Sommer besonders gute Karten. Einer aktuellen Auswertung des Zahlungsanbieters SumUp zufolge belegt die unterfränkische Stadt Platz eins im deutschlandweiten Vergleich von Städten mit dem besten Angebot an Eisdielen.

Für die Untersuchung wurden in rund 80 Städten drei Faktoren berücksichtigt: die Dichte an Eisdielen pro 10.000 Einwohner, der Anteil besonders gut bewerteter Eisdielen (mindestens 4,5 Sterne auf Google) sowie die durchschnittlichen Höchsttemperaturen zwischen Mai und September.

Würzburg punktet mit Qualität und Wetter

Mit einer Gesamtwertung von 78,18 von 100 möglichen Punkten führt Würzburg das Ranking deutlich an. Auf 10.000 Einwohner kommen hier 1,59 Eisdielen, von denen über 80 Prozent mit mindestens 4,5 Sternen bewertet sind – ein Spitzenwert im Vergleich. Auch das Klima spricht für die Eisstadt: Mit durchschnittlichen Höchsttemperaturen von 24,8 Grad Celsius im Sommer bietet Würzburg ideale Bedingungen für eine kühle Auszeit.

Darmstadt hat die höchste Dichte, Heidelberg überzeugt mit Vielfalt

Den zweiten Platz belegt Heidelberg. Die Stadt am Neckar bietet mit fast zwei Eisdielen pro 10.000 Einwohner eine besonders hohe Dichte und ebenfalls sommerlich-warme Temperaturen. In der Hälfte aller Heidelberger Eisdielen können sich Gäste zudem über Bestnoten freuen.

Auch Ludwigshafen (Platz 3), Koblenz (Platz 4) und Darmstadt (Platz 5) zählen zu den Top-Städten. Darmstadt sticht besonders durch die höchste Eisdielendichte im gesamten Ranking hervor: 2,18 Eisdielen pro 10.000 Einwohner – damit ist in der südhessischen Stadt die nächste Kugel Eis garantiert nie weit entfernt.

Bayern gut vertreten

Insgesamt sind vier bayerische Städte unter den Top 15 vertreten – darunter Ingolstadt auf Platz 10 und Regensburg auf Platz 14. Beide Städte überzeugen mit gut bewerteten Eisdielen und gelten laut der Analyse als echte Geheimtipps für Eisfreunde im Süden.

Die Untersuchung zeigt: Es muss nicht immer Berlin oder München sein – auch kleinere Städte bieten kulinarisch im Sommer einiges. Und wer jetzt auf der Suche nach dem besten Eis in der Umgebung ist, kann sich zumindest laut Google-Trend in bester Gesellschaft wähnen: Die Suchanfragen nach „Eisdiele in meiner Nähe“ haben sich im letzten Monat fast verdoppelt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Hamburger Foodservice Preis 2026 ehrt Karls Erlebnis-Dörfer und Haferkater für ihre wirtschaftlichen Erfolge. Der diesjährige Ehrenpreis ging an Henry McGovern, der über drei Jahrzehnte die Entwicklung der Restaurantgruppe AmRest beeinflusste.

Die Initiative „Lokalhelden gesucht“ startet in die zweite Runde: Kleine Gastronomiebetriebe können ab sofort ein Preisgeld von 20.000 Euro sowie Sachleistungen gewinnen, um ihre wirtschaftliche Zukunft zu sichern.

Das Althoff Seehotel Überfahrt schließt die Neugestaltung der Überfahrer Bar ab. Neben einem neuen Designkonzept setzt Barchef Christian Chilla auf eine Mischung aus Klassikern und monatlich wechselnden Eigenkreationen.

Im Terminal 1 des BER hat die neue Bar Adler & Bär eröffnet. Auf 210 Quadratmetern bietet Betreiber Casualfood Klassiker mit regionalem Bezug, die in Form von kleinen Portionen oder Zwischenmahlzeiten serviert werden.

Das Kölner Restaurant NOI sichert sich den Deutschen Gastro-Gründerpreis 2026 auf der Internorga. Das Konzept überzeugt durch die Verbindung von italienischer Tradition, Gemeinschaftsgefühl und effizienter Datenanalyse per KI.

Das frühlingshafte Wetter lockt Menschen in die Eisdielen. Neben neuen Sorten warten dort mancherorts auch erneut gestiegene Preise. Doch es gibt auch Möglichkeiten zum Sparen.

16 Köche kämpfen in der Münchener Allianz Arena um den Einzug in das Finale des „Koch des Jahres“. Der Wettbewerb setzt 2026 auf ein neues Konzept rund um Kindheitserinnerungen und internationale Vielfalt.

Mit der Eröffnung im Mandarin Oriental Conservatorium bringt Yotam Ottolenghi sein Gastronomiekonzept erstmals nach Amsterdam. Das Restaurant setzt auf regionale Produkte, ein pflanzenfokussiertes Menü und ein Design des langjährigen Partners Alex Meitlis.

Wegen Sanierungen im Nassauer Hof zieht das Wiesbadener Sternerestaurant Ente ab März 2026 vorübergehend in das Kloster Eberbach um. Das bewährte Team um Küchenchef Michael Kammermeier bleibt erhalten und setzt künftig verstärkt auf regionale Produkte im historischen Pfortenhaus.

Das Hamburger Start-up goodBytz liefert mit SAM eine vollautomatische Containerküche an die U.S. Army nach Südkorea. Das System ermöglicht die frische Zubereitung von bis zu 30 Mahlzeiten in wenigen Minuten – und das unabhängig von lokaler Kücheninfrastruktur.