Wuppertaler Restaurant bietet Bedürftigen kostenlose Mahlzeiten an

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Im Wuppertaler Luisenviertel bietet das Restaurant „Al Moudyaf“ nach Berichten von Talzeit und Bild regelmäßig kostenlose Mahlzeiten für Bedürftige an. Betreiber Ahmad Daoud bewirtet demnach auch Gäste ohne Geld und stellt ihnen eine Speisekarte ohne Preise zur Verfügung.

Restaurantbetreiber Ahmad Daoud ermöglicht Essen auch ohne Bezahlung

Wie Talzeit berichtet, führt Ahmad Daoud seit etwa einem Jahr das Restaurant im Luisenviertel. Gäste, die sich eine Mahlzeit nicht leisten können, erhalten dort eine Karte ohne Preisangaben und können frei auswählen. Das Essen wird ihnen anschließend serviert.

Der Gastronom wird in dem Bericht mit den Worten zitiert: „Ich habe Essen. Wenn jemand Essen hat, sollte auch keiner verhungern.“ Laut Talzeit sei dies Teil seiner persönlichen Grundhaltung.

Angebot wird laut Bild täglich von mehreren Bedürftigen genutzt

Nach Angaben von Bild wird das Angebot täglich von drei bis fünf bedürftigen Menschen in Anspruch genommen. Daoud wird dort mit den Worten zitiert: „Bei mir isst jeder bedürftige Mensch umsonst.“ Weiter heißt es in dem Bericht: „Ich tue das aus Menschlichkeit. Wenn ich sehe, dass Menschen in einem Land wie Deutschland Hunger haben, macht mich das traurig. Das darf nicht sein.“

Wie Bild berichtet, sei die Hemmschwelle für Betroffene zunächst hoch, das Angebot werde jedoch regelmäßig genutzt.

Speisekarte ohne Preise soll Auswahl unabhängig vom Geld ermöglichen

Sowohl Talzeit als auch Bild berichten, dass Bedürftige eine Speisekarte ohne Preisangaben erhalten. Ziel sei es nach Angaben des Betreibers, dass Gäste unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine Mahlzeit auswählen können.

Das Restaurant bietet syrisch-libanesische Gerichte an. Laut Talzeit hat Daoud den Namen „Al Moudyaf“ gewählt, der übersetzt „Gastfreundschaft“ bedeutet.

Ahmad Daoud kam 2015 als Geflüchteter nach Deutschland

Nach Angaben von Bild kam Ahmad Daoud im Jahr 2015 als Geflüchteter aus Syrien nach Deutschland. Zunächst habe er anderthalb Jahre lang nicht arbeiten dürfen und in dieser Zeit Sprachkurse besucht. Später habe er den Traum eines eigenen Restaurants umgesetzt.

Heute beschäftigt Daoud laut Bild rund 20 Mitarbeiter. In dem Bericht heißt es zudem, dass einzelne Gäste begonnen hätten, seine Initiative mit Spenden zu unterstützen.

Daoud wird dort mit den Worten zitiert: „Mittlerweile gibt es Gäste, die spenden wollen, um meine Aktion zu unterstützen. Ich finde das schön. Stellt euch vor, dass jeder etwas macht. Dann muss niemand in diesem Land hungrig ins Bett.“


 

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