Zoo in Frankfurt bekommt neues Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

Im Frankfurter Zoo haben die Vorarbeiten für den Neubau eines zweigeschossigen Zoorestaurants begonnen. Das Gebäude entsteht an zentraler Stelle auf der ehemaligen Fläche des Heckenlabyrinths neben dem großen Spielplatz. Das neue Gastronomiegebäude soll über rund 270 Plätze verfügen und auch für Veranstaltungen genutzt werden können. Die Fertigstellung und Eröffnung sind für das Ende des Jahres 2027 geplant.

Seit der Schließung des vorherigen Restaurants „Sombrero“ im Jahr 2021 gab es auf dem Gelände keine feste Restaurantgastronomie mehr, sodass Besucher auf Imbissstationen angewiesen sind. Am alten Standort des Restaurants am östlichen Rand des Zoos soll künftig das Frankfurt Conservation Center entstehen.

Bauliche Details und Barrierefreiheit

Mit der Planung und Realisierung des Bauprojekts wurden die Architekten der MMZ GmbH aus Offenbach beauftragt. Nach Angaben der Verantwortlichen entsteht ein zweigeschossiges Gebäude mit großflächiger Verglasung in Richtung des Zoos sowie zwei zum Teil überdachten Terrassen. Im Erdgeschoss sind Sitzplätze für 144 Personen vorgesehen, während das Obergeschoss Platz für 128 Personen bieten soll.

Laut der Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Dr. Ina Hartwig, wird das Gebäude über Rampen und Aufzüge barrierefrei erschlossen. Zudem wird mit Unterstützung der Stiftung Leben pur eine sogenannte „Toilette für alle“ für Menschen mit komplexen Behinderungen eingerichtet. Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, erklärte, dass das Konzept vom Amt für Bau und Immobilien begleitet wird und die Terrasse im Obergeschoss einen Blick über den Zoo ermöglicht.

Nutzung für Veranstaltungen und ökologische Ausrichtung

Das Gebäude erhält einen Zugang von der Straße aus, sodass die Räumlichkeiten für Veranstaltungen auch unabhängig von den regulären Zooöffnungszeiten genutzt werden können. Wie Jobst Jung, Projektleitung des Amts für Bau und Immobilien, mitteilt, werden für den Bau und die Ausstattung nach Möglichkeit Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen oder recycelten Materialien gewählt. Die Dachfläche sowie die Terrassen werden begrünt, zudem wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert.

Für die spätere Bewirtschaftung gibt die Stadt vor, dass das Angebot an Speisen und Getränken nachhaltig sein muss. Bei der Auswahl der zukünftigen Pächter sind die Verwendung von Lebensmitteln aus ökologischem Anbau sowie das Angebot von fairen und saisonalen Produkten feste Kriterien.

Weitere gastronomische Planungen

Der Neubau bildet den Auftakt für eine weitreichendere Umgestaltung der zooeigenen Infrastruktur. Wie Kerstin Schmitz, Verwaltungsleiterin und stellvertretende Zoodirektorin, mitteilte, sieht der Masterplan des Zoos zu einem späteren Zeitpunkt eine zusätzliche Gastronomie im Innenbereich der zukünftigen Savannenlandschaft „Serengeti“ vor. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer früher an der Cafétheke ein paar Cent Trinkgeld in einen Becher warf, steht heute oft vor einem kleinen Bildschirm mit voreingestellten Prozentsätzen. Die Null-Prozent-Option, also kein Trinkgeld, ist dabei schwerer oder auch gar nicht zu finden, wie Verbraucherschützer kritisieren. 

Nach der Insolvenz der Kalle Halle GmbH wird die Food Hall im Berliner Kalle Neukölln von den dort ansässigen Gastronomen weitergeführt. Während der Eigentümer MREI auf Eigenverantwortung und neue Strukturen setzt, verweist der bisherige Betreiber auf die Kündigung des Mietvertrags und die schwierige Lage im Gastgewerbe.

Spanien will das Rauchverbot deutlich ausweiten. Künftig könnten Restaurantterrassen, Strände und zahlreiche weitere öffentliche Außenbereiche rauchfrei werden – sofern das Parlament zustimmt.

Die Deutsche Bahn plant ein Alkoholkonsumverbot an allen rund 5.400 Bahnhöfen. Restaurants, Bars und Cafés in den Stationen sowie die Bordgastronomie in den Fernzügen sind von der Regelung jedoch ausdrücklich ausgenommen.

Teaser: Das weltweit einzige dauerhaft betriebene Nutella Café in Chicago hat nach einer umfassenden Modernisierung wieder eröffnet. Ferrero erweitert das Angebot und kündigt neue digitale Bestellfunktionen an.

Der New York Slice Club eröffnet am 31. Juli 2026 seinen ersten Flagship-Store in Hamburg. Das Konzept orientiert sich nach Unternehmensangaben an der New Yorker Slice-Shop-Kultur und zieht in die Alsterarkaden ein.

Die Villa Florhof in Zürich eröffnet am 1. August 2026 wie geplant. Kurz vor dem Start trennen sich das Luxushotel und der als kulinarischer Leiter vorgesehene Christian Jürgens im gegenseitigen Einvernehmen.

Sodexo übernimmt die weltweite Arbeitsplatzverpflegung für über 130 Standorte des Konzerns Meta. Die Partnerschaft umfasst digitale Lösungen und Nachhaltigkeitsstandards an verschiedenen Unternehmensstandorten.

Das Berliner Unternehmen Delivery Hero will gemeinsam mit Uber seine weltweite Präsenz ausspielen. Die Hintergründe zum Zusammenschluss.

Neue Umfragen von Metro beleuchten die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Landgastronomie. Trotz hoher Relevanz für die Lebensqualität blicken viele Betreiber aufgrund bürokratischer Hürden mit Sorge in die Zukunft.