Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.
Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.
Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.
Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.
Der Grundstein für ein Kameha Grand Hotel in Zurich ist gelegt. Bis zum Jahr 2015 soll nun, nach Angaben der LH&E-Gruppe, ein "Lifestyle-Hotel auf Fünf-Sterne-Niveau" mit 245 Zimmern und Suiten entstehen. Die Konferenzräume bieten Platz für bis zu 960 Personen. Hinter dem Projekt steht die schweizerische Großbank UBS.
Normalerweise regelt sich die Marktwirtschaft von ganz allein – zumindest in der Theorie. Sinkt die Nachfrage, dann sinken auch die Preise. In der schweizerischen Hotellerie sieht das allerdings ein wenig anders aus. Die schlechte Situation der Tourismusbranche hätte bisher kaum Spuren bei den Hotelpreisen hinterlassen, so ein Ökonom. Tiefere Preise seien in der Schweiz leider nicht realistisch, erklärt Hotelleriesuisse-Präsident Brentel das Phänomen. Die Hotels könnten ohnehin nur 1,4 Prozent des Umsatzes als Gewinn verbuchen. Da sei nicht mehr viel Luft drin.
Die Kooperation Small Luxury Hotels of the World (SLH) ist auf Expansionskurs. Allein im ersten Quartal des Jahres wurden bereits zwölf neue Hotels aufgenommen. In Europa schlüpften beispielsweise das Hotel „Torralbenc“ auf Menorca sowie das „Cram“ und das „The Mirror“ in Barcelona unter die SLH-Decke.
Die Potsdamer Stadtverwaltung hat eine Satzung für eine Tourismusabgabe vorgelegt, die sage und schreibe zwei Millionen Euro in die klamme Stadtkasse spülen soll. Umsatzabhängig soll die Abgabe von den vom Tourismus profitierenden Gewerbetreibenden eingezogen werden. Die Hälfte der Mehreinnahmen soll den Schlössern und Parks in der brandenburgischen Hauptstadt zufließen, die im Gegenzug auf Eintrittsgelder für ihre Anlagen verzichten.
Die FDP-Fraktion im Düsseldorfer Landtag hat von der rot-grünen Regierung gefordert, ihre Genehmigung zur Erhebung der Bettensteuer in den Kommunen wieder zurückzunehmen. Beklagt wurde von den Liberalen vor allem der bürokratische Aufwand für die Hotels. Innenminister Ralf Jäger von der SPD unterstrich dagegen das Recht auf kommunale Selbstverwaltung und beteuerte, dass die Kommunen verantwortungsvoll mit der Bettensteuer umgingen.
Der europäische Hotelmarkt ist verhalten in das Jahr 2013 gestartet. Im ersten Quartal stieg die Auslastung europaweit um 1,2 Prozent auf 58,1 Prozent an. Demgegenüber sank die Durschnittsrate um 1,1 Prozent auf 96,30 Euro. Der Revpar zeigte sich mit einem Anstieg von 0,1 Prozent auf 55,95 Euro kaum verändert, berichtet STR Global. Für Deutschland berichtete das Unternehmen, dass im ersten Quartal die Auslastung in der Hotellerie um 3,3 Prozent auf 63,5 Prozent gesunken sei. Auch eine leichte Preissteigerung von 0,3 Prozent auf 94,58 konnte nicht verhindern, dass der RevPar absackte. Ein Rückgang um 3,0 Prozent auf 60,04 steht zu Buche. Obwohl die Hotelexperten nicht glauben, dass sich die Ergebnisse des ersten Quatals auf die Folgemonate projizieren lassen, rechnet STR Global mit einem ruhigen Jahr für die Hotellerie in Europa.
Es sollte der große Reibach für die Hansestadt werden, doch passiert ist bislang wenig. Die Einnahmen aus der Hamburger Kulturtaxe betragen im ersten Quartal nur 1,2 Millionen Euro. Und das, obwohl die Stadt von 15 Millionen Euro für das Gesamtjahr ausgegangen war. Nun hagelt es Kritik von den Liberalen und dem Hotelverband.
Das Bonner WCCB-Hotel bleibt ein Problemfall. Ein Gespräch zwischen Oberbürgermeister Nimptsch und der Aufsichtsbehörde führte nun dazu, dass die Stadt sich deutlich für einen Verkauf des noch unfertigen Gebäudes aussprach. Da der Stadt nach der Gemeindeordnung NRW nicht gestattet sei, ein Hotel zu betreiben oder zu verpachten, müsse es nun veräußert werden, so die Verwaltung. Eine Ausnahme sei nur unter extremen Bedingungen denkbar.