Hotellerie

Hotellerie

Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Der Hotelkonzern Accor hat eine Absichtserklärung zum Verkauf seiner Beteiligung an Essendi (ehemals AccorInvest) unterzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Anteil von 30,56 Prozent an ein Konsortium aus Blackstone und Colony IM veräußert werden.

Das Vertrauen in den europäischen Hotelmarkt bleibt hoch: 86 Prozent der Investoren planen, ihre Kapitalallokation im Jahr 2026 beizubehalten oder zu erhöhen. Das geht aus dem „European Hotel Investor Compass 2026“ von Cushman & Wakefield hervor, wie das Unternehmen mitteilt.

Arcotel hat am 1. April 2026 ein neues Hotel in der Linzer Tabakfabrik eröffnet. Das Haus im Quadrill Tower umfasst 189 Zimmer und Konferenzflächen.

In München sei der Krieg der Sterne ausgebrochen, schreibt eine Lokalzeitung. Darum geht es: Die Schörgruber-Gruppe, hat in der Altstadt die ehemalige Bayerische Staatsbank gekauft. Ein Bauvorbescheid gibt Schörgrubers bereits grünes Licht für einen Hotelbetrieb. Das Gebäude liegt allerdings in direkter Nachbarschaft zum Nobelhotel Bayerischer Hof. Dessen Chefin, Innegrit Volkhardt, findet das scheinbar nicht wirklich witzig und klagt gegen den Bescheid der Stadt. Dabei geht es Deutschlands erfolgreichster Hotelbetreiberin natürlich nicht darum, Konkurrenz ums Eck verhindern zu wollen. Vielmehr solle auch zukünftig das Miteinander in der Altstadt funktionieren, so Volkhardt.

Mit seinem Schindlerhof gewinnt Klaus Kobjoll seit Jahren einen Preis nach dem nächsten, vor allem, wenn es um seine Rolle als Arbeitgeber geht. Doch was sind die Bausteine für diesen Erfolg? Ein Professor für Organisation und Personalmanagement hat genau hingesehen und findet vier Punkte: Kontinuität, Stimmigkeit, Zahlen und eine gute Geschichte.

Das „Hotel Anna“ im Frankfurter Stadtteil Griesheim wird zur größten Notunterkunft der Stadt. 80 Flüchtlinge, Asylbewerber und Obdachlose leben bereits in dem Haus, 90 weitere sollen in der nächsten Zeit folgen. Trotz der neuen Gäste versucht die Direktorin die Normalität zu wahren. Sie wollten nicht als Asylantenhotel abgestempelt werden, so die Chefin im Interview. Für sie seien das ganz normale Gäste.

Marriott will an die junge Zielgruppe ran. Dafür hat das Unternehmen die Gründung eines weltweiten Content- und Marketing-Studios angekündigt. Hier sollen Filme, Videos, Musik, TV-Shows und Events produziert und verbreitet werden. Virgin und Red Bull lassen grüßen.

Positive Hotelbewertungen werden für ein gutes Geschäft immer wichtiger. Doch manche Hotels schreckten vor Manipulationen nicht zurück, sagt HolidayCheck. Erst vor kurzem habe eine Hotelkette an der Türkischen Riviera versucht, sich durch gefälschte Gästemeinungen in ein besseres Licht zu rücken. Der Betrug flog auf. Jetzt verschärft das Reiseportal seinen Verhaltenskodex.

Nicht nur Tagestouristen zieht es zur Wiesn nach München – manche bleiben auch über Nacht. Aus welchen Ländern die meisten Zimmeranfragen kamen, hat nun die Suchmaschine Trivago ermittelt. Auf Platz eins landeten die Schweizer, die es bekanntlich nicht sehr weit bis zum größten Volksfest der Welt haben. Den zweiten Platz sicherten sich die Deutschen. Auf dem dritten machten es sich die Österreicher bequem. Doch auch den Rest der Welt zieht es auf die Wiesn: Russland, Hong Kong und Australien belegen ebenfalls Plätze unter den Top-15.

Das Buchungsportal Booking.com darf seine Kunden nicht mehr mit Sätzen wie „Letzte Chance! Wir haben noch ein Zimmer!“ unter Druck setzen. Wie nun bekannt wurde, gab das Unternehmen bereits am 22. September eine entsprechende Unterlassungserklärung ab. Dies sei ein wichtiger Schritt im Kampf um fairere Spielregeln im Bereich der Hotelbuchungen, so der Geschäftsführer des Hotelverbandes Markus Luthe.

Die Hotelgesellschaft Maritim wird zukünftig das größte Kongresshotel in den Niederlanden betreiben. Das noch zu errichtende Haus mit 579 Zimmern und Suiten sowie Tagungskapazitäten für bis zu 4.750 Personen, wird, mit 34 Stockwerken, auch das höchste der Stadt Amsterdam sein.