Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.
Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.
Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.
Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.
Das Hotelportal hotel.de hat einmal mehr in seine Datenkugel geblickt und ging der Frage nach, in welchen Städten die Hotelgäste am zufriedensten sind. Das Ergebnis lautet: Dresden, Paderborn und Chemnitz. Am Ende der Liste landeten Nürnberg, Münster und Bochum.
Im niedersächsischen Bad Bevensen ist ein Mann bei einem Hotelbrand ums Leben gekommen. Aus bislang ungeklärter Ursache war in dem Haus in der Nacht zum Dienstag ein Feuer ausgebrochen, dass einen Millionenschaden verursachte. 30 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.
Da ein Mitarbeiter eines Bewertungsportals für Kliniken die Identität eines Nutzers, der einer Ärztin auf der Internetseite übel nachgeredet hatte, nicht preisgeben will, muss der Mann nun in Beugehaft. Das entschied das Landgericht Duisburg. Der Portalmitarbeiter beruft sich dagegen auf ein journalistisches Zeugnisverweigerungsrecht und will vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Da dies allerdings keine aufschiebende Wirkung hat, muss der Mann die Haft antreten, sollte er nicht sprechen.
Die Göttinger Hotellerie ist offenbar gut aufgestellt. Ein weiteres Haus würde sich nur in Bahnhofsnähe im Budget-Sektor rechnen, sollte nicht mehr als 120 Zimmer und keine Preise über 80 Euro haben. Das ist das Fazit einer Potentialanalyse, die gestern 50 Hoteliers und Entscheidungsträgern im Rathaus vorgestellt wurde. Eine Expertin brachte es auf den Punkt: Ein gutes Mittelklassehotel. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Heutzutage ist es wichtiger denn je, dass Revenue Manager sich immer wieder bewusst machen, in welch starkem Wettbewerbsumfeld sie sich in der Hotellerie bewegen. ehotelier.com hat daher einige Regeln für die Ratenfinder veröffentlicht. Eine davon lautet: Lasst Euch nicht auf einen Preiskrieg ein.
Das Bremer Park Hotel ist seit fast 60 Jahren eigenständig. Nun dürfte aber auch dieser inzwischen insolvente Einzelkämpfer bald unter den Schirm einer Kette schlüpfen. Nach Medienberichten aussichtsreichster Kandidat: Die Kölner Dorint-Gruppe. Noch sei nichts entschieden, beschwichtigt zwar deren Sprecher Kaspar Müller-Bringmann. Da der Mehrheitseigentümer - sowohl des Hotels, als auch der Dorint-Gruppe - mit Ebertz und Partner ein und dasselbe Unternehmen ist, kann die Nachricht nicht so ganz überraschen.
Die Welcome Hotels-Gruppe ist auf Expansionskurs. Sie müssten nicht unbedingt schnell wachsen, so die Geschäftsführer Mario Pick und Carsten Kritz. Aber sie hätten einige anspruchsvolle Projekte in der Pipeline. Im Fokus stünden dabei für die Warsteiner-Tochter die sieben größten Städte in Deutschland, von denen bisher nur Frankfurt ein Hotel der Kette vorweisen kann.
Für die Choice Hotels lief das letzte Jahr blendend: Allein bei den neu abgeschlossenen Franchiseverträgen konnte ein Zuwachs von 42 Prozent verzeichnet werden. Doch auch der Umsatz legte um acht Prozent zu und landete bei 691,5 Millionen Dollar. Der Aktienkurs des Unternehmens verhielt sich dementsprechend – der Ertrag pro Aktie stieg um zehn Prozent auf 2,11 Dollar.