Hotellerie

Hotellerie

Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Der Hotelkonzern Accor hat eine Absichtserklärung zum Verkauf seiner Beteiligung an Essendi (ehemals AccorInvest) unterzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Anteil von 30,56 Prozent an ein Konsortium aus Blackstone und Colony IM veräußert werden.

Das Vertrauen in den europäischen Hotelmarkt bleibt hoch: 86 Prozent der Investoren planen, ihre Kapitalallokation im Jahr 2026 beizubehalten oder zu erhöhen. Das geht aus dem „European Hotel Investor Compass 2026“ von Cushman & Wakefield hervor, wie das Unternehmen mitteilt.

Arcotel hat am 1. April 2026 ein neues Hotel in der Linzer Tabakfabrik eröffnet. Das Haus im Quadrill Tower umfasst 189 Zimmer und Konferenzflächen.

Das wegen Renovierung geschlossene Hotel Eiskristall in Füssen war von Einbrechern schwer verwüstet worden – der Gesamtschaden belief sich auf mehrere zehntausend Euro. Nun packte einer der Täter aus. Und zwar bei seinen Eltern. Das schlechte Gewissen hatte den 12-jährigen Füssener zu seiner Beichte veranlasst, woraufhin sein Vater mit ihm zur Polizei ging und eine Aussage machte. Da der Junge zum Tatzeitpunkt noch keine 14 Jahre alt war, hat er ohnehin nichts zu befürchten. Bei seinem 14-jährigen Komplizen sieht das allerdings schon anders aus.

Markus Luthe ist nicht nur Chef des Hotelverbandes, sondern nebenbei auch noch Sternenforscher. Bislang führte er die Herkunft der Qualitätskennzeichen von Hotels zurück auf Karl Baedeker, der in seinen Reisehandbüchern ab 1844 empfehlenswerte Gasthöfe mit einem Stern auszeichnete. Jetzt ist Luthe auf eine noch viel ältere Spur gestoßen. Sie reicht zurück in das Florenz des Jahres 1334. In seinem Blog erfährt der Geschichtsinteressierte mehr.

Neugierde zahlt sich aus – zumindest für einen 10-jährigen Jungen aus Amerika, der in einer Hotelzimmer-Schublade 10.000 Dollar gefunden hat. Der kleine Finder hatte die Schubladen des Zimmers durchstöbert und war dabei auf den Schatz gestoßen. Und auch wenn Vater und Sohn das Geld zunächst der Polizei übergeben hatten, werden sie es nun wahrscheinlich behalten dürfen. Der urspüngliche Besitzer hat sich zumindest noch nicht gemeldet. 

Der Reichshof ist eine Hamburger Institution. Vor stolzen 104 Jahren wurde er als größtes Hotel Deutschlands eröffnet, doch die glanzvollen Tage liegen lange zurück. Nachdem Maritim 1989 als Pächter übernahm, sollte der Besitzer das denkmalgeschützte Haus eigentlich renovieren. Tat er aber nicht. Den Renovierungsbedarf schätzt Direktor Ralf Adamczyk daher mittlerweile auf 20 Millionen Euro. Ob die überhaupt noch gebraucht werden, ist ungewiss. Ende des Monats wird der Reichshof endgültig schließen, ein neuer Betreiber ist nicht in Sicht.

In Nordamerika haben die Online-Zimmervermittler ihre Marktanteile im ersten Quartal dieses Jahres weiter ausgebaut. Buchungen von Privat- und Geschäftsreisenden nahmen um 9,2 Prozent zu. Dagegen stiegen Online-Zimmerbuchungen über Hotelwebseiten oder die der Hotelmarke „nur“ um 6,1 Prozent an.

Wer will schon in einem ordinären Krankenhausbett, in sterilem Ambiente mit schlechtem Essen genesen? Die, die es sich leisten können, scheinbar nicht mehr. Überall auf der Welt dehnen sich Luxushotels auch in den Gesundheitsbereich aus. Und private Kliniken erinnern immer mehr an 5-Sterne-Hotels und werden auch so gemanagt.

Bei der New Yorker „MET Gala“ ist Schaulaufen angesagt. So auch vergangene Woche, als sich die Stars und Sternchen wieder einmal die Ehre gaben. Für einen Mitarbeiter des Standard High Line Hotels führte die Gala allerdings zum Verlust des Arbeitsplatzes. Der findige Angestellte hatte nämlich die Aufnahmen einer Fahrstuhlkamera an die Medien verkauft. Darauf zu sehen: Der US-Rapper Jay Z, der Prügel von seiner Schwägerin Solange Knowles bezieht. Das Video wurde natürlich ein absoluter Hit im Netz, das Hotel war weniger begeistert und zeigte sich „schockiert und entsetzt“ über das Leck im Sicherheitssystem.

Seit Monaten wird in Potsdam öffentlich über den von der Stadt gewünschten Abriss des Mercure-Hotels diskutiert. Jetzt schlagen Betreiber und Markengeber zurück. Die Diskussion sei geschäfts- und rufschädigend und eine Belastung für die Mitarbeiter. Und Accor-Deutschland-Chef führt aus, dass das aggressive, einseitige Gebaren gegen das Hotel und die Marke Mercure in Deutschland ein einmaliger Vorgang sei.