Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.
Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.
Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.
Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.
Die Staatsanwaltschaft in Rostock ermittelt gegen Adlon-Erbauer Anno August Jagdfeld wegen des Verdachts auf Subventionsbetrug, wie das Manager Magazin mitteilt. So seien dazu Ende Januar die Büros verschiedener Projektentwicklungsgesellschaften in Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt worden. Immobilieninvestor Jagdfeld weist die Vorwürfe zurück.
In der letzten Woche ist dem renommierten Bremer Park-Hotel das Geld ausgegangen. Das Luxushotel meldete Insolvenz an. Kurz nach dem Interconti in Hamburg befindet sich damit ein weiteres Fünf-Sterne-Haus im Norden der Republik in finanziellen Turbulenzen. Die Betreiber des „Leading-Hotels“ geben sich kämpferisch und glauben an den zukünftigen Erfolg des Hauses. Unterdessen melden sich echte und selbsternannte Experten zu Wort und kommentieren die Lage der Hotellerie in der Hansestadt.
Nachdem am Mittwoch der Schweizer Bundesrat eine Reformvorlage der Mehrwertsteuer präsentierte, kam es zu unterschiedlichen Reaktionen. Während Verbände wie Hotelleriesuisse und Gastrosuisse den Vorstoß begrüßten, lehnte ihn der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse kategorisch ab. Nun hofft der Schweizer Hotelverband, dass sich auch das Parlament für eine „tourismusfreundliche“ Ausgestaltung der Mehrwertsteuer ausspricht.
Diebstahl im Hotel ist kein Kavaliersdelikt – das hat sich vielleicht auch der US-Amerikaner gedacht, der nach 40 Jahren eine lederne Briefmappe aus dem Münchner Vier Jahreszeiten zurückgeschickt hat. Zusammen mit einem „Sorry“ und dem handschriftlichen Bekenntnis, die Mappe gestohlen zu haben, landete das Diebesgut nun wieder in dem Haus an der Maximilianstraße. Was den Herrn zu seiner späten Reue bewegt hat, konnte allerdings noch nicht herausgefunden werden.
Wellness liegt im Trend – doch wo ist es am besten? Im Luxushotel mit eigenem Wellness-Bereich oder doch lieber in der öffentlichen Sauna? Eine Frage, die offenbar viele Menschen bewegt. Kein Wunder also, dass die Frankfurter Rundschau dem Thema einen Artikel gewidmet hat. Und siehe da, das Verwöhnprogramm im Fünf-Sterne-Hotel hat sich gelohnt. Auch wenn die Redakteurin das nächste Mal wieder in die örtliche Therme fahren will.
Einer aufmerksamen Hotelangestellen ist es zu verdanken, dass in Bonn eine gesuchte Betrügerbande dingfest gemacht werden konnte. Die Rezeptionistin hatte bemerkt, dass mit der vorgelegten Kreditkarte etwas nicht stimmte und die Polizei alarmiert. Vier Männer konnten festgenommen werden und stehen nun seit dieser Woche wegen bandenmäßigen Kreditkartenbetrugs vor Gericht.
Im Nürnberger Tagungshotel Schindlerhof bekommt jeder, was er will. Doch nicht nur die Gäste können zwischen kreativ gestalteten Zimmern wählen, auch die Angestellten haben freie Hand – zumindest beim Gehalt. Jeder werde vor der Einstellung gefragt, was sein Wunschgehalt sei, erklärt Nicole Kobjoll das Lohnprinzip ihres Hauses. Er oder sie werde gebeten, es selbst sensibel festzulegen, unter Berücksichtigung des bisherigen Gehalts. Sie würden dann das Wunschgehalt zahlen, so Kobjoll. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Mit einem Pro-Kopf-Umsatz von 125.000 Euro gehört der Schindlerhof zu den profitabelsten Unternehmen der Branche.
Ein kleines Hotel in Mexiko versprach sich von der Anbindung an Expedia mehr Gäste. Das funktionierte anfangs auch recht gut – bis zum dem Tag, an dem Expedia permanent anfing zu behaupten, das Hotel sei ausgebucht. Von da an ging es bergab. Im Internet hat der Online-Gigant eine gewaltige Stimme. Das Luna Blue Hotel erlebt einen nicht enden wollenden Albtraum mit Expedia.