Hotellerie

Hotellerie

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Die Sommersaison 2026 im Alpenraum zeigt eine stabile Auslastung auf Vorjahresniveau, während die Umsätze primär durch gestiegene Zimmerpreise getrieben werden. Trotz höherer Raten stehen die Margen aufgrund steigender Kosten aber weiterhin unter Druck.

Das Bollants Spa im Park in Bad Sobernheim wird ab Juli 2026 als Adults-Only-Hotel geführt. Familien mit Kindern können weiterhin die separat betriebenen Lodges und das Landhaus nutzen.

Das historische Hotel Anker in Saalfeld wurde nach der Feststellung statischer Mängel vorübergehend gesperrt. Nach Angaben des Landratsamtes besteht keine Gefahr für die Öffentlichkeit, während weitere Untersuchungen laufen.

Mailand, München, London, Berlin – für ihre ersten Häuser haben sich die Moxy-Hotels beliebte Metropolen ausgesucht. Als Deutschlands größtes Ballungsgebiet darf da der Ruhrpott natürlich auch nicht fehlen. So soll in der Essener Innenstadt ein 3-Sterne-Haus mit 297 Betten entstehen. Laut der Essener Wirtschaftsförderung soll so vor allem eine „preisbewusste, reiseerfahrene und jüngere Kundschaft“ angesprochen werden.

Eigentlich galt die Bettensteuer in Potsdam als gescheitert (

Am Tegernsee ist die Branche im Umbruch. Seit Jahren schon sind die Bettenzahlen rückläufig, die verbliebenen sammeln sich in den Händen großer Häuser. Und die haben so einiges vor: Bis 2020 sollen die Übernachtungszahlen von 2,5 auf 3 Millionen steigen, die Region gar zur „qualitativ herausragenden Premium-Destination in Süddeutschland“ werden.

Der österreichische Hotelbetreiber Vienna International Hotels & Resort übernimmt zwei weitere Hotels in Deutschland. Mit den Arcadia Hotels in Landsberg am Lech und Bad Oeynhausen verfügt die Gruppe mittlerweile über zwölf Häuser in Deutschland. Wenn wir richtig gezählt haben, dürfte Vienna International damit inzwischen acht Arcadia-Häuser übernommen haben. Baumhöggers Arcadia-Gruppe dagegen schrumpft und schrumpft. Synergien auf beiden Seiten sieht man trotzdem.

Jetzt holen die Franzosen aber die große Maurerkelle aus der Tasche. Accor plant am Hauptbahnhof in Wien ein Ibis und ein Novotel mit insgesamt 500 Zimmern. Für die sich futuristisch kreuzenden Gebäudetrakte sei ein Vertrag bereits unterschrieben, bestätigt Accor. Um die Standorte an dem Bahnhof buhlen verschiedene große Hotelketten.

Im oberen Teil des Offenbacher City-Towers sollte eigentlich ein „Holiday Inn“ entstehen. Die Gebühren sind bezahlt, die Baugenehmigung liegt bereits seit letztem Herbst vor. Doch nun steht alles auf der Kippe. Grund für die Unsicherheit ist offenbar der Eigentümer, der das Gebäude möglicherweise weiterverkaufen wird. Für Oberbürgermeister Horst Schneider alles kein Problem: Die Baugenehmigung für das Hotel sei erteilt, doch profitables Gewerbe wäre ihnen lieber, so sein Statement. Schließlich zähle der größte wirtschaftliche Erfolg.

Was passiert eigentlich, wenn in einem Berliner Hotel ein Geschäftsreisender (nicht bettensteuerpflichtig), seinen Aufenthalt um einige private Tage verlängert (bettensteuerpflichtig) und seinen mitgebrachten Hund (bettensteuerpflichtig) kurzerhand zu einem Wachhund erklärt (nicht bettensteuerpflichtig). Das hat sich auch ein Redakteur der Potsdamer Neuesten Nachrichten gefragt und kommt zu dem Schluss, dass Berlin mit dieser Steuer einen gewaltigen Schmarrn fabriziert habe, die gerade mal 25 Millionen Euro einbringen soll, aber vermutlich in den Hotels das Doppelte an Arbeitszeit und dazu die Existenz der letzten kleinen Privathotels bedrohe.

Freudenstadt im Schwarzwald bekommt ein neues Hotel. Das ehemalige „Hotel am Park“ soll Mitte Mai unter neuem Namen wieder eröffnet werden. Das Haus war seit September 2012 geschlossen, nachdem ein Legionellen-Fall zum Tod einer Frau geführt hatte. Nun sind die Wasseraufbereitung und die Aufzüge saniert, frische Zimmer und neue Teppiche gab es gleich mit dazu. Rund eine Million Euro seien laut Verwaltungsrat investiert worden.