Hotellerie

Hotellerie

Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.

Mit dem Fairmont Hanoi eröffnet Accor das erste Haus der Marke in Vietnam. Das Hotel in der Altstadt setzt auf eine Kombination aus Konferenzflächen, internationaler Gastronomie und einem Wellnessangebot auf über 3.500 Quadratmetern.

Die Hotelkooperation Design Hotels nimmt sechs neue Häuser in ihr Portfolio auf. Die Neuzugänge in Asien, Afrika und Amerika setzen auf eine Verbindung von regionaler Tradition, modernem Design und spezialisierten Wellness-Konzepten.

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Im Grand Hotel Heiligendamm wird kräftig investiert. Bis zu zehn Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren in das Luxushotel fließen. Vor allem der Wellness-Bereich soll auf Vordermann gebracht werden, doch auch die Haustechnik steht auf dem Programm. Der neue Besitzer, der hannoversche Wirtschaftsprüfer Paul Morzynski, erhofft sich hierdurch, das Haus bis spätestens Ende 2015 in die Gewinnzone zu bringen. Es wäre das erste Mal in der Geschichte des Hotels.

Shampoo, Bademantel oder Glühbirne: Mancher Hotelgast packt ein, was noch in die Tasche passt – und Hoteliers dann im Zimmer fehlt. Zwei von drei (67 Prozent) deutschen Reisenden geben zu, schon mal Gegenstände aus dem Hotelzimmer eingepackt zu haben. Eine Studie von Tripadvisor hat das Klauverhalten ergründet.

Das schweizer Örtchen Andermatt war bisher nicht für seine Luxushotels bekannt – doch das wird sich bald ändern. Seit 2009 baut der ägyptische Milliardär Samih Sawiris hier das größte Luxusresort der Alpen: Ganze sechs Hotels mit 850 Zimmern sollen es werden, dazu 500 Ferienwohnungen und 25 Villen. Und dieses Jahr zu Weihnachten werden endlich die ersten Gäste im „The Chedi Andermatt“ erwartet. Jetzt muss Sawiris nur noch sein Versprechen aus der Planungszeit einlösen: Andermatt werde das bessere St. Moritz, so der Milliardär.

Die Gedanken sind frei – und das nicht nur in den Volksliedern. Auch die Architekten dieser Welt üben sich gern in Gedankenspielen, und manchmal lassen sich diese sogar umsetzen. So wie das „Water Discus Hotel“ in Dubai, das aus mehreren Scheiben bestehen und auf Ständern über dem Meer thronen wird. Andere Ideen werden hingegen immer welche bleiben. Die Pläne des „Hollywood Sign Hotel“ stoßen beispielsweise auf wenig Gegenliebe. Der dänische Architekt ist jedoch noch immer davon überzeugt, dass der originale Hollywood-Schriftzug durch eine doppelt so große Version ersetzt werden sollte, um dahinter ein Hotel zu verstecken.

Was wollen Reisende wirklich? Das interessierte auch den Hotelvermittler „Roomnight“ und fragte 2.450 seiner Kunden. Das Ergebnis war schlüpfriger als erwartet: 85,5 Prozent wünschten sich etwas Außergewöhnliches mit dem Partner zu erleben. Da darf das richtige Handwerkszeug natürlich nicht fehlen: Jeder Fünfte würde dabei gerne Sexspielzeuge wie Dildos, Fesseln oder Handschellen ausprobieren. 38,6 Prozent wünschten sich die Hilfsmittel gar als Teil der Hotelausstattung. Augenbinden und Massageöle fanden hingegen nur 18 Prozent der Befragten interessant.

Das leer stehende Intercontinental an der Hamburger Außenalster wird abgerissen. Laut eines Berichts des NDR soll der zehnstöckige Betonbau aus den 70ern bereits im kommenden Jahr von der Bildfläche verschwinden. Die Arbeiten sollen zwei bis drei Monate dauern. Sie wollten die Nachbarn so wenig wie möglich belasten, so die Planungsfirma MPP. Der Bauschutt werde daher nur über die Fontenay abgefahren. An gleicher Stelle soll dann das Hotel „The Fontenay“ mit 120 Suiten entstehen.

Einfach mal das Handy in der Tasche lassen. Oder besser noch zu Hause. Wer in seinem wohlverdienten Urlaub auf sein Telefon verzichten möchte, aber nicht die nötige Selbstdisziplin besitzt, sollte sich für ein Hotel mit Funkloch entscheiden. Denn so manch ein Unternehmer hat das ehemalige Manko als Marktlücke entdeckt und bietet nun handyfreie Zonen an – doch in der heutigen Zeit sind das nicht mehr allzu viele. Weitere Beispiele können dem Magazin „Wirtschaftswoche“ gemeldet werden.

Sofitel baut sein Portfolio in Deutschland aus. Ab dem 1. Februar 2014 wird die französische Flagge auf dem Concorde-Hotel ausgewechselt. Sofitel hat einen Management-Vertrag für das 311 Zimmer-Haus unweit des Kurfürstendamms unterschrieben, das im nächsten Jahr ein Lifting vom Hotelarchitekten Jan Kleihues erhält.