Hotellerie

Hotellerie

Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.

Die Landlust Hotels bauen ihre Präsenz in Europa aus und integrieren fünf neue Partnerbetriebe in das Portfolio. Damit umfasst die Kollektion nun insgesamt 40 Häuser mit Schwerpunkten auf Regionalität und Naturverbundenheit.

Das unter Denkmalschutz stehende IFA Fehmarn Hotel & Ferien-Centrum wird bei laufendem Betrieb modernisiert. Die Maßnahmen umfassen öffentliche Bereiche sowie Zimmer und Apartments und sollen den architektonischen Charakter des Standorts bewahren.

Für Reto Wittwer, Chef der Kempinski-Hotelgruppe, hatte die Finanzkrise keine negativen Auswirkungen auf das Geschäft. Ganz im Gegenteil sogar. Sie sollen doch mit dieser Jammerei aufhören, so Wittwer auf die Frage eines Journalisten, ob Luxusreisen seit der Krise nicht mehr angesagt seien. Das Wort Krise sei inzwischen bloß eine Entschuldigung für Management-Inkompetenz. Ihnen hätte die Krise gutgetan, machte Wittwer in seinem lesenswerten Interview deutlich.

Im Jahr 2020 werden weltweit über 100 Millionen chinesische Touristen die Welt bereisen. Europa wird wohl von dieser Entwicklung am meisten profitieren. Es gilt also, vorbereitet zu sein, wenn die neuen Reiseweltmeister kommen. Zehn Punkte, auf die Hotels dabei achten sollten, zählt das Online-Magazin Skift auf.

Zum Osterfest beschäftigt sich Markus Luthe, Chef des Hotelverbandes, in seinem Blog mit den Same-Day-Hotel-Booking-Apps, der „Resteverwertung unveräußerter Räumlichkeiten“, zu deutlich reduzierten Preisen am Anreisetag. Während viele Hotels versuchen würden, dem Gast eine möglichst frühzeitige Buchung schmackhaft zu machen, erzögen andere Häuser ihn zum verlässlichen Rosinen-Picker auf den letzten Drücker, mahnt Luthe. Das Marktresultat sei vorhersehbar und die „18-Uhr-Buchung“ werde sich einmal mehr als Achilles-Ferse der Hotellerie erweisen.

Zum vierten Mal in Folge ist die Steigenberger Hotel Group zum „Top Arbeitgeber Deutschland 2013“ gewählt worden. Die Auszeichnung des Düsseldorfer CRF-Instituts würdigte die ganzheitliche Personalstrategie der Hotelkette, die besonders in den Bereichen Karrieremöglichkeiten und -entwicklung punkten konnte.

Der Insolvenzverwalter des Grand Hotels in Heiligendamm hat Gerüchten, wonach es dem Luxushotel derzeit schlecht gehe, widersprochen. Zumbaum kalkuliert für das laufende Jahr mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Ferner würden gegenwärtig vielversprechende Verhandlungen mit vier Interessenten für das Grand Hotel geführt.

HRS plant mehr Geschäft über die Smartphone-App „Hotels Now“ zu generieren. Zukünftig sollen auch Doppelzimmer sowie Zimmer mit zwei Übernachtungen ins Angebot aufgenommen werden. Doch auch ohne das neue Angebot scheint HRS ganz zufrieden zu sein. Die App werde bisher hervorragend angenommen, so Unternehmenschef Tobias Ragge. Mit aktuell 500.000 Downloads hätte sie alle Erwartungen übertroffen.

Das Schramberger Krankenhaus wird zum Hotel. Eine Schweizer Investorengruppe will das alte Gebäude mit rund 60 Millionen Euro in ein Vier-Sterne-Resort umwandeln. Der Gemeinderat hatte Ende letzter Woche einstimmig seine Zustimmung erteilt. Geplant sei jedoch keine klassische Hotelanlage, sondern Urlaub zum Auftanken und zum Erreichen der Vitalität, so einer der Investoren im besten Marketingdeutsch.

Für den Erbauer des Grandhotels Heiligendamm, Anno Jagdfeld, steht fest, dass die Luxusherberge keine Zukunft mehr hat. Die Schuld sieht der Immobilienmogul vor allen Dingen bei den gaffenden Schaulustigen und Touristen, die das Hotel zum „Freilichtmuseum“ gemacht hätten. Die Investition könne nicht mehr gerettet werden. „Das ist definitiv verloren, da kommt auch nichts mehr", meinte Jagdfeld.