Hotellerie

Hotellerie

Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.

Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.

Die Landlust Hotels bauen ihre Präsenz in Europa aus und integrieren fünf neue Partnerbetriebe in das Portfolio. Damit umfasst die Kollektion nun insgesamt 40 Häuser mit Schwerpunkten auf Regionalität und Naturverbundenheit.

Budget liegt im Trend – und das nicht erst seit gestern. Die günstigen Schlafmöglichkeiten haben schon lange ihren Jugendherbergscharme abgelegt und schnappen sich hochpreisige Lagen in den deutschen Großstädten. Für das Wochenmagazin „Die Zeit“ Grund genug, das Branchensegment in einem aktuellen Bericht genauer zu betrachten.

Eine Agentur für Video-Produktionen bietet ab sofort Hotellerie-Facebook-Charts an. Hier werden tagesaktuell die erfolgreichsten deutschen Hotels in Facebook aufgelistet. Neben der Anzahl der Fans zeigen die Hotel-Charts auch einen sogenannten Facebook-Aktivitätsindex. In dieser Auflistung führt Holiday Inn vor Accor und der Edelweiss Lodge.

Ein geplantes, künstliches Dorf soll im Allgäu zum Touristenmagnet werden und spaltet die voralpenländischen Gemüter. Jetzt gab der Projektentwickler bekannt, dass mit dem Düsseldorfer Hotelunternehmen Lindner Hotel & Resorts ein möglicher Betreiber für das umstrittene Tourismusprojekt im Ostallgäu gefunden worden sei.

Mit der Aufwertung seines Portals durch Neurungen bei der Suchtechnologie will hotel.de attraktiver für Privatreisende werden. Buchungskunden können jetzt mit einer „explorativen Suche“ zwischen 25 europäischen Metropolen und fünf Aktivitäten auswählen, denen sie vor Ort nachgehen wollen. Dazu zählen Shopping, Essen & Trinken, Sehenswürdigkeiten, Kultur und Nachtleben. Eine Bildergalerie, Informationen zum Wetter und zur Stadt sowie eine Hotelauswahl mit den „Hot Spots“ runden das Informationsangebot ab.

München kann sich in den ersten drei Monaten des Jahres über die höchsten Zuwächse beim Revpar in der Hotellerie in den sieben großen Städten in Deutschland freuen. Nicht zuletzt dank einer günstigen Messekonjunktur stieg der Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer um 10,1 Prozent, das zeigen aktuelle Daten von Fairmas, die hoga um acht exklusiv veröffentlicht.

Mit einer RevPar-Steigerung von 8,9 Prozent belegt Frankfurt den zweiten Platz. In beiden Städten wurden die Zuwächse in erster Linie mit über sieben Prozent gestiegenen Zimmerpreisen erwirtschaftet. Am Ende der Tabelle findet sich Düsseldorf mit einem, ebenfalls messebedingten RevPar-Rückgang von 9,9 Prozent. Deutlich im Minus im ersten Quartal lagen auch Dresden (-7,2 Prozent) und Hamburg (-4,7 Prozent).

Die Kempinski-Gruppe möchte nun doch nicht nach Pjöngjang. Im vergangenen Jahr hatte das noch ganz anders geklungen. Im November hatte Kempinski erklärt, bereits im Sommer 2013 ein Luxushotel in der nordkoreanischen Hauptstadt eröffnen zu wollen. Die aktuellen Spannungen auf der Halbinsel waren dann aber wohl doch zuviel. Die entsprechenden Verhandlungen seien gescheitert, so eine Kempinski-Sprecherin.

Die Hotels des Landes sind bei Investoren gefragt wie schon lange nicht mehr. Im ersten Quartal des Jahres wurde mit 600 Millionen Euro ein Transaktionsergebnis erzielt, das gleich vier Mal so hoch ist wie der Wert im Vorjahreszeitraum. Rund die Hälfte des Potts entfiel zwar auf den Verkauf des Queens-Moat-Portfolios an die Fattal-Gruppe, doch auch ohne den Deal wäre es das beste Ergebnis seit 2007 gewesen, ist sich Immobilienexperte Andreas Trumpp sicher.

Bewertungsportale sind Chance und Risiko zugleich – informieren sich doch die meisten Gäste vor der Buchung, was vorherige Gäste über das Haus so alles zu erzählen haben. Dass Hotels auch ganz offensiv mit den Bewertungen umgehen können, beweisen derzeit die Häuser der Lindner Hotels & Resorts. Auf der Website des Unternehmens werden von nun an „unzensierte Bettgeschichten“ veröffentlicht: Kritiken und Kommentare der 24 relevantesten Bewertungsportale.