Hotellerie

Hotellerie

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group expandiert mit einem langfristigen Managementvertrag für das Triforêt alpin.resort in Hinterstoder. Das Boutique-Resort mit 41 Apartments und 20 Chalets eröffnet im Juli 2026 unter der Marke Falkensteiner Residences.

Die Sommersaison 2026 im Alpenraum zeigt eine stabile Auslastung auf Vorjahresniveau, während die Umsätze primär durch gestiegene Zimmerpreise getrieben werden. Trotz höherer Raten stehen die Margen aufgrund steigender Kosten aber weiterhin unter Druck.

Das Bollants Spa im Park in Bad Sobernheim wird ab Juli 2026 als Adults-Only-Hotel geführt. Familien mit Kindern können weiterhin die separat betriebenen Lodges und das Landhaus nutzen.

Neugierde zahlt sich aus – zumindest für einen 10-jährigen Jungen aus Amerika, der in einer Hotelzimmer-Schublade 10.000 Dollar gefunden hat. Der kleine Finder hatte die Schubladen des Zimmers durchstöbert und war dabei auf den Schatz gestoßen. Und auch wenn Vater und Sohn das Geld zunächst der Polizei übergeben hatten, werden sie es nun wahrscheinlich behalten dürfen. Der urspüngliche Besitzer hat sich zumindest noch nicht gemeldet. 

Der Reichshof ist eine Hamburger Institution. Vor stolzen 104 Jahren wurde er als größtes Hotel Deutschlands eröffnet, doch die glanzvollen Tage liegen lange zurück. Nachdem Maritim 1989 als Pächter übernahm, sollte der Besitzer das denkmalgeschützte Haus eigentlich renovieren. Tat er aber nicht. Den Renovierungsbedarf schätzt Direktor Ralf Adamczyk daher mittlerweile auf 20 Millionen Euro. Ob die überhaupt noch gebraucht werden, ist ungewiss. Ende des Monats wird der Reichshof endgültig schließen, ein neuer Betreiber ist nicht in Sicht.

In Nordamerika haben die Online-Zimmervermittler ihre Marktanteile im ersten Quartal dieses Jahres weiter ausgebaut. Buchungen von Privat- und Geschäftsreisenden nahmen um 9,2 Prozent zu. Dagegen stiegen Online-Zimmerbuchungen über Hotelwebseiten oder die der Hotelmarke „nur“ um 6,1 Prozent an.

Wer will schon in einem ordinären Krankenhausbett, in sterilem Ambiente mit schlechtem Essen genesen? Die, die es sich leisten können, scheinbar nicht mehr. Überall auf der Welt dehnen sich Luxushotels auch in den Gesundheitsbereich aus. Und private Kliniken erinnern immer mehr an 5-Sterne-Hotels und werden auch so gemanagt.

Bei der New Yorker „MET Gala“ ist Schaulaufen angesagt. So auch vergangene Woche, als sich die Stars und Sternchen wieder einmal die Ehre gaben. Für einen Mitarbeiter des Standard High Line Hotels führte die Gala allerdings zum Verlust des Arbeitsplatzes. Der findige Angestellte hatte nämlich die Aufnahmen einer Fahrstuhlkamera an die Medien verkauft. Darauf zu sehen: Der US-Rapper Jay Z, der Prügel von seiner Schwägerin Solange Knowles bezieht. Das Video wurde natürlich ein absoluter Hit im Netz, das Hotel war weniger begeistert und zeigte sich „schockiert und entsetzt“ über das Leck im Sicherheitssystem.

Seit Monaten wird in Potsdam öffentlich über den von der Stadt gewünschten Abriss des Mercure-Hotels diskutiert. Jetzt schlagen Betreiber und Markengeber zurück. Die Diskussion sei geschäfts- und rufschädigend und eine Belastung für die Mitarbeiter. Und Accor-Deutschland-Chef führt aus, dass das aggressive, einseitige Gebaren gegen das Hotel und die Marke Mercure in Deutschland ein einmaliger Vorgang sei.

Die eigene Honigproduktion scheint in der Hotellerie ein echter Trend zu sein. Immer mehr Häuser halten sich ein Bienenvolk auf dem Dach und verwenden den Honig in der Küche oder beim Buffet. Das Kölner Excelsior Hotel Ernst ist daher mit den frisch eingezogenen 40.000 Sammlern auch in bester Gesellschaft: Schließlich setzt man auch schon im Pullman und im Hyatt auf die eigenen Bienenvölker.

Auch wenn es eigentlich selbstverständlich sein sollte, hier noch einmal die statistische Bestätigung: Für fast jeden zweiten Hotelgast ist dreckige Bettwäsche der größte Horror, so die aktuelle Holidaycheck-Umfrage. Doch auch Ungeziefer kommt nicht besonders gut an bei der zahlenden Kundschaft. Knapp 33 Prozent der Befragten hätten damit ein echtes Problem. Den dritten Platz im Ekel-Ranking belegte das dreckige Badezimmer. Beim Staubwischen muss es hingegen nicht so gründlich sein: Nur 0,7 Prozent fanden staubige Ecken besonders dramatisch.