Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.
Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.
Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.
Der Hotelverband Deutschland (IHA) präsentiert mit seinem neuen Branchenreport aktuellen Markt- und Kennzahlen fundierte Analysen zu, Regulierung und Steuerpolitik, Nachhaltigkeit und ESG-Anforderungen, Digitalisierung und KI, Fachkräftesicherung, Investitions- und Markttrends.
Jetzt ist der Spionageskandal auch in der Hotellerie angekommen. Der königliche Portier – so lautet der Deckname eines Überwachungsprogramms, mit dem der britische Geheimdienst GCHQ laut eines Berichtes des Spiegels die Buchungssysteme von mehr als 350 Hotels überwacht, in denen regelmäßig Diplomaten absteigen. Das streng geheime Programm informiert die britischen Schlapphüte über die jeweiligen Reservierungen und somit über die Reisegewohnheiten der Staatsbeamten.
Nach langem Hin und Her ist die Zukunft des Hotels des World Conference Centers in Bonn (WCCB) nun geklärt: Der Rat der Bundesstadt beschloss, den Rohbau für rund 17 Millionen Euro an den Investor Jörg Haas zu verkaufen. Haas ist auch der Inhaber der Kameha-Hotels auf der anderen Rheinseite. Mit dem Verkauf schließe die Stadt nun ein weiteres Kapitel in dem Bauskandal um das WCCB, so der General-Anzeiger.
Das Kriegsbeil ist ausgegraben – in seinem Kampf gegen die Buchungsportale hat Eugen Block mal wieder nachgelegt und der Zeitung „Die Welt“ ein ausführliches Interview gegeben. Sein Versprechen, bei direkter Buchung im Hotel 15 Euro zu sparen, sei ein Vertragsbruch gewesen. Doch sie hätten es in Gesprächen versucht, außerdem habe die Kartellbehörde die Portale bereits abgemahnt. Die Gefahr, dass die Buchungsportale nun das Grand Elysée streichen könnten, scheint den Hanseaten jedenfalls nicht groß zu stören: Schau´n wir mal … das würden sie dann sehen, so seine Antwort.
So manche Vorschriften können einen aber auch in die Verzweiflung treiben. Das mussten nun auch die Betreiber eines Hotels erfahren, das komplett aus gefrorenem Wasser besteht: Denn im Eishotel im schwedischen Jukkasjärvi sind noch keine Brandmelder eingebaut. Sie seien anfangs ein wenig überrascht von der Order gewesen, so die Hotelsprecherin Beatrice Karlsson. Aber es gebe ja tatsächlich Dinge, die in Brand geraten könnten: Kissen, Schlafsäcke und Rentierfelle zum Beispiel. Und da für sie die Sicherheit der Gäste natürlich im Vordergrund stehe, würden sie der Forderung auch nachkommen.
Nach den Erfolgen an der Küste, zieht es die a-ja-Hotels jetzt in die Berge. Am Tegernsee soll ein neues Projekt realisiert werden. Gegen die Pläne formiert sich der Widerstand der Anwohner. Der Stadtrat von Tegernsee erteilte jedoch bereits seinen grundsätzlichen Segen.
Wir Deutschen lieben unsere Autos. Da passt es natürlich gut, dass Deutschland zu den Spitzenreitern gehört, was das kostenlose Parken am Hotel angeht. 71,5 Prozent der deutschen Häuser bieten einer HRS-Analyse zufolge einen kostenlosen Stellplatz. Im weltweiten Vergleich landet die Bundesrepublik damit auf dem zweiten Platz – die Türkei schnappte sich mit einem halben Prozent mehr die Goldmedaille. Das Buchungsportal hatte für die Untersuchung 250.000 Hotels auf der ganzen Welt ausgewertet.
Immer mehr Hotels verzichten auf den Zimmerservice. Der Grund liegt auf der Hand: Es herrscht kaum noch Nachfrage nach der Dienstleistung. So sagt es eine Umfrage unter 600 Reisenden aus den USA. Hiernach nutzen dreiviertel aller Reisenden den Zimmerservice selten oder nie.
Hotelketten und Hotelentwickler schätzen die Konjunkturaussichten für die Branche im Jahr 2014 zum größten Teil positiv ein. Als Top-Standorte mit überdurchschnittlichem Entwicklungspotenzial werden in den A-Standorten Hamburg, München sowie in den B-Standorten, Bremen und Nürnberg gesehen. Die größten Chancen sehen die Teilnehmer einer aktuellen Branchenumfrage erwartungsgemäß bei den Economy-Hotels, die größten Risiken im Segment der Fünf-Sterne-Hotels. Das sind die wichtigsten Ergebnisse des Hotel-Sentiment-Index 2014, der jetzt vom Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) und Deloitte & Touche in Berlin vorgestellt wurde.