IHA präsentiert Branchenreport Hotelmarkt Deutschland 2026

| Hotellerie Hotellerie

Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat seinen aktuellen Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Die Publikation analysiert die wirtschaftliche Entwicklung sowie die zentralen Kennzahlen des Beherbergungsgewerbes für das zurückliegende Jahr. Die Publikation analysiert die wirtschaftliche Entwicklung sowie zentrale Kennzahlen der Hotellerie und bietet Hoteliers damit eine wichtige Orientierung für Marktanalysen, betriebliche Entscheidungen und die Einschätzung aktueller Branchentrends.

Kostensenkungen und kluger Einkauf sind unter den TOP 3 Herausforderungen der Branche und haben in unserem Hotelmarkt unter „Supply Chain Management - Shaping the costs“ ein festen Platz.

Supply Chain Management gehört unabdingbar zu einem erfolgreichen Management eines Hotels dazu und daran sollte jeder Hotelier bei den Themen Umsatz, Digitalisierung, KI automatisch denken.


Hier gleich den aktuellen Report sichern

Der Bericht ist für Mitglieder der IHA kostenfrei digital verfügbar: https://www.hotellerie.de/login

Nicht-Mitglieder können den Report zu einem Preis von 395 Euro erwerben, während für Bildungseinrichtungen ein reduzierter Preis von 125 Euro gilt: https://www.hotellerie.de/publikationen/detail/hotelmarkt-deutschland-2026

Hier einen Blick in das Inhaltsverzeichnis werfen.


Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick:

  • Rekord bei den Übernachtungen: 497,4 Millionen Übernachtungen markieren einen neuen Höchststand im deutschen Beherbergungsgewerbe.
  • Die durchschnittliche Zimmerauslastung stieg 2025 leicht auf 68,1 Prozent.
  • Gleichzeitig wächst der wirtschaftliche Druck: Sinkende Netto-Zimmerpreise und RevPARs, steigende Kosten, hohe Bürokratiebelastung und indexierte Mietverträge setzen die Margen vieler Betriebe unter Druck.
  • Unternehmensinsolvenzen im klassischen Beherbergungsgewerbe nahmen um 40,1 Prozent zu und liegen damit deutlich über dem Vorkrisenniveau.
  • Deutschland bleibt ein Hochkostenstandort mit im europäischen Vergleich moderaten Zimmerpreisen. Der Margendruck ist damit längst ein strukturelles Thema.

Neben Markt- und Performancekennzahlen bietet der Report fundierte Analysen zu:

  • Regulierung und Steuerpolitik
  • Nachhaltigkeit und ESG-Anforderungen (CSRD, Omnibus I, PPWR)
  • Digitalisierung und KI
  • Fachkräftesicherung
  • Investitions- und Markttrends

Übernachtungszahlen erreichen Höchststand

Das deutsche Beherbergungsgewerbe verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 497,4 Millionen Übernachtungen, was nach Angaben des Verbandes einen neuen Höchstwert darstellt. Trotz dieser Entwicklung stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im klassischen Beherbergungsgewerbe um 40,1 Prozent an. Damit wurde das Niveau der Jahre vor der Krise deutlich überschritten.

Die durchschnittliche Zimmerauslastung in Deutschland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozentpunkte auf 68,1 Prozent. Parallel dazu sank jedoch der durchschnittliche Netto-Zimmerpreis um 2,8 Prozent auf 109 Euro. Der Erlös pro verfügbarem Zimmer, der sogenannte RevPAR, ging laut dem Bericht auf 74 Euro zurück. Der Hotelverband beschreibt das Jahr 2025 daher als eine Phase der preisgetriebenen Konsolidierung.


Hier gleich den aktuellen Report sichern

Der Bericht ist für Mitglieder der IHA kostenfrei digital verfügbar: https://www.hotellerie.de/login

Nicht-Mitglieder können den Report zu einem Preis von 395 Euro erwerben, während für Bildungseinrichtungen ein reduzierter Preis von 125 Euro gilt: https://www.hotellerie.de/publikationen/detail/hotelmarkt-deutschland-2026

Hier einen Blick in das Inhaltsverzeichnis werfen.


Hohe Kostenstrukturen und indexierte Mietverträge 

Nach Einschätzung des Verbandes ist der anhaltende Druck auf die Gewinnmargen ein strukturelles Problem. Während die Betriebe operativ stabil arbeiteten, führten hohe Kosten in fast allen Unternehmensbereichen sowie bürokratische Anforderungen und indexierte Mietverträge zu Belastungen. Deutschland weist im europäischen Vergleich eine der höchsten Kostenstrukturen auf, während die Zimmerpreise als moderat eingestuft werden.

IHA-Vorsitzender Otto Lindner äußerte sich zur politischen Lage und den notwendigen Rahmenbedingungen für die Betriebe. Er verwies auf die zum 1. Januar 2026 erfolgte dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie auf 7 Prozent. Lindner erklärte laut Mitteilung: „Die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie auf 7 Prozent zum 1. Januar 2026 ist ein großer Erfolg hartnäckiger Interessenvertretung und ein überfälliger Schritt zu fairem Wettbewerb.“ Er forderte zudem wettbewerbsfähige steuerliche Bedingungen, den Abbau von Bürokratie und verlässliche Energiepreise.

Analysen zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Der rund 340 Seiten umfassende Report basiert auf amtlichen Statistiken, Branchenvergleichen und Praxisanalysen. Er enthält thematische Schwerpunkte zu regulatorischen Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit, wie etwa der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), sowie zu Entwicklungen in der Digitalisierung und der Anwendung künstlicher Intelligenz.

Bei der Erstellung des Werkes wurde der Verband von verschiedenen Partnern unterstützt, darunter Unternehmen wie Christie & Co, die progros GmbH und die MKG-Group.

Der Bericht ist für Mitglieder der IHA kostenfrei digital verfügbar.

Nicht-Mitglieder können den Report zu einem Preis von 395 Euro erwerben, während für Bildungseinrichtungen ein reduzierter Preis von 125 Euro gilt.
 


Hier gleich den aktuellen Report sichern

Der Bericht ist für Mitglieder der IHA kostenfrei digital verfügbar: https://www.hotellerie.de/login

Nicht-Mitglieder können den Report zu einem Preis von 395 Euro erwerben, während für Bildungseinrichtungen ein reduzierter Preis von 125 Euro gilt: https://www.hotellerie.de/publikationen/detail/hotelmarkt-deutschland-2026

Hier einen Blick in das Inhaltsverzeichnis werfen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mitten im Indischen Ozean liegt die Leitung des Le Méridien Maldives Resort & Spa seit über drei Jahren in den Händen eines gebürtigen Kölners: General Manager Thomas Schult berichtet über seine Führungsphilosophie und ein neues Luxusverständnis zwischen Exklusivität und Nachhaltigkeit.

Die DSR Hotel Holding übernimmt zum 1. September 2026 das Hotel Caro & Selig am Tegernsee. Das Haus wird künftig unter der Marke A-Rosa betrieben.

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.