Motel One übernimmt zwei Revo-Hotels in Kiel

| Hotellerie Hotellerie

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei Hotels in Kiel übernommen, die bislang von der Revo Hospitality Group unter den Marken ibis Styles und Adagio Access betrieben wurden. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung hervor. Eigentümer der Immobilie ist Art-Invest Real Estate, mit der Motel One nach eigenen Angaben einen neuen Mietvertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren abgeschlossen hat.

Motel One führt beide Häuser künftig gemeinsam weiter

Nach Angaben des Unternehmens sollen die beiden benachbarten Hotels künftig als gemeinsamer Standort betrieben werden. Die Häuser werden schrittweise in das Portfolio der Motel One Group integriert. Im Zusammenhang mit der Übernahme plant das Unternehmen ein umfassendes Redesign der Immobilien. Ziel sei es, die Häuser an die Design-, Qualitäts- und Servicestandards der Gruppe anzupassen.

Zur Übernahme erklärte Dr. Peter Ebertz, Geschäftsführer von Art-Invest Real Estate: „Es freut uns, dass wir mit der Motel One Group den richtigen Partner für unsere Hotels in Kiel gefunden haben, und wir danken für die professionelle und unkomplizierte Übernahme.“

Neuer Mietvertrag sichert langfristige Nutzung der Immobilien

Mit dem Abschluss des neuen Mietvertrags wurde laut Mitteilung die Grundlage für die langfristige Nutzung der beiden Hotels durch Motel One geschaffen. Die Vereinbarung zwischen dem Hotelbetreiber und dem Immobilieneigentümer hat eine Laufzeit von 25 Jahren. Weitere Angaben zu Investitionsvolumen oder zeitlichem Ablauf der geplanten Umgestaltung wurden in der Mitteilung nicht gemacht.

Motel One erweitert Portfolio um weiteren Standort in Norddeutschland

Nach Angaben des Unternehmens stärkt Motel One mit der Übernahme seine Präsenz in Norddeutschland. Kiel wird in der Mitteilung als Markt mit touristischer, wirtschaftlicher und universitärer Bedeutung beschrieben. Zudem verweist das Unternehmen auf seinen Fokus auf urbane Standorte sowie auf die Weiterentwicklung und Neupositionierung bestehender Hotelimmobilien.

Die übernommenen Häuser wurden bislang unter den Marken ibis Styles und Adagio Access geführt. Angaben zu einer künftigen Markenführung der Hotels oder zu möglichen Veränderungen für Mitarbeiter und Gäste enthält die Mitteilung nicht.

Text erstellt mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz


Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Was rechtfertigt einen Zimmerpreis von mehreren tausend Franken pro Nacht? Viele würden spontan an spektakuläre Einrichtung, Sterne-Gastronomie oder den Blick auf den St. Moritzersee denken. Für Pia Baumann, Director Front of House im Luxus-Hotel Grace La Margna in St. Moritz, liegt die Antwort an einer ganz anderen Stelle: bei den Menschen.

Das Riva Hotel Konstanz erweitert sein Angebot zum 1. September um zwei neue Penthouse-Suiten mit Blick auf den Bodensee. Damit erhöht sich die Gesamtkapazität des Fünf-Sterne-Superior-Haus auf insgesamt 73 Zimmer und Suiten.

Das legendäre Hotel Adlon soll verkauft werden - doch dafür braucht es die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter. Nun kommt aus deren Kreisen Kritik an dem Vorhaben.

Die Accor-Marke Mercure Hotels & Resorts eröffnet mit dem Mercure Gothenburg ihr erstes Hotel in Schweden. Zugleich ist es das zweite Accor-Hotel im Land. Das Haus wird von CIC Hospitality im Rahmen eines Franchisevertrags betrieben. 

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.