10.000 Hotelmitarbeiter streiken in den USA

| Hotellerie Hotellerie

Etwa 10.000 Hotelangestellte in Städten wie San Francisco, Seattle und Boston legten am Sonntag die Arbeit nieder, um den Reiseverkehr am Labor Day-Wochenende zu stören, nachdem ihre Gewerkschaft und einige der größten Hotelunternehmen des Landes bei den Vertragsverhandlungen keine Einigung erzielen konnten.

Am Sonntagmorgen streikten die Beschäftigten in einigen Marriott-, Hyatt- und Hilton-Hotels sowie in einem Fairmont-Hotel in acht Städten in den Vereinigten Staaten: Boston; San Francisco; Seattle; San Jose, Kalifornien; Honolulu; Kauai, Hawaii; San Diego und Greenwich, Connor, so die Gewerkschaft Unite Here.

In einer Pressemitteilung erklärte Unite Here, dass Streiks auch in Baltimore, New Haven, Connor, Oakland, Kalifornien, und Providence, R.I., genehmigt worden seien und „jederzeit“ beginnen könnten.

In Baltimore kämpfen die Hotelangestellten unter anderem für eine Erhöhung des Stundenlohns von 16,20 auf 20 US-Dollar. In Boston, wo Zimmermädchen 28 US-Dollar pro Stunde verdienen, fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung um zehn US-Dollar pro Stunde, verteilt auf vier Jahre. Die Gewerkschaft rief Reisende dazu auf, ihre Hotelbuchungen bei Streiks zu stornieren und eine vollständige Erstattung zu fordern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach der abrupten Schließung des Congress Hotels Chemnitz kämpft die Belegschaft um ihre Zukunft. Mit einer eigenen Bewerbungsoffensive bei 15 Hotelgesellschaften und breiter Unterstützung aus der Bevölkerung sucht das Team nun aktiv nach einem neuen Investor für das geschichtsträchtige Hochhaus.

Campingplätze, Hotels, Pensionen und Anbieter von Gästezimmern in Nordrhein-Westfalen verzeichneten 2025 Zuwächse. Und das nach dem Rekordjahr 2024 mit der Fußball-EM im eigenen Land.

Direkt am Pazifik-Strand von Surfers Paradise soll ein Trump-Tower entstehen – mit Rekordanspruch: Das Hotel soll der höchste Wolkenkratzer Australiens werden.

Airbnb baut seine Plattform zu einem KI-basierten System um. Durch den Einsatz intelligenter Sprachmodelle sollen die Suche personalisiert, der Kundensupport automatisiert und die internen Abläufe effizienter gestaltet werden.

Das Hotelprojekt Seegut in Bad Wiessee erreicht den nächsten Meilenstein. Während die Rohbauarbeiten am Tegernsee im Zeitplan liegen, kündigt der Investor die Unterzeichnung des Managementvertrags mit einem Hotelbetreiber für Ende Februar an.

Wyndham Hotels & Resorts vermeldet für 2025 ein Rekordjahr beim Zimmerwachstum, während der rückläufige RevPAR dämpfend wirkte. Gleichzeitig sorgen die Insolvenz der Revo Hospitality Group und Wertminderungen auf die Marke Vienna House für erhebliche Belastungen in der Bilanz.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.

Die Chocolate on the Pillow Group vollzieht den Markteintritt in Berlin. Mit einem Managementvertrag für ein Vier-Sterne-Superior-Hotel an der Fischerinsel setzt das Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und eine Fokussierung auf investierbare Hotelprodukte.