12.18. übernimmt Hotel Stadt Hamburg

| Hotellerie Hotellerie

Mit dem Erwerb des Hotel Stadt Hamburg in Westerland auf Sylt erweitert der Düsseldorfer Investor und Projektentwickler 12.18. sein Portfolio auf 17 Objekte. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die rund 100 Mitarbeiter werden übernommen; auch der langjährige Hoteldirektor Hanns-Christian Wirsich wird das Fünf-Sterne-Hotel weiterhin führen. Zum 1. September erfolgt die operative Übernahme des Betriebs, der ohne Unterbrechung fortgesetzt wird. Umfangreiche Renovierungen des 1869 erbauten Hotels sind angesichts des guten Gebäudezustands nicht vonnöten – nur der Eingangsbereich wird behutsam umgestaltet und soll künftig heller und offener anmuten.

Jörg Lindner und Kai Richter, geschäftsführende Gesellschafter von 12.18. Investment Management, begründen die Übernahme wie folgt: „Alle 12.18.-Objekte zeichnen sich durch ihren einzigartigen Charakter aus. Das Hotel Stadt Hamburg als erstklassiges Haus mit elegantem Flair reiht sich perfekt in unser Portfolio ein“, so Kai Richter. „Wir versprechen uns zudem Synergieeffekte mit dem im Juni wiedereröffneten Alten Gasthof in List“, ergänzt Jörg Lindner.

Auch das ehemalige Eigentümerehepaar Hentzschel zeigte sich nach der Übernahme zufrieden: „12.18. beweist mit seinen vielfach ausgezeichneten Projekten Geschmack und unternehmerisches Geschick. Wir sind daher überzeugt, den richtigen Nachfolger für unser traditionsreiches Haus gefunden zu haben.“
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.