125 Jahre Kempinski Hotels

| Hotellerie Hotellerie

In diesem Jahr wird ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Kempinski Hotels gesetzt, denn die internationale Luxushotelgruppe begeht ihr 125. Jubiläum. Nach bescheidenen Anfängen als familiengeführte Weinhandlung und Restaurant im Jahr 1897 ist Kempinski heute stolz darauf, 80 Hotels, Resorts und Residenzen in 34 Ländern auf der ganzen Welt zu führen.

Aus diesem Anlass wird am 5. April, dem eigentlichen Geburtstag der Hotelgruppe, eine speziell kreierte Webseite geschaltet, auf der die wichtigsten Kapitel in der Kempinski Geschichte beleuchtet werden. Unter anderem finden Besucher hier auch das "125 Anniversary Special" mit Rabatten.

"Seit unseren Anfängen steht Kempinski für höchste Qualität. Auch nach 125 Jahren in der Hotellerie ist dieser Ruf vor allem unseren Mitarbeitern zu verdanken, die aus mehr als 130 Nationen stammen und unermüdlich höchste Servicequalität liefern", so Bernold Schroeder, Chief Executive Officer der Kempinski Gruppe und Vorstandsvorsitzender der Kempinski AG. "Die Leidenschaft und das Engagement der Mitarbeiter wird auch in den nächsten 125 Jahren unsere Gäste begeistern.”

Kempinski: Eine kurze Geschichte

Bereits bei der Gründung des Unternehmens im Jahr 1897 setzte der Weinhändler und Gastronom Berthold Kempinski auf einen vorbildlichen Kundenservice. Seine Restaurants in Berlin gehörten zu den beliebtesten der Stadt, und als sein Unternehmen in die Hotellerie einstieg, war der Name Kempinski bereits für seine Qualität bekannt. 

In den folgenden Jahrzehnten wuchs Kempinski stetig, zunächst in Deutschland mit neuen Hotels in München, Hamburg und Frankfurt, später in den wichtigsten europäischen Destinationen. Im Jahr 1992 konnte das Unternehmen mehrere wegweisende Verträge in anderen Ländern abschließen und eröffnete sein erstes Hotel in China, das Kempinski Hotel Beijing Lufthansa Center. Die europäische Herkunft und der Ruf für Service und Qualität haben das Unternehmen in China schnell wachsen lassen und ermöglicht, Managementverträge für einige der bekanntesten Häuser des Landes abzuschließen, darunter zwei Hotels im kürzlich eröffneten Universal Beijing Resort.

Gleichzeitig expandierte Kempinski im asiatisch-pazifischen Raum, in Afrika und im Mittleren Osten, wo die Hotelgruppe oftmals überhaupt zu den ersten internationalen Hotelunternehmen gehörte. Im Jahr 2017 gab Kempinski mit dem ersten Fünf-Sterne-Luxushotel in Kuba, dem Gran Hotel Manzana Kempinski La Habana, sein Debüt auf dem amerikanischen Kontinent und hat seitdem mit einem zweiten Resort in Kuba und einem Resort in Dominica in der Region sein Portfolio ergänzt. Die jüngste Unterzeichnung des Kempinski Laje de Pedra Hotel & Residences, ein Wahrzeichen in Brasilien, das 2024 eröffnet werden soll, zeigt das langfristige Engagement des Unternehmens in diesem Teil der Welt.

"Unsere Auswahl an luxuriösen Hoteldestinationen wächst weiter. Allein in den letzten sechs Monaten konnten wir zehn neue Managementverträge für Hotels und Residenzen in Destinationen wie Lombok, Dubai, Saudi-Arabien und Istanbul unterzeichnen, ein eindeutiger Beleg für das Interesse der Eigentümer an unserer langjährigen Managementerfahrung. Wir sind stolz darauf, dass der Name Kempinski auf der ganzen Welt so hoch geschätzt wird", sagt Schroeder. "Für unsere Gäste bietet Kempinski heute eine Kombination aus moderner Eleganz und klassischem europäischen Luxus, verschönert mit lokalen Akzenten entsprechend der jeweiligen Destination. Während wir weltweit weiter wachsen, wird der Fokus immer auf Qualität statt Quantität liegen. Jedes neue Hotelprojekt muss gut zur Kempinski-Familie passen und uns erlauben, unsere Werte, die die Marke seit 125 Jahren definiert, aufrecht zu erhalten.”

Im Jahr 1897 begeisterte Berthold Kempinski seine Kunden mit Innovationen, die es in der Hotellerie bis dahin nicht gegeben hatte: kleine Aufmerksamkeiten wie das Servieren von Wein im Glas, das Angebot von Halbportionen und Menüs zum Festpreis. Heute lebt sein Vermächtnis weiter, denn Kempinski setzt seine Innovationen auf der ganzen Welt fort.

Der Neustart des Kempinski Discovery Treueprogramms in Zusammenarbeit mit der Global Hotel Alliance oder jüngste Initiativen wie die Einführung des Kempinski Fit-Room oder des neuen Titan Tikes Kids' Club zeigen, dass das Unternehmen nie aufgehört hat, innovativ zu sein.


Zurück

Vielleicht auch interessant

LaPosch – Living Lands hat in Biberwier in Tirol eine umfangreiche Erweiterung eröffnet. Zehn neue Unterkünfte, ein neues Torhaus mit Gastronomie und ein Gartenbad ergänzen das bestehende Chalet-Dorf.

Wyndham Hotels & Resorts hat das Vienna House by Wyndham Frankfurt South eröffnet. Das Hotel in Sachsenhausen startet mit 104 Zimmern und soll bis Ende 2027 auf 139 Zimmer und Suiten erweitert werden.

B&B Hotels hat erste Häuser der Revo Hospitality Group übernommen und betreibt damit erstmals mehr als 250 Hotels in Deutschland. Weitere Standorte sind bereits vertraglich gesichert und befinden sich in der Vorbereitung.

Das Mercure Bonn City Center hat Anfang Oktober 2026 direkt am Hauptbahnhof eröffnet. Das von DQuadrat Living betriebene Haus wird nun bis zum ersten Quartal 2027 bei laufendem Betrieb renoviert.

he Living Circle führt die Bergwelt Grindelwald seit dem 1. Oktober 2026 operativ. Das Hotel und die Betriebsgesellschaft hatte die Gruppe bereits Ende November 2025 übernommen; bis zur Übergabe blieb Swiss Design Collection Betreiberin.

Leonardo Hotels hat zum 1. Oktober 2026 drei ehemalige Revo-Hotels mit insgesamt 735 Zimmern als Betreiber übernommen. Die Häuser liegen in München, Hannover und Braunschweig.

Ex-prizeotel-Chef Connor Ryterski startet mit einem Hamburger Family Office die Hotelmarke Kumo. Zwei Neubauten in Hamburg und Köln sollen ab 2029 eröffnen.

Das Waldorf Astoria Rabat Salé hat das Restaurant Aldabaran im 33. Stock des Mohammed VI Tower eröffnet. Alain Ducasse verantwortet damit sein erstes Restaurant in Marokko.

Nach bundesweiten Durchsuchungen in Hotels und Reinigungsfirmen sitzen zehn Beschuldigte in Untersuchungshaft. Oberstaatsanwältin Christine Höfele zufolge sollen Beschäftigte wie einst Sklaven für den Profit der mutmaßlichen Täter in Abhängigkeit gehalten worden sein.

Jochen Swoboda, CEO der Gesellschaft, erklärt, Seminaris werde in seiner bisherigen Form nicht weiterbestehen, und weist eine wirtschaftliche Schieflage als Grund für den Betreiberwechsel zurück. Aroundtown hatte die Fortführung der acht Hotels unter der Marke Seminaris angekündigt; vier Häuser wurden am 1. Oktober bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten.