The Living Circle übernimmt die operative Führung der Bergwelt Grindelwald

| Hotellerie Hotellerie

Die Schweizer Hotelgruppe The Living Circle hat am 1. Oktober 2026 die operative Führung der Bergwelt Grindelwald übernommen. Die Übergabe sei bei laufendem Hotelbetrieb erfolgt, teilt das Unternehmen in seiner Medienmitteilung vom selben Tag mit. Bisherige Betreiberin des Alpine Design Resorts am Fuß des Eigers war die Swiss Design Collection.

Das Hotel und die Betriebsgesellschaft hatte The Living Circle bereits Ende November 2025 übernommen. Die Medienmitteilung unterscheidet dabei zwischen der Übernahme des Hotels von HRS Real Estate und der Übernahme der Betriebsgesellschaft von Swiss Design Collection. Bis zur symbolischen Schlüsselübergabe am 1. Oktober 2026 habe Swiss Design Collection den Betrieb weitergeführt.

Swiss Design Collection führte das Hotel bis zur Übergabe weiter

Die operative Übergabe sei in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der bisherigen Betreiberin vorbereitet worden. Der Hotelbetrieb laufe ohne Unterbrechung weiter, erklärt The Living Circle.

An der Feier zur symbolischen Schlüsselübergabe hätten benachbarte Hoteliers sowie Vertreter von Grindelwald Tourismus, Jungfrau Region Tourismus, den Jungfraubahnen, Schweiz Tourismus und der Gemeinde Grindelwald teilgenommen.

Mit der Bergwelt Grindelwald erweitere die Gruppe ihr Portfolio um ihre erste alpine Destination, erklärt Verwaltungsratspräsident Jürg Schmid. Das Haus solle als Alpine Design Resort eigenständig positioniert bleiben. Marco Zanolari, Geschäftsführer von The Living Circle, erklärt, den eigenständigen Charakter des Hotels bewahren und das Haus innerhalb der Gruppe weiterentwickeln zu wollen.

Die Bergwelt Grindelwald bietet 90 Zimmer und Suiten sowie zwei Residenzen

Das 2021 eröffnete Vier-Sterne-Superior-Hotel liegt in Grindelwald am Fuß des Eigers. Es verfüge über 90 Zimmer und Suiten sowie zwei Residenzen. Schweizer Holz und Naturstein prägten die Einrichtung; ausgewählte Zimmer und Suiten böten einen direkten Blick auf die Eigernordwand.

Der Fire & Ice Spa umfasse rund 800 Quadratmeter. Zur Ausstattung gehörten vier Saunen, ein Textildampfbad, ein Innenbecken, ein Whirlpool im Freien und ein Ruhebereich mit Kamin.

Das Restaurant BG’s Grill unter der Leitung von Küchenchef Urs Gschwend sei mit 16 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet. Die Küche verwende regionale Produkte und einen Holzgrill. Zum gastronomischen Angebot gehören außerdem The Seven Spirits Bar, die Zigarrenlounge The Other Club und die historische Pinte, deren Geschichte die Mitteilung auf das Jahr 1843 zurückführt.

The Living Circle nennt Auszeichnungen für das Hotel und seine Bar

Für The Seven Spirits Bar weist das Unternehmen 93 Punkte im Falstaff Barguide 2026 sowie die Auszeichnung als „Hotelbar des Jahres 2026“ aus. Barchef Ramiro Smith stehe zudem im Finale der Swiss Bar Awards 2026 in der Kategorie „Barkeeper of the Year“. Im Ranking der SonntagsZeitung von Karl Wild und Andrin Willi sei die Bergwelt Grindelwald als „Hotel des Jahres 2025“ ausgezeichnet worden.

The Living Circle beschreibt sich als Schweizer Hospitality- und Landwirtschaftsgruppe in Familienbesitz. Zum Portfolio zählt das Unternehmen fünf Hotels, ein Hideaway, elf Restaurants, drei Landwirtschaftsbetriebe und ein Weingut. Zu den weiteren Hotels gehören Castello del Sole in Ascona, Storchen Zürich, Alex Lake Zürich und Widder Hotel in Zürich. Als Hideaway führt die Gruppe das Château de Raymontpierre im Jura.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.



 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Während die Umsätze der Stadthotellerie in ganz Österreich steigen, verzeichnet Wien das dritte Monat in Folge rückläufige Erlöse pro verfügbarem Zimmer. Vertreter der Branchenverbände warnen vor weiteren Belastungen durch die geplante Erhöhung der Ortstaxe.

Wyndham meldet für das dritte Quartal 2026 mehr Umsatz und einen niedrigeren Nettogewinn. Bei den Wachstumsangaben zum Zimmerbestand und zu geplanten Hotelprojekten bleibt die insolvente Revo Hospitality Group ausgeklammert.

Sachsen-Anhalts Gasthöfe meldeten im August 2026 einen Rückgang der Gästeankünfte um 20,2 Prozent und der Übernachtungen um 13,8 Prozent. Hotels garnis verzeichneten dagegen als einzige Betriebsart innerhalb der Hotellerie bei beiden Kennzahlen Zuwächse.

Die Privathotels Dr. Lohbeck wollen ihr Portfolio in Deutschland und Österreich bis 2028 von 25 auf 30 Hotels erweitern. Zum Wachstum sollen künftig auch Pachtverträge beitragen.

IHG meldet erstmals mehr als 1.000 eröffnete Hotels in Europa. Deutschland ist mit 198 eröffneten Häusern und 54 weiteren Projekten nach Unternehmensangaben der zweitgrößte europäische Markt.

Accor meldet für Deutschland eine wieder positive Nachfrage im Sommer und ein hohes einstelliges RevPAR-Wachstum im September. Konzernweit hebt die Hotelgruppe die Untergrenze ihrer Ergebnisprognose für 2026 an.

Die Hotelstars Union fordert die EU-Kommission auf, einen Sterneabgleich in mögliche Abhilfemaßnahmen oder Verpflichtungszusagen im Verfahren gegen Booking.com aufzunehmen. Der Plattform bietet sie die Anbindung an ihre offiziellen Klassifizierungsdaten kostenfrei an.

Motel One eröffnet das Frankfurt-Riverside in einem ehemaligen Flemings Hotel. Das Haus gehört zu sieben übernommenen Standorten in Deutschland und Österreich und wurde mit Bezügen zum Osthafen und zur Frankfurter Streetart-Szene neugestaltet.

Der Immobilienkonzern Covivio erwartet durch eine neue Betreiberstruktur für sechs deutsche Hotels jährliche Einsparungen von drei Millionen Euro. Das Management habe die Gesellschaft im dritten Quartal an Radisson und Odyssey übertragen.

Die EU-Kommission untersucht den Umgang von Booking.com mit betrügerischen Angeboten, Phishing und bezahlten Platzierungen. Das Unternehmen erklärt, uneingeschränkt mit der Behörde zusammenzuarbeiten.