1912 Hotels übernimmt Strandhotel Ahlbeck

| Hotellerie Hotellerie

1912 Hotels hat die operative Führung des Strandhotels Ahlbeck auf der Insel Usedom übernommen. Wie das Unternehmen mitteilt, ist im Zuge dieser Übernahme eine strategische Neupositionierung der Immobilie als gehobenes Urlaubsziel geplant. Das entsprechende Konzept wird derzeit geprüft und soll vor dem Start der kommenden Saison umgesetzt werden.

Das Hotel befindet sich direkt an der historischen Promenade von Ahlbeck und verfügt über einen unmittelbaren Zugang zum Strand sowie Meerblick. Der Standort gehört zu den etablierten Seebädern in Deutschland und ist für seine Resort-Architektur sowie eine ganzjährige touristische Nachfrage bekannt. Das Objekt umfasst insgesamt 105 Gästezimmer, ein Restaurant mit Bar sowie eigene Parkmöglichkeiten auf dem Gelände.

Neuausrichtung der Betriebsstrategie und Gastronomie

Nach Angaben des Unternehmens bildet die vorhandene Infrastruktur die Grundlage für die geplante operative und kommerzielle Neuausrichtung. Teil der Übernahme ist die Einführung einer neuen Strategie für den Betrieb und den Vertrieb, um die Marktpositionierung des Hauses zu stärken. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Weiterentwicklung des gastronomischen Angebots.

Das Restaurantkonzept soll so verändert werden, dass es künftig verstärkt als eigenständiges Ziel für Hotelgäste und den lokalen Markt fungiert. Laut Mitteilung bietet die Lage an der Strandpromenade eine Basis für eine langfristige Wertsteigerung der Immobilie. Das Unternehmen arbeitet nach der Übernahme eng mit Partnern zusammen, um die Neupositionierung vorzubereiten.

„Das Strandhotel Ahlbeck bietet eine Kombination aus historischer Architektur, Strandlage und Standortattraktivität“, erklärt Audun Lekve, Vorstandsvorsitzender der 1912 Hotels. Man sehe erhebliches Potenzial, die Positionierung des Hotels und das Gästeerlebnis durch eine sorgfältig geplante Strategie weiter zu stärken, so Lekve weiter. Weitere Details zum künftigen Konzept und zum Angebot für Gäste sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.