25hours Hotel in Wien präsentiert neue Lobby

| Hotellerie Hotellerie

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien präsentiert nach einer Umbauphase einen neu gestalteten Lobbybereich. Die Neugestaltung wurde mit dem Ziel umgesetzt, die Optik an das ursprüngliche Zirkusthema anzupassen und dieses gestalterisch neu auszurichten. Das Konzept greift dabei das Thema der Stadt Wien als Kulturstandort auf und bewegt sich nach Hotelangaben zwischen Realität und Illusion.

Die mehrmonatige Umgestaltung wurde von BWM Designers & Architects umgesetzt, die das ehemalige Studentenwohnheim bereits im Jahr 2013 in das Hotel umgewandelt hatte. Nach Angaben des Unternehmens wurden im Zuge der Arbeiten die Abläufe und die Kommunikation durch eine veränderte Raumaufteilung angepasst. Die Rezeption ist nun direkt auf den Eingang und die eintreffenden Gäste ausgerichtet. Der integrierte Hotelshop erhielt ebenfalls eine veränderte Gestaltung. Am sogenannten Apero-Tresen stehen Arbeitsplätze für den Tagesbetrieb zur Verfügung, während ein integriertes Kino mit zwölf Sitzplätzen regelmäßige Filmvorführungen anbietet.

Erich Bernard von BWM Designers & Architects: „Die Idee war, Ereignisse zu schaffen, die Aufsehen erregen – ein Spektakel für alle, mit Attraktionen, die sich zwischen Realität und Illusion bewegen. Gleichzeitig konnten durch neue Zonierungen Abläufe und Kommunikation verbessert werden.“
 

Künstler David Meran entwirft zentrales Gestaltungselement aus Wolle

Der Künstler David Meran gestaltete für den Eingangsbereich ein zentrales, farbiges Säulenelement unter dem Titel „4 Akte in Wolle“. Die darauf angebrachten Texte wie „1. Du bist (Pause) hier“, „2. Nichts fehlt (Pause) jetzt“, „3. Alles ruht (Pause) in dir“ und „4. Bleib noch (Pause) etwas“ dienen als Anspielung auf Wien als Theaterstadt und sollen zum Verweilen einladen. Die im Raum verlegten Teppichflächen bestehen zu 100 Prozent aus neuseeländischer Wolle. Ergänzt wird die farbliche Gestaltung des Raumes durch rote Töne bei den Teppichen der Zimmerflure, den Samtvorhängen sowie den Stoffbezügen der Sitzmöbel.

Der Künstler Spencer Chalk-Levy zeichnet für die visuelle Gestaltung der Aufzüge und der Wandkunst in der Lobby verantwortlich. Seine großformatigen Arbeiten, die laut Mitteilung wie ein „Barockes Graffiti“ wirken, nutzen die Technik der Trompe-l’oeil-Kunst, um auf flachen Oberflächen eine dreidimensionale Wirkung zu erzeugen. Dies zeigt sich unter anderem an aufgemalten Wandverzierungen in den pink und orange gestalteten Fahrstühlen.

Weitere Modernisierungsmaßnahmen 

General Managerin Patricia Rzehatschek zieht Bilanz zum Abschluss der Arbeiten im Empfangsbereich: „Unsere neue Lobby ist für uns weit mehr als nur un Raum – sie ist ein lebendiges Statement voller Kreativität und Lebensfreude. Ich bin unglaublich stolz auf all die Künstler und Designer, die mit so viel Leidenschaft und Fantasie hier etwas ganz Besonderes geschaffen haben.“

Die Renovierung der Suiten bildet den nächsten Schritt der Modernisierung des Gebäudes. Patricia Rzehatschek erklärt dazu: „Für uns ist dies der perfekte Start in die Zukunft, in der Kunst, Kultur und Kulinarik im Mittelpunkt stehen werden. Und wir blicken voller Vorfreude nach vorne: 2027 beginnen wir mit der Renovierung unserer Suiten und schlagen damit ein neues, aufregendes Kapitel auf. Wir laden alle Gäste ein, Teil dieser neuen Ära zu werden und sie gemeinsam mit uns zu erleben.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.