33 Hotels aus zehn Ländern wollen „Hotelimmobilie des Jahres 2024“ werden

| Hotellerie Hotellerie

Für die europäische Auszeichnung „Hotelimmobilie des Jahres 2024“, die im Rahmen der Fachkonferenz 196+ forum München am 9. Oktober im Hotel Bayerischer Hof München verliehen wird, haben sich in diesem Jahr 33 Hotels aus zehn Ländern beworben.

Ein starkes Bewerberfeld kommt wieder aus Deutschland, die weiteren Hotels verteilen sich auf Dänemark, Finnland, Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Serbien und Ungarn. 

Andreas Martin, Jury-Vorsitzender: „Umnutzungen von Bestandsimmobilien anderer Immobilienklassen, sowie Neupositionierungen von nicht mehr zeitgemäßen Hotelimmobilien, die ganz oder teilweise abgerissen oder auch durch eine neue Hotelmarke nach Revitalisierung und Attraktivierung ersetzt wurden, sind im diesjährigen Bewerberfeld inzwischen in der Überzahl. Dies ist letztlich keine Überraschung, sondern hat sich in den letzten Wettbewerben bereits abgezeichnet und spiegelt sich auch im aktuellen Marktgeschehen ab, das für komplette Neuentwicklungen aktuell eher schwierige Rahmenbedingungen bereithält."

"Auch die Ferienhotellerie ist mit rund einem Drittel der Bewerber wieder stark vertreten und etabliert sich zunehmend als ernst zu nehmende Assetklasse für Investoren. Auf die interdisziplinäre Fachjury wartet wieder die anspruchsvolle Aufgabe, aus einem heterogenen Bewerberfeld mit ganz unterschiedlichen Betriebskonzepten aus Stadt und Land, sowie von der Küste und in den Bergen, eine Nominierungsauswahl zu treffen.“

Am diesjährigen Wettbewerb konnten Hotels teilnehmen, die zwischen Januar 2023 und Juli 2024 in Europa neu gebaut und eröffnet oder nach kompletter Schließung umgebaut und neu positioniert wurden. Auf der Jurysitzung Anfang September werden aus allen Bewerbungen bis zu zehn Nominierte gewählt, die im Rahmen der Fachkonferenz 196+ forum in München präsentiert werden.

Bei der Bewertung der eingereichten Bewerbungen ist das Zusammenspiel folgender Kriterien, unabhängig von der Kategorisierung des Hotels, maßgeblich: Architektur und Gestaltung, Integration in das Projektumfeld, Nachhaltigkeit und technische Innovation, Originalität des Konzeptes sowie Wirtschaftlichkeit.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.