594 Piraten im Lego-Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Das Legoland in Günzburg, nahe Ulm, Pirateninsel Hotel für 26,6 Millionen Euro eröffnet. In den Hotel, auf einem Areal so groß ist wie sieben Fußballfelder, können 594 Kinder gleichzeitig übernachten. Das Legoland-Feriendorf hatte 2017 eine Auslastung von über 92 Prozent.

Dabei kamen die Übernachtungsgäste aus insgesamt 116 Nationen. 60 Prozent der Besucher reisten für ihren Kurzurlaub im Resort aus dem Ausland an. Der Bau des neuen Pirateninsel-Hotels sei dabei eine logische Konsequenz der großen Nachfrage und Auslastung gewesen, sagt das Unternehmen. Legoland verweist auf ein „einzigartiges Konzept“.

Die Fassade und alle weiteren Bereiche sind auf das Lego-Seeräuber-Thema abgestimmt: der Eingangsbereich mit seinem 15 Meter langen Segelmast, die Zimmer, das Restaurant-Menü, der große Piratenschiff-Abenteuerspielplatz vor dem L-förmigen Hotelkomplex, selbst die Kinder-Schlafschiffchen sind mit einer Lego-Bauplatte im Bug ausgestattet. 

„Bei uns können die Gäste nicht nur nächtigen und speisen wie Ritter, Abenteurer und Prinzessinnen. Ab jetzt können wir 594 Piraten pro Nacht im Legoland Deutschland Resort willkommen heißen. Damit erweitert sich die Kapazität des Feriendorfs um 28 Prozent auf 2.644 Gäste pro Nacht“, sagte der Geschäftsführer des LEGOLAND Deutschland Resorts Martin Kring.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Investmentgesellschaft Ardian und die Wohnplattform Rockfield haben eine Mehrheitsbeteiligung an dem Hybridhotel The Social Hub in Berlin am Alexanderplatz erworben. Die Transaktion markiert den ersten Schritt der neuen Wachstumsstrategie.

Stayery expandiert nach Österreich und realisiert gemeinsam mit der Real-Treuhand Immobilien ein neues Haus in Wien. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Anfang 2030 vorgesehen.

Wenn Prozesse digitalisiert und automatisiert werden, muss dies immer mit einem finanziellen ROI einhergehen, sagt Lukas Fritschi, CEO von b_smart hospitality in einer neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“. Wie das insbesondere auch Hotels in B-Lagen gelingen kann und welche Balance dabei wichtig ist, lesen Sie im Beitrag – oder hören Sie im Gespräch mit Host Oliver Meyer.

Die IHG-Marke Ruby hat mit dem Ruby Lilou ihr erstes Hotel in Frankreich eröffnet. Das Haus in Marseille verfügt über 237 Zimmer und wird gemeinsam mit dem neuen Ruby Yani Workspace betrieben.

Novum Hospitality weist für 2025 Gesamterlöse von 450,9 Millionen Euro aus, 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Zugleich integrierte die Hotelgruppe 40 Bestandshotels in die IHG-Systeme und sicherte acht Neubauprojekte.

Likestay erweitert sein Portfolio um zwei gepachtete Hotels auf rund 250 Zimmer. In Bochum übernimmt die Marke den Betrieb des bisherigen Wald & Golfhotels Lottental aus der Insolvenz, in Regensburg das bisherige Atrium im Park Hotel.

Aroundtown hat auch das HanseDom Hotel in Stralsund an Sunday Hotels vermietet. Das Hotel soll vollständig renoviert und dafür vorübergehend geschlossen werden; parallel ist eine Modernisierung des HanseDom geplant.

Premier Inn plant ein Hotel mit 244 Zimmern im Münsteraner Quartiersensemble „Drei Schwestern“. Das Haus am Dortmund-Ems-Kanal soll 2029 eröffnet werden.

Hotel Indigo hat weltweit das 200. Hotel eröffnet. Die zur IHG-Hotelgruppe gehörende Marke verdoppelte damit seit 2019 die Zahl ihrer eröffneten Häuser. Weitere 134 Hotels befinden sich derzeit in der Entwicklung.

Generator erweitert seine Präsenz in London und Paris. Das Unternehmen übernimmt das Novotel London Greenwich und unterzeichnet einen Managementvertrag für ein Bürogebäude im 13. Pariser Arrondissement.