Ardian und Rockfield erwerben Mehrheit am Berliner Hybridhotel The Social Hub

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Die Investmentgesellschaft Ardian und die Wohnplattform Rockfield haben über ihre Plattform für studentisches Wohnen eine Mehrheitsbeteiligung an dem Hybridhotel The Social Hub in Berlin am Alexanderplatz erworben. Das Gebäude umfasst 474 Einheiten auf zehn Etagen und verbindet studentisches Wohnen mit Angeboten für Lang- sowie Kurzzeitaufenthalte sowie öffentlichen Bereichen. Die Transaktion markiert den ersten Schritt der neuen Wachstumsstrategie von The Social Hub, die auf ein sogenanntes Asset-Light-Modell ausgerichtet ist.

Nach Angaben der Unternehmen begründet die Transaktion eine neue strategische Partnerschaft zwischen Rockfield, Ardian und The Social Hub. Die Marke bleibe mit einer Minderheit an der Immobilie beteiligt und werde das Objekt im Rahmen eines langfristigen Managementvertrags weiterbetreiben. Als weitere Investoren beteiligen sich zudem APG und GIC, die langfristiges Kapital für zukünftige Investments bereitstellen. Der Finanzmanager Denis Montrelay erklärt dazu, dass dieser Schritt ein wichtiger Meilenstein für den europaweiten Ausbau des Betreibermodells sei.

Umfassendes Sanierungsprogramm zur Aufwertung geplant

Die Partner planen ein Sanierungsprogramm in zweistelliger Millionenhöhe, um die Qualität des Objekts entlang der Markenstandards weiter zu verbessern. Zu den geplanten Maßnahmen gehören modernisierte Zimmer sowie erweiterte Gemeinschaftsflächen wie ein neuer Co-Working-Bereich, Tagungsräume, ein Innenhof, ein Fitnessstudio und gastronomische Einrichtungen. Der Investmentdirektor Mats Bartels betont, dass Berlin zu den attraktivsten und am stärksten unterversorgten Märkten für studentisches Wohnen in Europa gehöre.

Für Rockfield und Ardian handelt es sich um das zweite Investment ihrer paneuropäischen Strategie für studentisches Wohnen auf dem deutschen Markt. Zuvor hatten die Partner im vergangenen Sommer ein Studentenwohnheim in Aachen erworben. Europaweit beläuft sich das Gesamtinvestmentvolumen der Strategie nun auf mehr als 1,16 Milliarden Euro sowie rund 7.500 Betten. In Berlin verzeichnet der Markt rund 200.000 Studierende bei einer Versorgungsquote für zweckgebundene Studentenunterkünfte von lediglich knapp 10 Prozent.

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