60 Nachwuchstalente starten bei Achat

| Hotellerie Hotellerie

„Der Nachwuchs ist die Zukunft des Unternehmens“, sagt Claudia Heger, Head of Human Resources bei den Achat Hotels. „Und deshalb muss dieser die bestmögliche Ausbildung erhalten – in allen Facetten und Bereichen.“ Die garantiert die mittlerweile auf rund 50 Häuser angewachsene Hotelgruppe seinen Azubis: 57 neue sind es in diesem Jahr, hinzu kommen drei Dual Studierende.

„Das ist ein wirklich tolles Ergebnis, herrscht doch aktuell ein veritabler Mangel an Nachwuchskräften in unserer Branche“, so Heger weiter. Mit einen Grund für diese positive Entwicklung sieht die HR-Managerin in der vor kurzem neu gestarteten Karriere-Website, auf der potenzielle Bewerber angeworben werden. Spitzenreiter 2023 in Sachen Azubi-Neueinstellungen ist das 99 Zimmer große Achat Hotel Monschau mit ganzen sechs neuen Nachwuchskräften.

Vom Start mit Welcome-Days bis zum Azubi-Boost-Camp

Im Rahmen der nun anstehenden Onboardingphase werden die Debütanten ihren neuen Arbeitgeber, die Unternehmenswerte und -Philosophie intensiv kennenlernen. Danach stehen erste fachliche und auch persönliche Coachings auf dem Programm.

Traditionell kommen die „Neuen“ bei den Achat Hotels zunächst im Rahmen der Welcome Days zusammen. Vier Tage lang erhalten sie gemeinsam intensive Schulungen in Theorie und Praxis von einem professionellen Ausbilderteam aus den eigenen Reihen. Danach geht es in die Ausbildungsbetriebe vor Ort. In eineinhalb Jahren treffen sich die Azubis im „Halbzeit-Camp“ erneut, um gemeinsam auf die Zwischenprüfung vorbereitet zu werden. Am Ende der Ausbildung steht dann das „Azubi-Boost-Camp“ auf dem Programm, das die Teilnehmer fit für die praktischen und schriftlichen Abschlussprüfungen macht.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?