600 Betten: a&o eröffnet erstes Hostel in Polen

| Hotellerie Hotellerie

Premiere in Polen: Seit. Februar heißt a&o-Gäste in einem Hostel in Warschau willkommen. Das erste Haus der Berliner Gruppe in dem Land bietet 199 Zimmer und 600 Betten und ist damit zugleich das größte Marken-Hostel der Hauptstadt. „Warschau ist ein weiterer Meilenstein für a&o“, betont Gründer und CEO Oliver Winter, „wir freuen uns, dass wir unsere Expansion in Osteuropa mit einem solchen Haus weiter voranbringen.“

Nach nur rund zwölfmonatiger Umbauzeit, präsentiert sich das achtstöckige, ehemalige Bürogebäude in Warschaus Stadtteil Wola jetzt im neuen a&o-Design. Es bietet neben 199 Zimmern, 106 Doppel-, 85 Familien- und acht Mehrbettzimmer, auch die a&o Kids Corner, einen CoWorking Space sowie eine zentrale Gästeküche.

Die 1,7 Millionen-Metropole Warschau wächst in der Gunst der Reisenden: 10 Millionen Tages- und Übernachtungsgäste verzeichnete die Stadt im Jahr 2018, 30 Prozent beträgt der Anteil internationaler Gäste. Neben Warschau plant a&o in Polen noch weitere Standorte wie Krakau oder Breslau. Henri Wilmes, Chief Investment Officer: „Warschau ist eine Europa-Destination – nicht nur für die junge polnische Bevölkerung, sondern auch international, für Leisure und Business.“ Dass a&o seine Polen-Premiere „mit einem solch vielversprechenden Projekt startet“ sei „ein wirklich gutes Signal“ für das weitere Osteuropa-Wachstum von a&o.

Mit 125.000 Familien, 13.000 Klassenreisen und 7.000 weiteren Gruppen mit mehr als 9 Personen hatten Gruppenreisen auch 2018 nach wie vor den größten Anteil am Gästeaufkommen bei a&o. Mit rund 28.500 Betten in 23 Städten und acht Ländern, hat sich a&o seit Gründung im Jahr 2000 zur führenden europäischen Hostelkette entwickelt. Aktuell buchbar sind 39 Häuser in 23 Städten und acht Ländern Europas. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die MHP Hotel AG hat ihren testierten Jahresabschluss 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldet steigende Umsätze und ein höheres EBITDA sowie einen Umsatzanstieg im ersten Quartal 2026.

Die Schollen Hotelberatung hat ihren Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht. Der Bericht analysiert die zwölf größten Hotelstandorte in Nordrhein-Westfalen sowie aktuelle Entwicklungen bei Nachfrage, Projekten und Hotelinvestments.

Eine aktuelle Umfrage der American Hotel & Lodging Association belegt, dass die Hotelnachfrage zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in vielen US-Städten deutlich unter den Erwartungen bleibt.

Leitungswasserschäden zählen zu den häufigsten Schadenursachen im Hotel und können erhebliche wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Insbesondere gesperrte Zimmer und daraus resultierende Umsatzeinbußen führen zu Belastungen. Ein neuer Leitfaden zeigt die Risiken auf und sagt, wie sich Hoteliers absichern können.

Der Hotelverband hat seine AGB-Empfehlungen für Hotels an die aktuelle Rechtsprechung angepasst. Die Neufassungen sollen das Abmahnrisiko senken und die Rechtssicherheit im Umgang mit Gästen und Partnern erhöhen. Der Verband empfiehlt bisherige Versionen in allen Vertragsunterlagen, E-Mail-Vorlagen und auf Internetseiten gegen die aktuellen Fassungen auszutauschen.

Die HSMA hat die Bewerbungsfrist für den Social Media Award 2026 für Hotels im deutschsprachigen Raum eröffnet. Im Fokus des Wettbewerbs stehen strategische Ansätze und messbare Erfolge in der digitalen Kommunikation sowie im Employer Branding.

Die Radisson Hotel Group eröffnet in Danzig ihr erstes polnisches Haus der Marke Prize by Radisson. Das Hotel mit 125 Zimmern setzt auf ein funktionales Design im mittleren Preissegment und markiert den Beginn einer Expansion in polnischen Metropolen.

Wyndham meldet für das erste Quartal 2026 ein Wachstum der Systemgröße und der Pipeline auf Rekordniveau. Die laufende Insolvenz der Revo Hospitality Group belastet jedoch das operative Ergebnis durch Gebührenstundungen und führt zur Übernahme von zwei europäischen Hotels.

Whitbread erreicht mit Premier Inn erstmals einen Gewinn im Deutschlandgeschäft und kündigt einen umfassenden Umbau seines Gastronomieangebots an. Medien berichten zudem über einen geplanten Stellenabbau im Zuge der Neuausrichtung.