6.000 Apartments, vier neue Märkte – Limehome feiert Rekordjahr

| Hotellerie Hotellerie

Limehome setzte sein starkes Wachstum auch im Geschäftsjahr 2023 fort. Im vergangenen Jahr vergrößerte das Unternehmen sein Apartment-Portfolio auf insgesamt 6.000 Apartments und expandierte in vier neue Märkte. 

Deutschland ist weiterhin der stärkste Markt des Serviced Apartment-Anbieters. Bis Ende 2023 unterzeichnete Limehome Verträge für rund 1700 neue Apartments in der Bundesrepublik, die mit insgesamt 3700 Apartments rund 60 Prozent des Portfolios darstellen. Kurz vor Jahresende unterzeichnete Limehome zudem ein neues Großprojekt mit 130 Apartments in der Berliner Klosterstraße. Weitere Projekte des Rekordjahres 2023 liegen in Stuttgart-Zuffenhausen und im Bremer Balgequartier.

Limehome setzt neben Metropolen, in denen rund die Hälfte der Apartments liegen, auf Groß- und Mittelstädte wie Nürnberg, Lübeck und Göppingen. Diese Strategie ist auch in den europäischen Märkten erfolgreich: In Österreich wuchs der Apartment-Anbieter im vergangenen Jahr dreimal so stark wie noch 2022. In der Schweiz gelang der Markteintritt mit einem Standort in Zürich.

Neue Standorte in Italien, Griechenland, Portugal und Spanien machten 2023 ein Drittel der neu unterzeichneten Einheiten aus. In den Niederlanden expandierte der Serviced Apartment-Anbieter ebenfalls und erhöhte zuletzt auf drei Standorte in Amsterdam. Bereits im ersten Quartal 2024 eröffnen 50 Einheiten in Sloterdijk, ebenso wie weitere elf Units im Stadtzentrum unweit des belebten Leidseplein. Und Limehomes europäische Präsenz wird weiterwachsen: 40 Prozent der 2023 unterzeichneten Apartments liegen außerhalb Deutschlands. 

Der Serviced Apartment-Anbieter verdoppelte seinen Umsatz 2023 nach starken Wachstumsjahren 2020-2022 abermals und nähert sich der dreistelligen Millionenmarke. Die 2023 unterzeichneten Apartments werden nach Fertigstellung zusätzliche Einnahmen von rund 120 Mio. Euro einbringen.

Auch personell vergrößert sich das Unternehmen deutlich. In einem Jahr, das in der Digitalbranche von Entlassungen und Insolvenzen geprägt war, stellten die Münchener 126 neue Mitarbeitende ein. Europaweit sind nun 266 „limehomies” aus 42 Ländern aktiv.

Josef Vollmayr, Co-Gründer und Co-CEO von Limehome, blickt positiv auf die Geschäftsentwicklung: „2023 war ein Jahr voller Herausforderungen, aber auch ein Jahr des starken Wachstums für limehome. Unsere Fähigkeit, in einem schwierigen Umfeld zu expandieren und gleichzeitig profitabel zu bleiben, ist ein klares Zeichen unserer Stärke und Innovationskraft. Ich bin stolz auf unser Team und das, was wir gemeinsam erreicht haben. 2024 sind wir bestens positioniert, um unsere führende Marktstellung weiter auszubauen und in neue Märkte zu expandieren. Langfristig wollen wir limehomes Angebot in ganz Europa und auch darüber hinaus anbieten. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wollen wir unser Angebot auf 20.000 Apartments steigern.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.