Ab Silvester ist Schluss im Münchner Königshof

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Der Königshof ist in der Münchner Hotellerie eine Institution. Seit mehr als 100 Jahren beherbergt das Traditionshaus am Stachus unter dem Namen schon Gäste, seit 80 Jahren führt die Familie Geisel die Geschäfte. Doch an Silvester ist Schluss im Hotel, auch das Sternerestaurant macht die Schotten dicht. Anschließend wird der Königshof komplett abgerissen und neu aufgebaut. 

Für die drei Brüder Carl, Michael und Stephan Geisel bedeutet das natürlich eine ganze Menge Stress. Momentan merke man aber noch wenig von den anstehenden Veränderungen, wie die Süddeutsche beobachtet hat. Der Abriss ist aber nicht nur organisatorisch eine Herausforderung, auch technisch wird es nicht ganz einfach. Genau unter dem Hotel befinden sich ein S-Bahn-Tunnel und das Untergeschoss eines Einkaufszentrums. 

Wer bis zum Jahresende noch ein Andenken aus dem Königshof haben möchte, wird vielleicht in den leerstehenden Läden am Hotel fündig. Dort werden derzeit laut SZ Bilder, Lampenschirme und anderes Mobiliar zu günstigen Preisen aus den Hotelzimmern verkauft. Es müsse ja eh alles weg, wie Carl Geisel der Redaktion verriet. Und manche Gäste hätten sogar schon nach bestimmten Möbelstücken gefragt. 


 

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