Ab sofort buchbar: Hotelzimmer statt Zellen im The Knast in Berlin

| Hotellerie Hotellerie

Einschluss war gestern: Im ehemaligen Frauengefängnis in Lichterfelde geschieht alles freiwillig und im geschützten Rahmen. Ab sofort können Gäste die einstigen Zellen erstmals über Nacht buchen.

Im rechten Zellentrakt auf der ersten und zweiten Etage befinden sich neun Zellenzimmer in verschiedenen Kategorien, die ab sofort verfügbar sind. Für diese Räume wurden zwei bis vier Zellen zusammengelegt, wodurch Flächengrößen zwischen 13 und 30 Quadratmetern entstanden sind. Im ausgebauten Dachgeschoss entstehen zurzeit noch vier Suiten mit individuellen Schnitten und eigenem Charakter.

Für die Gestaltung der Zimmer wurden maßgeschneiderte Möbel und Einbauten verwendet, während Metall als prägendes Element an die früheren Gitter erinnert. Der historische Farbton Anthrazit sowie die Signature-Farbe Weinrot bestimmen das visuelle Konzept der Zimmer.
 

Bäder und Ausstattung prägen Raumkonzept

Die Badezimmer entstanden in Zusammenarbeit mit der Design-Marke Axor und sind unter anderem mit roségoldenen Armaturen, schwarzen Fliesen, Glastüren, Regenduschen, Fußbodenheizungen sowie naturkosmetischen Pflegeprodukten ausgestattet. Ergänzend präsentiert das Haus wechselnde Kunstwerke lokaler Akteure in den Räumen. Zur Eröffnung zeigt der Standort Werke von Anne Bengard, wie Geschäftsführerin Janina Atmadi mitteilt. Die Künstlerin prägte bereits das frühere Restaurant des Hauses mit ihren Arbeiten.

Ein großer Garten bietet Rückzugsmöglichkeiten für Hotel- und Restaurantgäste. In der wärmeren Jahreszeit bringt die Kulinarik hier Menschen zusammen, die Fine-Dining-Erlebnisse zu schätzen wissen. Im Restaurant selbst begleitet die Küche Dinner für zwei, entspannte Treffen und stilvolle Anlässe gleichermaßen. In der Bar findet sich eine Auswahl an Klassikern und modernen Kompositionen,

Janina Atmadi fasst zusammen: „Wir verstehen The Knast als denkmalgeschützten Kulturstandort. Es ist ein Ort mit Geschichte, an dem frühere Kontrolle in bewusste Freiheit übersetzt wird. Nach dem Motto: Not for everyone. But exactly for the right ones." So gilt wie in allen Räumen des Kulturstandorts The Knast auch im Boutique-Hotel: nur für Erwachsene.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.