Accor-Aktien brechen nach Abstufung ein

| Hotellerie Hotellerie

Die Aktien des französischen Hotelkonzerns Accor sind gesstern abgestürzt. Zuvor hatte die US-Bank JPMorgan Accor-Papiere abgestuft. Laut ntv brachen die Accor-Titel zeitweise um neun Prozent ein und waren mit 21,20 Euro so billig wie zuletzt vor zwei Jahren. Der Absturz der Accor-Aktie zog auch andere touristische Papiere mit in die Tiefe. Kürzlich hatte Accor-Chef Bazin in einem Interview noch gesagt, dass es ihn „ankotze“, dass er in den letzten zehn Jahren kaum Werte für seine Anteilseiger geschaffen habe.

Die US-Bank JPMorgan hatte Accor von „Neutral“ auf  „Underweight“ abgestuft und das Kursziel von 35,50 auf  21,00 Euro gesenkt. Ihre Sorgen um den Hotelkonzern überträfen mittlerweile die bisherigen Kaufargumente, schrieb Analystin Estelle Weingrod in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. So sei der Geschäftsmix weniger robust als bei Wettbewerbern, weshalb die Markterwartungen für 2023/24 zu hoch seien. Der Bewertungsaufschlag zur Konkurrenz wie IHG und Whitbread sei deshalb ungerechtfertigt. (mit dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.