Accor expandiert mit der Handwritten Collection in der Schweiz

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelgruppe Accor baut ihre Präsenz in der Schweiz weiter aus. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde der Vertrag für das Hotel Aeschi Interlaken unterzeichnet. Das Haus wird künftig als Teil der Marke Handwritten Collection geführt. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für den Sommer 2026 geplant. Mit diesem Schritt ergänzt die Gruppe ihr Portfolio in der Alpenregion um eine weitere Adresse im Berner Oberland.

Vollständige Neugestaltung des Hauses durch den Eigentümer

Derzeit wird das Objekt einer umfassenden Renovierung unterzogen. Nach Angaben des Unternehmens wird das Haus nach der Fertigstellung über 40 Zimmer verfügen. Das Raumangebot umfasst 29 Standard-Doppel- und Zweibettzimmer, ein Familienzimmer sowie zehn Suiten. Ergänzt wird die Ausstattung durch ein Restaurant, eine Bar, zwei Tagungsräume und eine Sauna. Laut Mitteilung richtet sich das Angebot sowohl an Freizeitreisende als auch an Teilnehmer kleinerer geschäftlicher Zusammenkünfte.

Strategische Bedeutung des Standorts im Berner Oberland

Das Hotel befindet sich in der Gemeinde Aeschi, rund fünf Kilometer vom Thunersee und 16 Kilometer von Interlaken entfernt. Nach Angaben des Betreibers bietet die Lage eine Anbindung an Skigebiete wie Wengen und Grindelwald sowie an ganzjährige Outdoor-Aktivitäten. „Die Schweiz bleibt ein zentraler Wachstumsmarkt für Accor. Als führende Hotelgruppe des Landes mit rund 80 Hotels sehen wir weiterhin großes Potenzial, unsere Präsenz über Segmente und Destinationen hinweg gezielt auszubauen“, sagt Thiemo Willms, Vice President Development Central Europe bei Accor, laut Mitteilung.

Internationale Zusammenarbeit bei Eigentum und Hotelbetrieb

Eigentümer und Betreiber des Hotels sind Rajiv Khanna und sein Sohn Yajush Khanna. Die Familie führt bereits eine Partnerschaft mit Accor in Indien. Für das Unternehmen stellt das Projekt in Aeschi laut Rajiv Khanna einen wichtigen Meilenstein dar, um ein Hotelvorhaben in Europa zu realisieren. Die 2023 eingeführte Marke Handwritten Collection ist seit ihrer Markteinführung auf über 40 Hotels mit mehr als 7.000 Zimmern weltweit gewachsen. Sie richtet sich an unabhängige Eigentümer, die ihre Identität bewahren und gleichzeitig die Vertriebskanäle einer globalen Gruppe nutzen möchten.

Fokus auf alpine Ferienhotellerie im globalen Markt

Mit der neuen Adresse in der Schweiz baut die Gruppe ihre Position im Bereich der alpinen Ferienhotellerie aus. Nach Angaben des Unternehmens gehören bereits Hotels in Regionen wie Chamonix, Cortina d’Ampezzo und Whistler zum Portfolio. Accor betreibt weltweit insgesamt mehr als 5.800 Hotels in über 110 Ländern.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Handwritten Collection von Accor umfasst mittlerweile 50 Hotels in 20 Ländern. Mit über 50 weiteren Projekten in der Entwicklung setzt die Marke ihr globales Wachstum fort.

Das Center Parcs Nordborg Resort in Dänemark zieht nach dem ersten Betriebsjahr eine positive Bilanz. Die Eröffnung der Anlage im Juni 2025 führte in der gesamten Tourismusregion Sønderborg zu einem Wachstum der Übernachtungszahlen.

Die EPH Group AG gibt im Rahmen einer Barkapitalerhöhung neue Aktien mit einem Gesamtvolumen von rund 10,3 Millionen Euro aus. Die Erlöse sollen in die Finanzierung und den Ausbau von Premium-Hotelprojekten im DACH-Raum fließen.

Das leerstehende Hotel auf der Wartburg wird für eine neue Nutzung saniert, wobei das bisherige Fünf-Sterne-Konzept aufgegeben wird. Die Planungen für das historische Gebäude laufen, während die Bauarbeiten ab 2028 starten sollen.

Die Marriott-Marke Design Hotels integriert 16 US-amerikanische Häuser von Palisociety mit insgesamt über 1.000 Zimmern in ihr Portfolio. Die Expansion umfasst fünf verschiedene Untermarken des im Jahr 2008 von Avi Brosh gegründeten Unternehmens.

Statt eines Abrisses soll das Münchner Arabellahaus umfassend revitalisiert werden. Geplant sind unter anderem ein Durchbruch über fünf Stockwerke, zusätzliche Wohnungen, öffentlich zugängliche Dachflächen und Europas längste Außenrolltreppenanlage. In dem Haus befindet sich auch ein Hotel mit knapp 450 Zimmern.

51 Eigentümer von Marriott-Hotels fordern laut Medienberichten eine stärkere Beteiligung an den Erlösen des Bonusprogramms Bonvoy. Hintergrund sind steigende Einnahmen aus Kreditkartenpartnerschaften und Streit über die Finanzierung von Prämienübernachtungen.

Das Hotel The Mandala und sein Restaurant Facil stehen für eine außergewöhnliche personelle Konstanz in der Luxushotellerie. Seit 25 Jahren führen dieselben Eigentümer das Berliner Haus, das sein Jubiläum mit einem kulinarischen Event und der Rückkehr zahlreicher ehemaliger Auszubildender feiert.

Das Hotel The Mandala und das Restaurant Facil am Berliner Potsdamer Platz feiern ihr 25-jähriges Bestehen. Das Haus setzt seit der Eröffnung unverändert auf ein beständiges Designkonzept und ein markantes, aufschiebbares Glasdach.

Art-Invest Real Estate hat das Four Points Flex by Sheraton Hotel in Essen mit 174 Zimmern von einem institutionellen Fonds erworben. Der Betrieb des Hotels wird künftig über die The Chocolate on the Pillow Group geführt.