Accor: Ibis Hotels wollen sich lächelnd und mit Design neu erfinden

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Einstmals Vorreiter in der Budget- und Economy-Hotellerie, wollen sich die Ibis-Hotels neu erfinden. Dafür fliegt der Rezeptionstresen komplett raus und „Locals“ und Muisk sollen reinkommen. Auf letzteres Mittel setzen auch bereits viele andere Marken. „Smile Teams“ verbreiten zukünftig gute Laune.

Seit der Gründung im Jahr 1974 hat sich ibis zum europäischen Marktführer im Budget-Hotelsegment entwickelt und hält diese Position. Mit mehr als 1.100 Hotels und 150.748 Zimmern in 66 Ländern weltweit steht die Marke auf dem vierten Platz in ihrer Kategorie. Nun soll Reisenden, aber auch Einheimischen aus der Nachbarschaft „ein vollkommen neues Erlebnis ermöglicht“ werden. Dafür will Ibis auf Gastfreundschaft, Flexibilität und zwischenmenschliche Kontakte setzen. 

Die Marke sieht sich am Puls der Zeit und will Branchenveränderungen und neue Kundenbedürfnisse berücksichtigen, wie sie in einer aktuellen Ipsos-Studie[1]zum Ausdruck kommen: 80 Prozent der Befragten wünschen sich demnach, dass zeitgemäße Hotels Orte für soziale Interaktion sind, an denen sich alle – also auch Personen, die dort nicht übernachten – willkommen fühlen. 
Deshalb will Ibis jetzt lebendige Orte für soziale Interaktion schaffen. Dort sollen Menschen übernachten, essen, sich mit anderen treffen oder Livemusik genießen. Kunden, Reisende und Anwohner sollen bei Ibis flexibel nutzbare Räume finden, die eine ganze Reihe vielfältiger Möglichkeiten bieten. 

Mit mobilem Check-in ins zweite Zuhause
Auf die Rezeption, bisheriges Erkennungsmerkmal für Hotels schlechthin, soll verzichtet werden. Stattdessen wird das „Ibis Smile Team“ Gäste bei der Ankunft im Hotel begrüßen. Der Check-in erfolgt dann bei einem Drink an der Bar oder in der Lobby, per Tablet und eigens entwickelter Mobillösung (PMS fols mobile). Trotz zunehmender Technik soll der menschliche Kontakt zentrale Komponente im Umgang mit Gästen bleiben. Dies bestätigten 61 Prozent der Befragten, die angaben, beim Check-in und Check-out einen menschlichen Ansprechpartner einer technischen Lösung vorziehen würden. Die Marke will ihr Lobby-Konzept bis 2022 im gesamten internationalen Netz von Ibis einführen.
Im Februar 2019 startet zudem eine internationale digitale Kampagne in Kooperation mit der Agentur MRM. Ziel ist, Mitglieder des „Ibis Smile Teams“ ins Rampenlicht zu stellen. Auf einer Bildergalerie werden Mitarbeiterprofile zusammen mit Anekdoten und Testimonials zu sehen sein. Die Kampagne beginnt am 31. Januar 2019 in Frankreich, Großbritannien und der Schweiz.

Flexible Design-Lösungen für alle Hotelbereiche
Für einen persönlichen Empfang wechselt Ibis ab sofort von einem einheitlichen, standardisierten zu einem flexiblen und individuellen Ansatz, der auf drei neuen Gestaltungskonzepten basiert. Ausgewählte Designer in Europa, Lateinamerika und Asien legten bei der Entwicklung ihrer Konzepte Wert darauf, eine Verbindung mit der Umgebung zu schaffen, der Bar einen hohen Stellenwert einzuräumen und die Hotels für Reisende und Anwohner gleichermaßen attraktiv zu gestalten.
Reisende werden die Wahl zwischen Zimmern für eine bis sechsPersonen haben. Oder sie entscheiden sich für den neuen Smart Room: mit besonderer Größe und funktionalen Möbeln wird er allen Gästen Behaglichkeit, Komfort sowie Sicherheit bieten und Maßstäbe in Sachen Barrierefreiheit setzen.

Moderne Auswahl an attraktiven Gastro-Angeboten
Damit sich alle Kunden – Anwohner wie Reisende – bei Ibis wohlfühlen, hat die Marke ein neues Spektrum an gastronomischen Angeboten entwickelt. Die Bar als Mittelpunkt der Hotels ist zugleich Restaurant: Sie bietet individuell zusammengestellte Menus in einem unverwechselbaren Ambiente. Verschiedene Designelemente tragen dazu bei, eine einmalige Atmosphäre zu schaffen. Ibis-Hoteliers wählen zwischen unterschiedlichen neuen Konzepten, je nach den spezifischen Erwartungen ihrer Kundschaft. Zudem können sie es an ihren Standort anpassen und Speisekarten zusammenstellen, die landestypische Delikatessen und regionale Produkte in den Fokus stellen.

Ein Pilothotel für dieses neue Angebot ist das Ibis Zurich Messe Airport. Dort wurde in der Lobby „Charlie’s Corner“ eingerichtet: eine Bar, die sich ganz dem Bier verschrieben hat und im Tagesverlauf wechselnde Speisekarten anbietet. Morgens können Kunden dort Kaffee genießen, abends steht ihnen eine riesige Auswahl an Schweizer Bieren zur Verfügung. Dazu gibt es regionale Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Rösti. Charlie’s Corner wird mit seinem poppig-rockigen Ambiente zum Treffpunkt für Freunde und Nachbarn, die gern bei Livemusik ein gutes Bier trinken.
Ibis möchte Musik zu einem wichtigen Bestandteil der Kundenerlebnisse machen und so Gäste wie Anwohner zu Begegnungen anregen. Diese Entscheidung stützt sich auf ein weiteres Ergebnis der im Auftrag von Ibis durchgeführten Ipsos-Studie: 79 Prozent der Befragten gaben an, dass Musikhören ein wichtiger Teil ihres Lebens sei. 2019 werden mehr als 100 junge, aufstrebende Talente aus der Nachbarschaft zusammen mit bereits bekannten, renommierten Musikern live in Ibis Hotels in sechs Ländern auftreten. Denn 40 Prozent der Befragten in der Studie erklärten, dass sie in Hotels gern Live-Konzerte von jungen Künstlern besuchen würden. Ibis positioniert sich so als Förderer neuer Talente und plant, den Besten von ihnen eine eigene Bühne beim Budapester Sziget-Festival im August zu geben.

Die Studie wurde von Ipsos im Auftrag von Ibis in sechs Ländern durchgeführt (Frankreich, Großbritannien, Brasilien, Singapur, Deutschland und Australien). In den einzelnen Ländern wurde jeweils eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung befragt.

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