Accor mit 50 Tribe-Hotels in der Pipeline

| Hotellerie Hotellerie

Accor baut seinen Lifestyle-Bereich mit der Midscale-Marke Tribe weiter aus und will mehr als 50 Hotels weltweit eröffnen. In Europa werden derzeit zusätzlich zu bereits unterzeichneten Hotelprojekten in Paris, Amsterdam und Warschau weitere Planungen an Standorten wie Berlin, London, Brüssel, Lissabon und Wien vorangetrieben. In den nächsten fünf Jahren plant die Marke, insgesamt 150 Hotels weltweit zu eröffnen.

„Accor ist dank seiner elf Marken, wozu auch Tribe und seine 50 Hotels in der Pipeline gehören, ein weltweit führendes Unternehmen im Lifestyle-Segment. Die Marke wird immer stärker und verfolgt ihre internationale Expansion durch die Planung zahlreicher Projekte weiter. In Übereinstimmung mit den Wachstumszielen des Unternehmens, hat sich Tribe als neuer Standard im Lifestyle-Bereich der Hospitality etabliert“, ist Gaurav Bhushan, Chief Development Officer bei Accor, überzeugt.

In diesem Jahr wird das erste Tribe Hotel in Europa eröffnet, das Tribe Paris Batignolles. Das Tribe Orléans City Center wird 2021 in Frankreich eröffnet. Im selben Jahr wird zudem ein Tribe Hotel in Amsterdam sowie das Tribe Saint-Ouen in Paris eröffnen. Tribe Warszawa und Tribe Manchester sind für 2022 geplant.

Antoine Dubois, Accor SVP Global Marketing Strategy, erklärt: „Die Marke entwickelt sich kontinuierlich weiter und wir freuen uns zu sehen, wie ihr Netzwerk wächst. Tribe ist zweifelsohne eine starke Lifestyle-Marke mit einer mutigen Identität, die den Status quo traditioneller Hotels infrage stellt. Bei dem Konzept geht es vor allem um urbane Lebendigkeit und zugängliche, stylishe Räume. Wenn Gäste ein Tribe Hotel betreten, um dort ihren Aufenthalt zu verbringen oder zu essen, wissen sie, dass sie Teil einer authentischen Erfahrung sind, ganz gleich an welchem Ort in der Welt sie sich befinden.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt verzeichnete 2025 mit über 27 Milliarden Euro das stärkste Jahr seit 2019. Getrieben durch verbesserte Performance und günstigere Kreditbedingungen stiegen die Transaktionen europaweit um 23 Prozent, wobei auch der deutsche Markt ein deutliches Plus von 50 Prozent verbuchen konnte.

Die Münchener Arabella Hospitality expandiert nach Ibiza: Mit dem ersten Hotel-Management-Vertrag übernimmt die Gruppe das Ibiza Corso Hotel & Spa. Nach einer umfassenden Renovierung wird das Haus 2027 als Teil der Autograph Collection neu positioniert – inklusive des legendären Clubs Lio Ibiza.

Das Grandhotel Bad Pyrmont wechselt im Sanierungsprozess in ein Regelinsolvenzverfahren. Ein Insolvenzplan soll nun die hohen Mehrkosten beim Brandschutz auffangen und die baldige Wiedereröffnung des geschichtsträchtigen 150-Zimmer-Hauses ermöglichen.

Das ehemalige Renaissance Hotel in Düsseldorf-Mörsenbroich wird zwangsversteigert. Das Amtsgericht setzt den Verkehrswert für den seit 2019 leerstehenden Gebäudekomplex auf über 19 Millionen Euro an. Am 8. Mai 2026 entscheidet sich die Zukunft des markanten Standorts an der Münsterstraße.