Accor verbucht 2024 erneut als Rekordjahr

| Hotellerie Hotellerie

Europas größte Hotelgruppe,meldete am Donnerstag ein jährliches Wachstum des Zimmerumsatzes, das leicht über den Markterwartungen lag, angetrieben von höheren Preisen und Belegungsraten in allen Regionen.

Accor teilte mit, dass sein Umsatz pro verfügbarem Zimmer im Jahr 2024 um 5,7 Prozent  gestiegen sei.

In Deutschland war das RevPAR-Wachstum etwas stärker als in Frankreich und dem Vereinigten Königreich. Die Auslastung hierzulande lag allerdings fünf Punkte unter dem Niveau des vierten Quartals 2019.

Die Diversifizierung der Gruppe in Bezug auf Geografie und Segmente zahlte sich im Jahr 2024anscheinend aus. Beide Geschäftsbereiche - Premium, Midscale und Economy  sowie Luxury & Lifestyle - erzielten Ergebnisse, die den auf dem Investorentag im Juni 2023 vorgestellten Prognosen entsprachen.

Im Jahr 2024 eröffnete Accor 293 Hotels mit mehr als 50.000 Zimmern, was einem Nettowachstum des Netzwerks von 3,5 % in den letzten 12 Monaten entspricht. Ende Dezember 2024 verfügte die Gruppe über ein Hotelportfolio von 850.285 Zimmern (5.682 Hotels) und eine Pipeline von mehr als 233.000 Zimmern (1.381 Hotels).

Die Umsatzerlöse im Bereich Management & Franchise beliefen sich auf 1.393 Millionen Euro, ein Plus von sieben Prozent gegenüber 2023. Diese Veränderung spiegelt das RevPAR-Wachstum in den verschiedenen Regionen und Segmenten der Gruppe wider (+5,7 Prozent  gegenüber dem GJ 2023).

Das konsolidierte Recurring EBITDA belief sich im Jahr 2024 auf 1.120 Millionen Euro, ein neuer Rekord für Accor und ein Anstieg um 12 Prozent  gegenüber dem Geschäftsjahr 2023. Diese Leistung ist auf den stabilen RevPAR, das Portfoliowachstum, die Margenverbesserung im M&F-Geschäft, die strikte Kostendisziplin im Bereich Services to Owners und die Entwicklung des Geschäftsbereichs Hotel Assets & Other (insbesondere im Bereich Luxury & Lifestyle) in Kombination mit einer Reihe von Akquisitionen (Rikas und Potel & Chabot) zurückzuführen.

Sébastien Bazin, Chairman und Chief Executive Officer von Accor, sagte: „Ehrgeiz, Disziplin und hohe Standards sind die drei Säulen, die das Handeln von Accor im Jahr 2024 bestimmt haben. Sie haben es uns erneut ermöglicht, ein Rekordergebnis zu erzielen, das mit jedem der Ziele, die wir uns für die Gruppe gesetzt haben, übereinstimmt. Diese Leistung spiegelt das außerordentliche Engagement unserer Teams, die Stärke unserer Marken und unserer digitalen Tools, das erneuerte Vertrauen unserer Partner und die Effizienz unserer Organisation wider, die auf zwei autonomen und sich ergänzenden Geschäftsbereichen basiert. Dank dieses kräftigen Wachstums werden wir den Aktionären auf der nächsten Hauptversammlung eine höhere Rendite vorschlagen. Auf dieser soliden Grundlage und indem wir unser Schicksal weiterhin selbst in die Hand nehmen, gehen wir das Jahr 2025 mit Zuversicht und dem Ehrgeiz an, erneut hervorragende Ergebnisse zu erzielen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

1912 Hotels hat den Betrieb des Strandhotels Ahlbeck auf Usedom übernommen. Das Unternehmen plant eine strategische Neuausrichtung des Hauses mit 105 Zimmern inklusive eines neuen Gastronomiekonzepts.

Die Frankfurter Oreda GmbH hat ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald restrukturiert und die Suche nach einem Endinvestor eingeleitet. Durch eine Anpassung des Baurechts und der Zimmerkapazitäten wurde die Grundlage für einen wirtschaftlichen Betrieb des künftigen Wellnesshotels geschaffen.

In Fusch an der Großglocknerstraße entsteht bis Ende 2026 das Designer Motel glockna mit 100 Betten. Das Konzept von Helmut Wimreiter setzt auf eine Kombination aus moderner Architektur, Gastronomie und einer spezialisierten Infrastruktur für mobile Reisende.

Das Kastens Hotel Luisenhof in Hannover hat eine von Azubis gestaltete Veranstaltung für deren Angehörige durchgeführt. Die angehenden Fachkräfte übernahmen die Planung, die Organisation des Menüs sowie die Durchführung des Service und des Rahmenprogramms in Eigenregie.

Adagio hat in Villeneuve-d’Ascq bei Lille ein neues Haus mit 97 Einheiten eröffnet. Der Standort ist Teil einer strategischen Partnerschaft mit der Sergic Gruppe und erweitert das französische Netzwerk des Unternehmens auf 84 Betriebe.

Eine aktuelle Analyse untersucht den Einfluss von künstlicher Intelligenz auf den Buchungsprozess in der Hotellerie. Dabei rückt die algorithmische Empfehlung als zwingende Voraussetzung für die spätere Transaktion in den Fokus.

Airbnb integriert Hotels durch neue Funktionen wie die Zimmertypauswahl fester in sein Buchungssystem. Das Unternehmen setzt dabei verstärkt auf urbane Märkte und die Erschließung jüngerer Zielgruppen als Ergänzung zum bestehenden Angebot.

Die Hotelkette Santé Royale plant den Rückzug aus Bad Langensalza. Hintergrund ist ein langjähriger Streit mit der örtlichen Kur- und Tourismusgesellschaft über die Nutzung der Therme und vertragliche Bedingungen.

Ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald wird nach Angaben der Beteiligten neu strukturiert und vermarktet. Oreda sucht im Auftrag des Insolvenzverwalters einen Investor für die Fertigstellung.

Das Bollants Spa im Park in Bad Sobernheim bleibt nach einem Wasserschaden bis voraussichtlich Mitte Juni 2026 geschlossen. Die Zeit wird laut Unternehmen für laufende Renovierungsarbeiten im Zuge der Neuausrichtung genutzt.