Accor will mit Facebook und Apple konkurrieren 

| Hotellerie Hotellerie

Sébastien Bazin, CEO von AccorHotels, hat seine Visionen für das französische Unternehmen auf dem Skift Forum Europe 2018 in Berlin erläutert. Es sei sein Ehrgeiz, gegen globale Giganten wie Facebook, Tencent, Baidu und Apple zu konkurrieren, sagte Bazin. Die Schaffung von überzeugenden Produkten für Einheimische und Reisende sei ein zentraler Bestandteil der Zukunftssicherheit des europäischen Marktführeres. Accor sei ein schlafender Riese gewesen, der introvertiert und schüchtern gewesen sei, sagte Bazin. „Wenn wir in den nächsten 50 Jahren nur Hotelzimmer anbieten würden, würden wir in zehn Jahren einen deutlichen Weckruf bekommen. Weit über die Bereitstellung von Unterkünften hinaus müssen wir die Anzahl der Dienstleistungen, die wir den Reisenden bieten, deutlich ausweiten.

Bazin sagt auf der Veranstaltung, dass er sicherstellen wolle, dass Accor im täglichen Leben der Menschen ankomme. Das Unternehmen müsse mehr als Unterkünfte und Hotelzimmer bieten, weil Gäste nur wenige Male im Jahr in den Hotels seien. Auf Facebook und bei Google seien die Gäse allerdings mehrfach am Tag. Auch Bazin will mit den Gästen in Kontakt bleiben, wenn diese nicht reisen. Bazin nannte Restaurantbesuche oder digitale Concierge-Systeme, die Accor anbieten wolle.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Beherbergungsgewerbe in Deutschland startet mit einem leichten Plus in das Jahr 2026. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Übernachtungszahlen im Januar um 1,2 Prozent auf insgesamt 25,5 Millionen, getragen durch eine stabile Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Ein neuer Bericht der Hotelschool The Hague warnt vor dem Machtverlust der Hotellerie an Tech-Giganten. Während nur zehn Prozent der Betriebe KI strukturell nutzen, verschieben Google und OpenAI die Marktanteile und gefährden die direkte Gästebindung.

Berichte über den Rückzug von OpenAI aus dem Direktgeschäft ließen jetzt die Aktienkurse großer Reiseportale steigen. Die Komplexität von Tourismusbuchungen scheint vorerst eine Hürde für den Verkauf direkt im KI-Chat zu sein.

Mit dem Fairmont Hanoi eröffnet Accor das erste Haus der Marke in Vietnam. Das Hotel in der Altstadt setzt auf eine Kombination aus Konferenzflächen, internationaler Gastronomie und einem Wellnessangebot auf über 3.500 Quadratmetern.

Die Hotelkooperation Design Hotels nimmt sechs neue Häuser in ihr Portfolio auf. Die Neuzugänge in Asien, Afrika und Amerika setzen auf eine Verbindung von regionaler Tradition, modernem Design und spezialisierten Wellness-Konzepten.

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.