Adagio eröffnet neues Aparthotel bei Lille

| Hotellerie Hotellerie

Adagio hat ein neues Aparthotel in Villeneuve-d’Ascq bei Lille in Betrieb genommen. Bei dem Standort im Stadtteil La Maillerie handelt es sich um das bundesweit 84. Haus des Anbieters in Frankreich. Das Projekt stellt die dritte Eröffnung dar, die im Rahmen einer seit dem Jahr 2025 bestehenden Kooperation mit der Sergic Gruppe realisiert wurde.

Das Gebäude in der Avenue Le Nôtre umfasst insgesamt 97 Wohneinheiten, die sich in Studios und Apartments aufteilen. Zur Ausstattung der Immobilie gehören sieben barrierefreie Einheiten sowie sechs Wohnungen, die speziell für Familien konzipiert sind. Die Unterkünfte sind für unterschiedliche Aufenthaltsdauern ausgelegt und verfügen über eine vollständige Einrichtung zur Selbstversorgung.

Anbindung und infrastrukturelle Ausstattung

Der Standort befindet sich in unmittelbarer Nähe zu regionalen Anziehungspunkten wie den Halles de la Maillerie und dem Parc Barbieux. Nach Angaben des Betreibers ist das Haus über den öffentlichen Personennahverkehr an die Bahnhöfe Lille-Flandres und Lille-Europe angebunden, die in etwa zwanzig Minuten Fahrzeit erreichbar sind. Der Flughafen Lille liegt eine rund dreißigminütige Autofahrt vom Standort entfernt.

Für die gewerbliche Nutzung steht innerhalb des Objekts ein Seminarraum für bis zu 25 Personen zur Verfügung. Zu den weiteren Dienstleistungseinrichtungen zählen ein durchgehend geöffneter Selbstbedienungs-Waschsalon sowie eine Bar. Stellplätze für Kraftfahrzeuge befinden sich in der näheren Umgebung des Aparthotels.

Maßnahmen zur Nachhaltigkeit und Betriebsführung

Im Rahmen der betrieblichen Strategie setzt das Unternehmen am neuen Standort verschiedene Maßnahmen zur Ressourcenschonung um. Dazu gehört laut Mitteilung die Installation von wassersparenden Armaturen und Duschköpfen sowie der Verzicht auf Einwegplastik im gesamten Haus. Bei der Verpflegung im Frühstücks- und Gastronomiebereich greift der Betrieb auf Produkte von lokalen Lieferanten zurück.

Arthur Jaeger, Director of Development & Programmes bei Adagio, bezeichnete die Region Hauts-de-France als einen Raum mit hoher wirtschaftlicher und kultureller Anziehungskraft. Das Projekt unterstreiche das Ziel des Unternehmens, die Präsenz in französischen Metropolregionen durch flexible Unterkunftslösungen weiter zu verstärken. Die Zusammenarbeit mit dem Partner Sergic solle dabei helfen, das Netzwerk in großen Städten planmäßig auszubauen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.