Airbnb-Chef Brian Chesky strebt höheres Wachstum an und setzt neue Geschäftsfelder

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Brian Chesky, der CEO von Airbnb, äußerte sich kürzlich zur Wachstumsrate seines Unternehmens und zeigte sich damit unzufrieden. Bei der Konferenz Skift Global Forum erklärte er, dass er ein deutlich schnelleres Wachstum anstrebe. Während das Unternehmen 2022 noch ein Umsatzwachstum von 40 Prozent verzeichnete, lag es 2023 bei 18 Prozent und 2024 bei zwölf Prozent. Im ersten Quartal 2025 stieg der Umsatz im Jahresvergleich um sechs Prozent, im zweiten Quartal um 13 Prozent.

"Hören Sie, ich bin nicht glücklich darüber, wo die Wachstumsrate des Unternehmens liegt", so Chesky. Er fügte hinzu: "Ich denke, Airbnb sollte deutlich schneller wachsen. Es sollte mindestens im zweistelligen Bereich wachsen, und ich strebe danach, ein Unternehmen zu leiten, das eines Tages mit mehr als 20 Prozent wächst."

Um diese Ziele zu erreichen, plant Airbnb, das Kerngeschäft der Wohnungsvermietung zu beschleunigen und „viele Geschäftsbereiche zu überlagern“. Chesky gab an, dass Airbnb während der Corona-Pandemie vor allem darauf fokussiert war, profitabel zu werden und Kosten zu senken. Die Firma ging 2020 an die Börse und war ab 2022 profitabel. Jetzt müsse das Unternehmen von Grund auf neu aufgebaut werden, um weitere Geschäftsfelder zu erschließen.

Fokus auf neue Erlebnisse und KI-gestützte Anwendungen

Der CEO kündigte an, dass Airbnb in Zukunft nicht nur Wohnungen, sondern auch Hotels und sogenannte Experiences and Services anbieten will. Er ist davon überzeugt, dass Letzteres eines Tages ein Multimilliarden-US-Dollar-Geschäft werden könnte. Inspiration dafür habe er sich bei Amazon geholt, das sich vom Buchverkauf zu einer „Alles-App“ entwickelt hat. Chesky plant, Airbnb ebenfalls zu einer solchen "Alles-App" zu machen, in der diverse Dienstleistungen und Erlebnisse gebucht werden können.

Ein zentraler Bestandteil dieser Neuausrichtung ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Chesky erklärte, dass Airbnb bald eine „AI-first-App“ sein werde. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich das Wachstum des Unternehmens im nächsten Jahr beschleunigen wird, gab jedoch keine konkrete Prognose ab. "Ich möchte nicht zu viel versprechen, was wir tun werden, aber ich denke nicht, dass die Leute unsere Extrapolation der Verlangsamung nehmen und das in die Zukunft extrapolieren sollten", sagte Chesky.


 

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